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Gesellschaftspolitische Veranstaltungen während der DGSF-Jahrestagung

Unser neoliberaler Alltag: Politische Ökonomie, psychosoziale Folgen, Gegenentwürfe
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Keyspeaker

Podiumsdiskussion - Zwischen Hartz IV und bedingungslosem Grundeinkommen: Der Streit über die besten Wege der Existenzsicherung
Podiumsdiskussion
 Tanja Kuhnert

Tanja Kuhnert

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Zwischen Hartz IV und bedingungslosem Grundeinkommen: Der Streit über die besten Wege der Existenzsicherung

Moderation: Tanja Kuhnert, Sprecherin der DGSF Fachgruppe Armut und System

 

Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Grundsicherungs-Initiativen und Sozialwesen sind eingeladen, miteinander und mit interessierten Gästen im Publikum, über die verschiedenen Aspekte der Existenzsicherung zu diskutieren.

Leitfragen sind dabei: Woran scheitert bisher eine wirksame Umsetzung von alternativen Modellen zu Hartz IV? Welche Veränderungen sind bereits heute in Deutschland möglich und notwendig? Wie können und sollten wir auf Armut und daraus resultierende mangelnde Möglichkeiten der gesellschaftliche Teilhabe reagieren? Was brauchen Menschen, die in eingeschränkten Lebensverhältnissen leben, um sich selbstwirksam beteiligen zu können?

 

Angefragt sind Vertreter*innen der nationalen Armutskonferenz, der Frankfurter Lokalpolitik und des Jobcenters Frankfurt.

Zugesagt hat eine Vertreterin des Bündnis Kindergrundsicherung und einer Berliner Grundeinkommensinitiative.

 

Unter der Leitung von Tanja Kuhnert werden

  • Hinrich Garms (Frankfurter Arbeitslosenzentrum),
  • Gisela Notz (Bündnis Kindergrundsicherung),
  • Johannes Ponader (Berliner Grundeinkommensinitiative),
  • Robert Trettin (Nationale Armutskonferenz) und
  • Evanthia Triantafillidou (Stadtverordnete (Grüne) Frankfurt / Main, Mitglied und Vorsitzende des Ortbeirates 1, Innenstadt)

miteinander diskutieren.

 

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 12:00 Uhr

Armut, Prekarität und soziale Ausgrenzung in Deutschland
Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Prof. Dr. Christoph Butterwegge

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Seit geraumer Zeit dringt die Armut bis zur Mitte der Gesellschaft vor und verfestigt sich dort, während sich die großen Vermögen in wenigen Händen konzentrieren: Die Reichen werden reicher, die Armen zahlreicher. Aufgrund der „Agenda“-Reformen, der Weltfinanzkrise und der vermehrten Fluchtmigration hat die Angst vieler Menschen vor einem sozialen Abstieg zugenommen. „Deutschland geht es gut“, beruhigt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gemüter, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, dass viele Gesellschaftsmitglieder kaum über die Runden kommen, viele der neu entstandenen Arbeitsplätze prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind und die sozialen Probleme trotz steigender Unternehmensgewinne wachsen. Der expandierende Niedriglohnsektor, in dem fast ein Viertel aller Beschäftigten arbeiten, ist zum Haupteinfallstor für Erwerbs- und spätere Altersarmut geworden. Prof. Dr. Christoph Butterwegge zeigt, mit welchen Methoden die Armut in Deutschland geleugnet, verharmlost und „ideologisch entsorgt“ wird.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 10:30 Uhr

Unterwerfung als Freiheit
 Patrick Schreiner

Patrick Schreiner

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Weit über Politik und Wirtschaft hinaus hat sich der Neoliberalismus in unserem Denken und im Alltagsleben verankert. Patrick Schreiner fragt nach den sozialen und ideologischen Mechanismen, durch die Menschen neoliberale Ansätze und Ideen als gut, angemessen und alternativlos akzeptieren. Dazu nimmt er in seinem Vortrag Ratgeberliteratur sowie Casting-Shows in den Blick. An diesen Beispielen zeigt er, wie Konkurrenzdenken, Leistungsideologie und Ich-Bezogenheit die Menschen vereinnahmt und welche Folgen das für die Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet. - Der Vortrag basiert auf einem Buch des Referenten.

Moderation der anschließenden Diskussion: Dr. Peter W. Gester

Termin: Freitag (23.09.2016), 11:00 Uhr

Willkommenskultur für Flüchtlinge - politische Entscheidungen und psychosoziale Praxis
Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

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Podiumsdiskussion Flüchtlingspolitik und Psychosoziale Praxis

DiskutantInnen: VertreterInnen von Attac, Pro Asyl, Medico International, Bewegungsstiftung angefragt

Moderation: Jochen Schweizer-Rothers

Termin: Freitag (23.09.2016), 11:00 Uhr

Ausstieg aus der Megamaschine
 Fabian Scheidler

Fabian Scheidler

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Eltern versuchen ihre Kinder schon im Vorschulalter für den globalen Wettbewerb zu positionieren, die Apple-Watch misst non-stop die Biodaten und übermittelt sie nach Kalifornien. Das Leben nimmt zusehends den Charakter eines Wettrennens gegen die Zeit, gegen die Konkurrenz, gegen den Rest der Welt an. Im Zeitalter des Neoliberalismus werden die klassischen Disziplinarinstitutionen – Militär, Schule, Lohnarbeit – durch den vorauseilenden Gehorsam einer verinnerlichten Selbstdressur ergänzt. Freudvoll, mühelos und authentisch soll es auch noch sein. So erleben wir eine umfassende Glücks- und Zufriedensheitssimulation bei gleichzeitiger innerer Implosion. Die besondere Tragik dabei: Die globale Megamaschine, für die sich Menschen zu optimieren versuchen, ist selbst dabei zu implodieren. Finanzcrashs, Klimachaos, zerfallende Staaten: Die Wohlstandsinseln schrumpfen und der Kampf intensiviert sich. Um aus dem Wahnsinn auszusteigen, müssen wir nicht nur uns selbst therapieren sondern auch das größere System, das uns verbindet. Es ist höchste Zeit für einen Ausstieg aus der Megamaschine.

Termin: Freitag (23.09.2016), 09:30 Uhr

Strukturwandel und strukturelle Ungerechtigkeiten
Prof. Dr. Niko Paech

Prof. Dr. Niko Paech

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Informationen über Prof. Dr. Niko Paech:

seit 2008 Außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (PUM) an der Universität Oldenburg 

2007 – 2008 Leiter des vom nieders. MWK geförderten Forschungsprojektes VES-MWK

seit 2006 Leiter des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes GEKKO (Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation)

2006-2008 Vorstandssprecher des wissenschaftlichen Zentrums CENTOS (Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management)

seit 2005 Privatdozent an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung, Umweltökonomik, Innovationsforschung, Klimaschutz, Konsumforschung, Ökologische Ökonomie

2005 Habilitation an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2004 – 2006 Beschäftigung am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik; Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Emden

2001 – 2004 Tätigkeit im BMBF - Forschungsprojekt SUMMER (SUstainable Markets eMERge) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Förderschwerpunkt "Betriebliche Instrumente für nachhaltiges Wirtschaften"

1998 – 2001 Tätigkeit als Agenda 21-Beauftragter der Stadt Oldenburg

1993 – 1997 Tätigkeiten als Unternehmensberater im Bereich Umweltmanagement und Marketing ökologischer Lebensmittel

1993 Promotion an der Universität Osnabrück

1987 – 1997 Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Außenwirtschaft an der Universität Osnabrück, Forschungsschwerkunkte: Umweltökonomik, Mikroökonomik, Spieltheorie, Risikopolitik exportierender Firmen, intra-industrieller Handel, Entwicklungstheorie, Industrieökonomik, Wettbewerbstheorie, Preistheorie etc.

1987 Diplom im Fach Volkswirtschaftslehre

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Experimentelle Politik. Eine Kritik der Postdemokratie
Prof. Dr. Claus Leggewie

Prof. Dr. Claus Leggewie

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Informationen über Prof. Dr. Claus Leggewie

Seit 2012 Co-Direktor des (Käte Hamburger-Kollegs) „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ an der Universität Duisburg-Essen

Seit Dezember 2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Seit August 2007 Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen

Seit 1989 Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (beurlaubt), davor von 1986 bis 1989 Lehrstuhlinhaber an der Georg-August-Universität Göttingen

Gründungsdirektor des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen, dort seit Mai 2007 Stellvertretender Geschäftsführender Direktor. Mitglied des Leitungsgremiums des DFG-Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse“ und des „Graduate Center for the Study of Culture“ (GCSC) an der Universität Gießen

1995 bis 1997 erster Inhaber des Max Weber-Chair an der New York University, 1997 bis 1998 Faculty Fellow am dortigen Remarque Institute; Gastprofessuren an der Université Paris-Nanterre (1994) und am Institut für die Wissenschaften vom Menschen Wien (1995, 2006), von 2000 bis 2001 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

Termin: Samstag (24.09.2016), 09:30 Uhr

Podiumsdiskussion - Unser neoliberaler Alltag und unsere Handlungsspielräume: Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

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Diskutanten:

Claus Leggewie

Fabian Scheidler

Mitglieder des Forums Gesellschaftspolitik der DGSF

 

Moderation: Jochen Schweizer-Rothers

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Langsame Paartherapie
Univ. Doz. Dr. Konrad Peter Grossmann

Univ. Doz. Dr. Konrad Peter Grossmann

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Liebesbeziehungen sind zentrale Entwicklungskontexte erwachsenen Lebens. Paartherapie hat die Linderung oder Auflösung partnerschaftlichen Unglücks und/oder von mit gemeinsamen Leben verbundenen individuellen Leidenszuständen von Partnern zum Gegenstand. Sie ist ein Rahmen, in dem Partner sich wechselseitig dabei unterstützen, jeweils persönliche, mit einem besseren gemeinsamen Leben verbundene Entwicklungsziele zu realisieren.

Therapie lässt sich als Schaffen eines hilfreichen Kontextes für selbstorganisierte Lern- und Entwicklungsvorgänge von KlientInnen lesen. Zentrale Wirkfaktoren eines paartherapeutischen Kontextes sind unter anderem die Qualität der in Therapiestunden realisierte Beziehung der Partner sowie die Langsamkeit und Strukturiertheit des Therapieprozesses. Das Setting pendelt zwischen jenem des Multilogs und jenem der (abwechselnden) „Einzeltherapie in Gegenwart des Partners“. Neben Interventionen, die auf eine Veränderung der Kommunikation von Partnern im „Hier und Jetzt“ ihres Dialogs abzielen, stellen visualisierende und externalisierende Praktiken sowie das „Interview mit dem internalisierten Partner“ wichtige interventive Medien dar.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 12:00 Uhr

Flucht, Migration, ankommen – Psychische Belastung und Resilienz-Faktoren bei zugewanderten Menschen
Dr. Barbara Bornheimer

Dr. Barbara Bornheimer

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Von 2000 bis 2010 war Frau Dr. Bornheimer Oberärztin und stellvertretende leitende Ärztin der Vitos Klinik Bamberger Hof. Seit 2010 leitet sie die Vitos Klinik Bamberger Hof. Seit Jahren arbeitet Frau Dr. Borheimer mit Expertenteams um spezielle  ambulante und teilstationäre Behandlungsangebote zu entwickeln, unter anderem in der muttersprachlichen Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 10:30 Uhr

Transkulturelle Aspekte der Psychotherapie am Beispiel der Suchttherapie
Dr. Ahmad Khatib

Dr. Ahmad Khatib

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Abhängigkeitserkrankungen werden auf der Grundlage multimodaler Erklärungsmodelle als Ergebnis reziprok wirkender bio-psycho-sozialer Determinanten verstanden. Als relevante gesellschaftliche Bedingungen gelten dabei v.a. die Konsumgewohnheiten einer Kultur, ein Mangel an Zukunftsperspektiven, soziale Belastungen, die Verfügbarkeit einer Droge. Sozialkognitiv wird Suchtverhalten als erlernte Stressbewältigungs­reaktion angesehen. Die Funktion legaler oder illegaler Drogen wird dabei als ein Versuch zur Kompensation geringer emotionaler bzw. sozialer Kompetenzen sowie einer mangelnden Selbstwirksamkeitserwartung verstanden.

Wie bei der Entwicklung persönlicher Eigenschaften, Werte, Ideale und Grundüberzeugen, stellt der kulturelle Rahmen auch beim Erlenen von Suchtverhalten eine maßgebende Normorientierung dar. Vor diesem Hintergrund fragen Therapeuten häufig: „Wie soll ich mit dem – kulturell anders sozialisierten - Patienten umgehen?“; „Kann ich als anders sozialisierter Therapeut mit einem mir kulturfremden Patienten überhaupt eine Behandlung durchführen?“. Der Wunsch nach einer Art „Glossar“ für die Behandlung von Patienten unterschiedlicher Kulturen ist zwar nachvollziehbar, würde aber den Prinzipien einer transkulturellen Psychologie widersprechen.

Aus dem Modell der menschlichen Grundbedürfnisse (von Epstein) werden in diesem Vortrag die allgemeinen motivationspsychologischen (transkulturellen) Prinzipien zur Veränderung unerwünschter Verhaltensweisen abgeleitet. Im Hinblick auf die Motivationsproblematik Suchtkranker bzgl. der Aufnahme und Durchführung einer Therapie werden spezifische Vorgehensweisen im Sinne einer zielgerichteten „Motivationsbehandlung“ vorgestellt. Dabei werden grundlegende Regeln zur Stärkung des therapeutischen Arbeitsbündnisses sowie zum Aufbau einer Selbstverpflichtung zur Änderung unerwünschter und Aufrecht-erhaltung erwünschter Verhaltensweisen erläutert.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 12:00 Uhr

Academic Welcome Program for Highly Qualified Refugees (AWP)
 Heidrun Zeug

Heidrun Zeug

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Integration von Geflüchteten an der Goethe-Universität Frankfurt a.M.: Chancen und Herausforderungen

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 12:00 Uhr

Psychische Auswirkungen von Flucht und Trauma - Traumafolgen bei Flüchtlingen
 Esther Kleefeldt

Esther Kleefeldt

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- Rahmenbedingungen und Belastungsfaktoren
- Traumatisierung bei Flüchtlingen: Auswirkungen und Symptome
- Die Arbeit mit psychisch belasteten Flüchtlingen: Haltung und entlastende Maßnahmen

Termin: Freitag (23.09.2016), 09:30 Uhr

Macht die Fremde krank
Angefragt
 Violet Ali

Violet Ali

Termin: Samstag (24.09.2016), 09:30 Uhr

Werte und Erziehungsmuster in muslimischen Familien
Prof. Dr.  Halil Uslucan

Prof. Dr. Halil Uslucan

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Im Einzelnen wird der Vortrag auf den Zusammenhang von Erziehung und Entwicklung eingehen und hier sowohl die migrationsbedingten Spezifika herausarbeiten als auch die Frage stellen, inwiefern sich muslimische Erziehungsvorstellungen von säkularen/modernen unterscheiden.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

An Ecology of Mind
Gregory Batesons Vermächtnis
 Nora Bateson

Nora Bateson

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Nora Bateson erläutert auf einfache und verständliche Art die zentralen Erkenntnisse Ihres Vaters Gregory Batesons, der als weltweit bekannter, interdisziplinär wirkender Anthropologe, Ethnologe, Biologe, Psychotherapeut, Philosoph und Mitbegründer der Kybernetik wirkte und mit seinem Werk 'Ökölogie des Geistes' Geschichte schrieb.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 10:30 Uhr

Die Logik der Anderen
Woran Change-Projekte in Organisationen häufig scheitern
Dr. Klaus Doppler

Dr. Klaus Doppler

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Klaus Doppler ist DER Impulsgeber auf  dem Gebiet der
Organisationsentwicklung in Deutschland
. Er beschreibt in diesem Vortrag eindrucksvoll die blinden Flecken von Beratern und Organisationsentwicklern, an denen Change-Projekte bereits in der Frühphase scheitern. Mit anschaulichen Beispielen zeigt Klaus Doppler auf, wie Berater in bester Absicht, den 'richtigen' Auftrag zur Veränderung zu haben, die Eigen-Logik der betroffenen Systeme mißachten.

Termin: Freitag (23.09.2016), 11:00 Uhr

Wie unser Gehirn lernt
Lern- und Veränderungsprozesse dem Lebensalter angemessen gestalten
Prof. Dr. Martin Korte

Prof. Dr. Martin Korte

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Der bekannte Hirnforscher Prof. Dr. Martin Korte präsentiert neueste Ergebnisse aus der Hirnforschung, wie Menschen lernen und sich verändern können. Interessanterweise unterscheiden sich Lernmuster von Menschen darin, in welcher Lebensphase sich diese befinden. Ein spannender Vortrag für PädagogInnen, BeraterInnen, und PsychotherapeutenInnen, der Hinweise gibt, wie sie ihre Arbeit klientengerechter gestalten können.

Termin: Samstag (24.09.2016), 09:30 Uhr

Arbeiten in einem Irrenhaus
Der ganz normale Büroalltag und seine Auswirkung auf die Gesundheit und die Führung von Mitarbeitern
 Martin Wehrle

Martin Wehrle

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Ein breites Publikum schätzt Martin Werhle durch TV-Auftritte und seine Kolumne in der ZEIT. In seinem Vortrag veranschaulicht er, wie in Unternehmen der Irrsinn regiert. Entscheidungen werden aufgrund von Sympathien gefällt, Meetings sollen nur den Anschein von Entscheidungsfindung erwecken und spätestens, wenn man auf dem Chefsessel sitzt, wird man taub für jede Kritik. Äußerst unterhaltsam mit bitterem Beigeschmack...

Termin: Freitag (23.09.2016), 09:30 Uhr

Das Kreuz mit dem Systemischen
Immer noch Provokation oder schon Modeetikett ?
Prof. Dr. Peter Fuchs

Prof. Dr. Peter Fuchs

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Peter Fuchs beschreibt die Entwicklung des systemischen Ansatzes von ihrem revolutionären Beginn bis hin zum heutigen Main-Stream. Er skizziert, wie sich der systemische Ansatz in der heutigen Zeit weiterentwickeln muss, um wieder auf gesellschaftlicher, politischer, sozialer und psychologischer Ebene wirksam zu bleiben.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 12:00 Uhr

Die Bedeutung von Gregory Bateson im 21. Jahrhundert
Welche Probleme in der Welt lösbar sind
 Nora Bateson

Nora Bateson

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Nora Bateson skizziert, welche Wirkung Gregory Batesons 'Ökölogie des Geistes' bereits entfaltet hat und wie wissenschaftliche Professionen sich seine Thesen zu eigen machten. Ausgehend von den jetzigen Herausforderungen für die Gestaltung einer besseren Welt zeigt sie auf, welchen Einfluss ihr Vater für die Entwicklung von Lösungsansätzen hat.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Wir behandeln die Falschen - unser Problem sind die Normalen
Alle Diagnosen, alle Therapien in einem Vortrag - und das noch unterhaltsam: Irre!
Dr. med. Dipl.-theol. Manfred Lütz

Dr. med. Dipl.-theol. Manfred Lütz

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Der bekannte Psychiater, Theologe und Kabarettist Manfred Lütz erläutert Krankheitsbilder wie Sucht, Depression, Schizophrenie und Alzheimer auf eine Weise, die nicht nur mit Klischees aufräumt und Berühungsängste abbaut. Und er hält ein überzeugendes Plädoyer, dass das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen  menschenunwürdig ist.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Gemeinsamkeiten von Familiensystemen und Organisationen
Wie sich Lebens- und Arbeitswelten ähneln
Prof. Dr. Peter Fuchs

Prof. Dr. Peter Fuchs

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Obwohl Unternehmen keine Familien sind und Familien keine Produktivität erwirtschaften müssen, gibt es doch (wahrgenommene) identische Merkmale und Strukturen. Wie wir uns immer wieder in die Falle begeben, den Chef für den Papa zu halten und unsere Kinder als untergebende Mitarbeiter zu behandeln, erläutert Peter Fuchs in seinem Vortrag.

Termin: Freitag (23.09.2016), 11:00 Uhr

Geschichten, die heilen
Narrative Ansätze in der Systemischen Therapie und Beratung
 Bernhard Trenkle

Bernhard Trenkle

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Bernhard Trenkle ist DER deutsche Vertreter der Hypnotherapie nach Milton Erickson. Er stellt den narrativen Ansatz und seine Wirkungsweise auch aus persönlicher Erfahrung mit seinem 'Meister' vor und erzählt beispielhaft in seinem Vortrag einige bewegende Geschichten, die heilen und helfen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 09:30 Uhr

Ausgrenzungen: Brutalität und Komplexität in der globalen Wirtschaft
Reflexionen aus der systemischen Wirtschaftstheorie
Prof. Dr. Saskia Sassen

Prof. Dr. Saskia Sassen

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Frau Sakia Sassen, führende internationale Soziologin und Mitglied im Club of Rome, spricht über die grundlegenden dynamischen Prozesse, die in politischen und wirtschalftlichen Systemen zu Krisen und Verwerfungen führen. Sie bezeichnet „Allparteilichkeit“ als zu oberflächlichen Begriff im politisch-ethischen Diskurs, so lange in der Auftragsklärung die Nicht-Beiteiligten (Ausgegrenzten) berücksichtigt werden. Es müssen weitere Mandate einbezogen werden, wie die Menschenrechte und die Natur zu achten.

Termin: Freitag (23.09.2016), 17:00 Uhr

Kinder stärken!
Die Förderung der Resilienz in den ersten Lebensjahren
Prof. Dr.  Klaus Fröhlich-Gildhoff

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff

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Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff stellt in seinem Vortrag ein Konzept vor, mit dem die Resilienz von Kindern im Sinne der Föderung von Lebenskompetenz (life skills) gezielt gesteigert werden konnte. Hierbei wurden neben den Kindern auch die Eltern und die Erzieherinnen einbezogen. Angelehnt an die Konzepte der Salutogenese, der Psychosozielen Gesundheit und der Ressourcenorientierung berichtet er über die Präventionsstudie, die auch gerade Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus erreicht hat und durchweg positive Resultate im Sinne der Resilienzsteigerung erzielen konnte. 

Termin: Samstag (24.09.2016), 09:30 Uhr

Workshops / Symposien / Vorträge von A-Z

Achtsamkeit als Irritation durch Nicht-Irritation - Sollten Systemiker auch auf der Achtsamkeitswelle reiten?

(Referent/Referentin: Dipl.-Soz. Siang Be )

"Achtsamkeit" ist ein Konzept/eine Praxis, das/die in der Psychotherapie immer mehr Eingang findet, hier vor allem im Diskurs der "3. Welle" der VT am Tellerrand der Systemischen Therapie.
Mit ihren Konzepten, wie "Beobachtung 2. Ordnung", "Haltung des Nichtwissens", "Logik der Paradoxen Intervention" hat die Systemische Therapie eine ideale Grundlage geschaffen, um sich nun von Achtsamkeitskonzepten mit neuen Impulsen bereichern bzw. NEU beleben zu lassen.
Veränderungseifer (und Ressourcenorientierung) kann aus der Achtsamkeits-Perspektive Vermeidung bedeuten, wohingegen Akzeptanz, verbunden mit wertorientiertem Handeln, das Gegenkonzept von Vermeidung sein könnte.

Sind diese Impulse aus dem ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie) ins systemische Denken integrierbar? Oder sind sie zu "groß", sodass sie, werden sie integriert, die systemische Identität sprengen?

In diesem Vortrag können aus der Achtsamkeits-/Meditations-forschung kommende Konzepte zur "Therapeutischen Beziehung" wie Präsenz, Empathie und Mitgefühl als Korrektiv bzw. Ergänzung zu den im systemischen Diskurs bestehenden Konzepten von "Rapport" und "Joining" diskutiert werden.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Siang Be
Dipl.-Soz. Siang Be

Weitere Informationen

  • Gründer und Leiter des Systemischen Instituts für Achtsamkeit (SIA), Berlin
  • Mitbegründer und Gesellschafter des Institutes für Systemische Impulse und Ausbildung (isiberlin GmbH)
  • Lehrtherapeut
  • Lehrender Supervisor und Lehrcoach SG
  • Daneben Organisationsberater und Trainer für systemische Arbeitsansätze in den Bereichen Coaching, Supervision, Organisations-beratung und Kurzzeittherapie
  • Paar- und Einzeltherapeut in eigener Praxis: www.siangbe.de

Weiterbildungen:

  • Emotionsfokussierte Therapie (bei Les Greenberg)
  • ACT (bei Steven Hayes) und AWP (Berlin)
  • Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie (IAS)
  • Systemische Sexualtherapie (bei Ulrich Clement)
  • Schema-Therapie (bei Jeffrey Young und Institut für Schematherapie Berlin)
  • Systemische Supervision und Organisationsberatung, nik Berlin
  • Systemisch-lösungsorientierte Kurzzeittherapie, Familientherapie und Beratung, nik Berlin
  • Hypnotherapie, Institute for Educational Training in Berlin

Achtsamkeit im systemischen Coaching - Raum zwischen Problem und Lösung

(Referent/Referentin: Manuela Meilinger )

Systemisches Coaching ist vom Verständnis her zukunfts-, lösungs- und
ressourcenorientiert. Achtsamkeit hingegen ist gegenwartsbezogen, das Verweilen im Augenblick und die Wahrnehmung aller Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen ohne zu bewerten und ohne sie verändern zu wollen.

Oft fällt es Klienten schwer, sich von ihrem Problem zu lösen und auf die Lösung zu fokussieren. Achtsamkeit als zwischengeschalteter Prozess des Annehmens der Ist-Situation ohne sie verändern zu wollen, kann hier Raum und Weite, und vor allem Energie schaffen, die sich zuvor oft in der Abwehr der Situation erschöpfte und nun frei wird, sich der Lösung zuzuwenden.

In diesem Workshop lernen Sie die drei Dimensionen von Achtsamkeit im Coachingprozess kennen: Zum einen die achtsame Haltung des Coachs als Grundlage, dann den Raum der Achtsamkeit im Coaching und zuletzt die Achtsamkeit beim Coachee.

(für Einsteiger)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Manuela Meilinger
Manuela Meilinger

Weitere Informationen

Jahrgang 1971, selbständig als Systemischer Coach (GST München) und Kommunikationsberaterin mit wandelbar - Werte. Leben. Genießen.

Dieses Motto begleitet mich schon seit vielen Jahren. Mir ist es wichtig, immer wieder die Fragen zu stellen: Was treibt mich an im Leben? Welche Werte will ich leben? Mein Ziel ist es, nach dem inneren Kompass zu leben, meinen Werten zu folgen. Erfolg und Authenzität, Leichtigkeit und Lebendigkeit, kurz Freude am Leben zu haben.
Ich bin leidenschaftlich gern systemischer Coach, seit über 10 Jahren Fachfrau in Sachen Presse, PR und Kommunikation. Mein Herzblut gehört schon immer der Beratung und Weiterentwicklung von Menschen und Teams.

Genießen gehört für mich zum Leben dazu. Jeden Tag. Zeit für Achtsamkeit, Muße und neue Ideen. Meine Lebensphilosophie ist es, bei allem Stress oder auch in schwierigen Zeiten, den Blick für das Schöne zu bewahren, was mir dank meiner mehr als 10jährigen ZEN-Praxis auch immer öfter gelingt.

Website: www.wandelbar.org

Achtsamkeit und Systemik - sieben Aspekte und fünf Hindernisse

(Referent/Referentin: Dr. Julia Strecker )

In diesem Workshop soll es um die Integration der Achtsamkeit in systemische Beratungskontexte gehen.
Dabei gibt es sieben Aspekte, die besonders zu beachten sind,
mit denen wir uns in diesem Workshop beschäftigen wollen.
Wie können wir in unseren beruflichen Settings die Aspekte der Achtsamkeit wahrnehmen, einüben und immer wieder erinnern?
Ebenso soll es um das Wahrnehmen und Erkennen der fünf meist verbreiteten Hindernisse und einen Umgang mit diesen gehen.

Achtsamkeitsübungen werden mit Fallbeispielen verknüpft.
Der Gewinn der Teilnehmenden sollte im Transfer der Achtsamkeit auf den beraterischen Alltag liegen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Julia Strecker
Dr. Julia Strecker

Weitere Informationen

Theologin, Familientherapeutin und systemische Beraterin (DGSF),
Supervisorin(DGSV), Lehrsupervisorin (DGFP)
Seit 2008 in eigener Praxis in Köln mit dem Schwerpunkt Paarberatung, Achtsamkeitstrainings und Supervision

AHNEN AUF DIE COUCH

Eine maßgeschneiderte „Wurzelbehandlung“ für die Nachkommen Mit der GENERATION-CODE® METHODE.
(Referent/Referentin: Ingrid Alexander , Sabine Lück )

Generation-Code® ist eine maßgeschneiderte „Wurzelbehandlung“ für den eigenen Stammbaum.

Der Drang des Kindes, seine Eltern für erlittenes Trauma, erlebte Defizite oder unerfüllte Wünsche zu entschädigen und sie zu „heilen“, führt zur Schließung eines unbewussten Treuevertrages, der mit dem hohen Preis des Stillstandes der eigenen Entwicklung bezahlt wird. 

In der Hoffnung, die Eltern zu reifen, heilen Eltern machen zu können, die in der Lage sind, dem Kind die Eltern zu sein, die es für seine gesunde Entwicklung braucht, opfert das Kind Teile seiner Persönlichkeit und verschließt seine Gefühle und Wünsche in sich. Die eigene Identitätsentwicklung ist blockiert und die Entstehung einer sogenannten „Scheinidentität“ ist vorprogrammiert. 

Einen solchen Loyalitätsvertrag sind auch die Eltern, sowie deren Vorfahren einst als Kind eingegangen. Aufträge, Botschaften und Delegationen, etc. wirken über Generationen weiter fort und jeder Mensch erhält auf diese Weise seinen eigenen spezifischen und individuellen   Generation-Code®. Die „Versorgung“ der Ahnen mit dem individuell entwickelten  idealen „Heilserum“ ermöglicht es dem Protagonisten, den Treuevertrag zu lösen. 

Die  heilende Wirkung durch das emotionale, körperorientierte Erleben  ideal versorgter Eltern und Ahnen, die ihr Kind nicht mehr für ihre eigene Bedürftigkeit brauchen, wird als neue „implantierte“ Erfahrung in einer hypothetischen Vergangenheit erfahren und wirkungsvoll verankert. Diese  tiefgreifende Erfahrung ermöglicht  eine neue Sicht auf sich selbst und das authentische Potential, welches sich jetzt entfalten darf und für die eigene Lebens-und Beziehungsgestaltung genutzt werden kann.

Generation-Code® ist ein neurobiologisch fundiertes, transgeneratives, familientherapeutisches Konzept zur Auflösung des archaischen Grundkonfliktes. Mit diesem Fokus gelingt eine Konzentration auf das Wesentliche, der Ursprung der Identitätsverfälschung wird direkt angegangen. Die Entschlüsselung des Generation-Code® bietet  eine Lösung, die bisher in einer so umfassenden und wirksamen Weise noch nicht vorhanden ist.

Der Vortrag bietet einen Einblick in Theorie und Praxis der Methode Generation-Code®.

Methoden/Ablauf:

  • Einführung in das Therapiekonzept Generation-Code
  • PP Vortrag zum Thema Archaischer Grundkonflikt und Transgenerationale Weitergabe von Trauma, Botschaften, Delegationen.
  • Der Kindliche Loyalitätsvertrag und seine Auswirkungen auf die Beziehungsgestaltung (Partner, Kinder, Freunde, Beruf).
  • Bindungsfähigkeit und die Erfüllung von Grundbedürfnissen.

 

 

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Ingrid Alexander
Ingrid Alexander
Dipl. Soz. päd., ITP Institut für Transgenerative Prozesse Institutionelles Mitglied beim DGSF IBW Institut für Bindungswissenschaften

Weitere Informationen

1982 arbeitet Ingrid Alexander als Familientherapeutin in freier Praxis.
Ingrid Alexander ist Psychologische Psychotherapeutin und Kinder - und Jugendpsychotherapeutin.

KV-Niederlassung Hamburg (Seit 1999) Sie ist ausgebildet in Integrativer Körperpsychotherapie, Integrativer Paar - und Familientherapie, PBSP®, Hypnotherapie, Ressourcenorientierte Psychotherapie, Traumatherapie EMDR® sowie Systemischer Organisationsberatung und Supervision.

Sie ist Lehrtherapeutin in Integrativer Paar - und Familientherapie und
Systemischer Essstörungstherapie. Entdeckung des Archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern, Entwicklung des Konzeptes Generation-Code® seit 1994 (Alexander/Lück). Seit 2011 Ausbilderin zur GCP.

Speaker / Referent

Sabine Lück
Sabine Lück
Psychologische Psychotherapeutin/Kinder-und Jugendpsychotherapeutin / Autorin für therapeutische Spiele Dipl. Soz.-päd. Institut für transgenerative Prozesse Institutionelles Mitglied beim DGSF IBW Institut für Bindungswissenschaften Seit 2004 niedergelassen als PP/KJP der KVN Niedersachsen /Wendeburg

Weitere Informationen

Psychotherapeutisch tätig seit 1993. Seit 2004 Kassenärztliche Niederlassung KV Niedersachsen für PP und KJP (Tiefenpsychologisch). Sie ist ausgebildet in Integrativer Paar - und Familientherapie, PBSP®, Feeling Seen® Integrativer Esstörungstherapie, NLP, Schmerztherapie, Traumatherapie EMDR®

Entdeckung des Archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern, Entwicklung des Konzeptes Generation-Code® seit 1994.( Alexander/Lück). Seit 2011 Ausbilderin zur GCP.

Weiterentwicklung des GC zu Generation-Code® for Kids, einer neurobiologisch fundierten transgenerativen Familientherapie. www.generation-code.de
2013 Verlagsgründung Glückspiele- Mai 2013 Starke Wurzeln das Generation-Code® Spiel für Diagnostik und Familientherapie.

Entwicklung des Coaching-Konzeptes Spiele Apotheke® und weiterer Spiele zur Förderung von Bindungs-und Beziehungsfähigkeit.

Ahnen auf die Couch

(Referent/Referentin: Ingrid Alexander , Sabine Lück )

Generation-Code® ist eine maßgeschneiderte „Wurzelbehandlung“ für den eigenen Stammbaum.

Der Drang des Kindes, seine Eltern für erlittenes Trauma, erlebte Defizite oder unerfüllte Wünsche zu entschädigen und sie zu „heilen“, führt zur Schließung eines unbewussten Treuevertrages, der mit dem hohen Preis des Stillstandes der eigenen Entwicklung bezahlt wird. 

In der Hoffnung, die Eltern zu reifen, heilen Eltern machen zu können, die in der Lage sind, dem Kind die Eltern zu sein, die es für seine gesunde Entwicklung braucht, opfert das Kind Teile seiner Persönlichkeit und verschließt seine Gefühle und Wünsche in sich. Die eigene Identitätsentwicklung ist blockiert und die Entstehung einer sogenannten „Scheinidentität“ ist vorprogrammiert. 

Einen solchen Loyalitätsvertrag sind auch die Eltern, sowie deren Vorfahren einst als Kind eingegangen. Aufträge, Botschaften und Delegationen, etc. wirken über Generationen weiter fort und jeder Mensch erhält auf diese Weise seinen eigenen spezifischen und individuellen   Generation-Code®. Die „Versorgung“ der Ahnen mit dem individuell entwickelten  idealen „Heilserum“ ermöglicht es dem Protagonisten, den Treuevertrag zu lösen. 

Die  heilende Wirkung durch das emotionale, körperorientierte Erleben  ideal versorgter Eltern und Ahnen, die ihr Kind nicht mehr für ihre eigene Bedürftigkeit brauchen, wird als neue „implantierte“ Erfahrung in einer hypothetischen Vergangenheit erfahren und wirkungsvoll verankert. Diese  tiefgreifende Erfahrung ermöglicht  eine neue Sicht auf sich selbst und das authentische Potential, welches sich jetzt entfalten darf und für die eigene Lebens-und Beziehungsgestaltung genutzt werden kann.

Generation-Code® ist ein neurobiologisch fundiertes, transgeneratives, familientherapeutisches Konzept zur Auflösung des archaischen Grundkonfliktes. Mit diesem Fokus gelingt eine Konzentration auf das Wesentliche, der Ursprung der Identitätsverfälschung wird direkt angegangen. Die Entschlüsselung des Generation-Code® bietet  eine Lösung, die bisher in einer so umfassenden und wirksamen Weise noch nicht vorhanden ist.

Der Workshop:

  • Kleine Selbsterfahrungseinheit zur Entschlüsselung des eigenen Generation-Code®
  • Gelenkte Imagination zur Schlüsselfrage
  • Demonstration mit einer/einem Teilnehmer/in:  Skulpturarbeit zum Herausarbeiten des Treuevertrags mit Hilfe der aufgetauchten Szene.
  • Abschlussrunde

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Ingrid Alexander
Ingrid Alexander
Dipl. Soz. päd., ITP Institut für Transgenerative Prozesse Institutionelles Mitglied beim DGSF IBW Institut für Bindungswissenschaften

Weitere Informationen

1982 arbeitet Ingrid Alexander als Familientherapeutin in freier Praxis.
Ingrid Alexander ist Psychologische Psychotherapeutin und Kinder - und Jugendpsychotherapeutin.

KV-Niederlassung Hamburg (Seit 1999) Sie ist ausgebildet in Integrativer Körperpsychotherapie, Integrativer Paar - und Familientherapie, PBSP®, Hypnotherapie, Ressourcenorientierte Psychotherapie, Traumatherapie EMDR® sowie Systemischer Organisationsberatung und Supervision.

Sie ist Lehrtherapeutin in Integrativer Paar - und Familientherapie und
Systemischer Essstörungstherapie. Entdeckung des Archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern, Entwicklung des Konzeptes Generation-Code® seit 1994 (Alexander/Lück). Seit 2011 Ausbilderin zur GCP.

Speaker / Referent

Sabine Lück
Sabine Lück
Psychologische Psychotherapeutin/Kinder-und Jugendpsychotherapeutin / Autorin für therapeutische Spiele Dipl. Soz.-päd. Institut für transgenerative Prozesse Institutionelles Mitglied beim DGSF IBW Institut für Bindungswissenschaften Seit 2004 niedergelassen als PP/KJP der KVN Niedersachsen /Wendeburg

Weitere Informationen

Psychotherapeutisch tätig seit 1993. Seit 2004 Kassenärztliche Niederlassung KV Niedersachsen für PP und KJP (Tiefenpsychologisch). Sie ist ausgebildet in Integrativer Paar - und Familientherapie, PBSP®, Feeling Seen® Integrativer Esstörungstherapie, NLP, Schmerztherapie, Traumatherapie EMDR®

Entdeckung des Archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern, Entwicklung des Konzeptes Generation-Code® seit 1994.( Alexander/Lück). Seit 2011 Ausbilderin zur GCP.

Weiterentwicklung des GC zu Generation-Code® for Kids, einer neurobiologisch fundierten transgenerativen Familientherapie. www.generation-code.de
2013 Verlagsgründung Glückspiele- Mai 2013 Starke Wurzeln das Generation-Code® Spiel für Diagnostik und Familientherapie.

Entwicklung des Coaching-Konzeptes Spiele Apotheke® und weiterer Spiele zur Förderung von Bindungs-und Beziehungsfähigkeit.

Alte Führungs-Autorität war gestern

Heute braucht es neue Autorität in der Führung
(Referent/Referentin: Frank H. Baumann-Habersack )

Autorität in der Führung ist nicht nur ein bewährtes, sondern sogar ein essenzielles Beziehungsmerkmal von wirksamer Führung.
Doch die alte Haltung zu Autorität in der Führung, die sich überwiegend im vergangenen Industriezeitalter verbreitet hat, passt heute nicht mehr in unsere Organisationswelten.

Zum einen, weil Kundinnen und Kunden andere Erwartungen haben, die Flexibilität, Individualisierung oder auch Transparenz von Organisationen erfordern. Zum anderen, weil in unserer Gesellschaft ein schleichender, aber hoch wirksamer Wertewandel zu Autorität stattgefunden hat. Keine Autorität ist auch keine Lösung.

Was es daher braucht, ist eine Haltung zu Autorität, die in das 21. Jahrhundert passt und von Mitarbeitenden legitimiert wird. Auf Basis des Konzepts von Prof. Haim Omer und Prof. Arist von Schlippe ist von Frank H. Baumann-Habersack das Konzept der Neuen Autorität in der Führung entwickelt worden.

In dem Vortrag geht es darum, dieses Konzept (der Neuen Autorität in der Führung) kennen zu lernen und auf den eigenen Organisations-/ Führungskontext zu transferieren. Was könnte bleiben? Was sollte sich verändern?

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Frank H. Baumann-Habersack
Frank H. Baumann-Habersack
seit über 12 Jahren geschäftsführender Gesellschafter einer systemischen Organisationsberatung in Burgdorf/Hannover

Weitere Informationen

Neben Führungs-, Konflikt- und Veränderungsthemen gehören Mediation, Coaching und die Gestaltung von Unternehmens- wie Führungskulturen zu seinen Kernkompetenzen. Der Unternehmer arbeitete zuvor als Führungskraft, Projektleiter und interner Berater.

Baumann-Habersack ist Betriebswirt und Arbeitswissenschaftler, Bankkaufmann, Bachelor of Arts, systemischer Berater (DGSF) und Supervisor (DGSF) sowie Lehrcoach (DCV). Er ist Begründer des Konzepts der Neuen Autorität in der Führung.

Anliegen statt Ziele: der anliegenorientierte Beratungsansatz

(Referent/Referentin: Dr. iur. Martin Böckstiegel )

Ziel-, lösungs- oder problemorientiert? Gar komplementäre Beratung? Systemisches Arbeiten bändigt die große Offenheit seines Ansatzes durch Orientierungsstrategien.

Anliegenorientierte Beratung ist ein neuer Ansatz, der Orientierung aus dem Handlungskontext ableitet. Wenn er zum Anliegen macht, was anliegt, ist das nicht nur ein Wortspiel, sondern der Schlüssel für eine starke Sachfokussierung.

Unterstützung gibt ein Handlungsnavigator, der die (beabsichtigte) Handlung als Mittelpunkt eines Feldes von wechselwirkenden Einflusskräften betrachtet. Die Stimmigkeit dieses Sinnzusammenhangs ist Ressource für die Orientierung und Ermächtigung jedes Anwenders. So können Problemblockierte zu souverän Gestaltenden werden.

Die Methode wird seit Jahren erfolgreich in der arbeitsweltlichen Beratungspraxis eingesetzt. Der Vortrag erläutert Idee und Wirkung des Ansatzes und illustriert dies anhand von Beispielen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Martin Böckstiegel
Dr. iur. Martin Böckstiegel

Weitere Informationen

  • hat die anliegenorientierte Methodik entwickelt und in der Beratungspraxis erprobt
  • ist systemischer Organisationsberater (wispo)
  • systemischer Coach und Wirtschaftsmediator (BIF)
  • Lehrbeauftragter der TU Berlin für Leadership und Management
  • Dozent am Systemischen Zentrum (wispo)
  • Mitgründer von Harmonia Partners (www.harmoniapartners.com)

 

 

Tätigkeitsschwerpunkte:

Beratung, Workshops, Vorträge, Publikationen und Kurse zu Organisations- und Führungsthemen, Corporate Culture, Innovation und Change, insbes. für Unternehmer, Selbständige, Wissenschaftsmanager und Führungskräfte sowie deren Unternehmen. Langjährige Erfahrung als Wirtschaftsanwalt in Großkanzleien und Multi-Disciplinary Practises sowie als Geschäftsführer von Wissensmanagementunternehmen.

Aufstellung im Knast - Ein systemisches Suchttherapiekonzept

(Referent/Referentin: Markus Rudolf Domula )

Ist Bestrafung die einzige sinnvolle Option, mit Straftätern umzugehen? Speziell, wenn sie symptomatisch für eine gesellschaftliche Entwicklung, so wie die Problematik mit Crystal-Meth im Südosten Deutschlands, sind. Ist der Maßregelvollzug eine wirksame, der Problematik angemessene Alternative? Kann Therapie schon im Strafvollzug beginnen? In einem Pilotprojekt wurde eine Suchttherapiestation im sächsischen Strafvollzug aufgebaut. Dieser lag ein systemisches  und achtsamkeitsbasiertes Behandlungskonzept mit Einzel- und Gruppentherapien, in welchem die Aufstellung einen zentralen Baustein der Therapie darstellte, zu Grunde.

Therapeutisch wurde die Station von zwei Mitgliedern unserer Gruppe aufgebaut und begleitet. Wir wollen das Stationskonzept sowie Fallfignietten vorstellen und diskutieren. Mit Hilfe der Aufstellung als Methode, wollen wir die Möglichkeiten und Begrenzungen einer solchen Arbeit im Justizvollzug, die Facetten dieses Spannungsfeldes zwischen Neutralität und Dualität, beleuchten.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Markus Rudolf Domula
Markus Rudolf Domula

Weitere Informationen

  • Medizinstudium 1996-2003
  • AIP im Institut für Pathologie 2003-2005
  • Facharztausbildung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 2006-2013 am Universitätsklinikum Dresden, Städtischen Krankenhaus Dresden Neustadt, Sächsischem Epilepsiezentrum Radeberg, Tiefenpsychologische Therapieausbildung
  • Als Facharzt von 2013-2014 am Sächsischem Epilepsiezentrum Radeberg, hier mit dem Schwerpunkt Traumatherapie bei dissoziativen Anfällen, sowie in Niederlassung tätig
  • Systemische Therapieausbildung von 2012-2014
  • Aufbau einer suchttherapeutischen Station in der Justizvollzugsanstalt Zeithain 2014-2015
  • Mitglied in der sächsisch-wissenschaftlichen Gesellschaft für Nervenheilkunde (SWGN), der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie der europäischen Gesellschaft zur Erforschung von Persönlichkeitsstörungen (ESSPD)
  • Aktuell eigene Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Gutachterliche Tätigkeit für Gerichte und Rentenversicherung

Aus vergangenen Zeiten: Was hält mich? Was beflügelt mich? Was hindert mich?

(Referent/Referentin: Michaela Herchenhan )

Unsere inneren Botschaften, die meist in unserer Herkunftsfamilie gegeben wurden, können auf vielfache Weise in uns und für unser Leben wirksam sein.
Mit einer bewährten Interventionstechnik von Virginia SATIR - der Regeltransformation – können diese „Überlebensregeln" gefunden, gefühlt und verändert werden, wenn sie nicht mehr in unser Erwachsenenleben passen und uns hindern, selbstbestimmt durchs Leben zu gehen.
In diesem Workshop soll mit einigen Teilnehmerinnen an ihren sogenannten
Überlebens-Regeln gearbeitet werden. Körperreaktionen weisen den Weg zur Transformation einer neuen passenden Lebens-Regel.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Michaela Herchenhan
Michaela Herchenhan

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Dipl.-Pädagogin, Systemische Familientherapeutin, Systemische Supervisorin, Lehrtherapeutin für Systemische Beratung, Therapie, Supervision DGSF, familienpolitische Sprecherin der DGSF, Leiterin des Wenger

Mühle Centrums Bayern, Praxis für Familie und System, Fort -  und  Weiterbildungen, Supervisionen und Organisationsentwicklungen in der Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schule und NGO`s.

 

B.A.S.E. (eine Methode von Dr. med. Karl-Heinz Brisch) - Babybeobachtung im Kindergarten und in der Schule zur Förderung von Feinfühligkeit und Empathie, als Prävention gegen Angst und Aggression

(Referent/Referentin: Gabriele Huth-Schneider )

Lernen Sie die Wirkung dieser Methode in einer Live- oder Videopräsentation kennen. Erfahren Sie, wie Kinder, Jugendliche und Fachkollegen feinfühliger und empathischer in Kontakt treten können. Erleben Sie, wie die Wahrnehmung für kleinste Gefühlsäußerungen und subtile Interaktionen geschärft werden kann. Auch wenn wir als SystemikerInnen uns der Wirkung von gelungener Ankopplung bewusst sind, tut uns eine Auffrischung und Erweiterung unserer Empathiefähigkeit immer wieder gut. Im Workshop lernen Sie eine wunderbare Methode kennen, mit der man gleichzeitig mehrere Menschen erreichen kann und deren selbstreflektive Fähigkeiten weckt und fördert.

www.base-babywatching.de

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Gabriele Huth-Schneider
Gabriele Huth-Schneider

Weitere Informationen

  • Erzieherin
  • Dipl.-Sozialarbeiterin
  • Systemische Therapeutin (DGSF)
  • Systemische Coachin (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (SG)
  • B.A.S.E.®-Trainerin
  • selbstständig in eigener Praxis
  • WertSein Systemische Praxis für Beziehungs- und Lebensfragen, Coaching und Supervision

BE-teiligung LEBEN© - und aktiv systemisch gestalten

(Referent/Referentin: Sabine Bergmann , Gerhard Bergmann )

'Betroffene beteiligen'
Betroffene Menschen in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse einzubinden klingt fast wie ein ‚Königsweg'.

Das Versprechen von nachhaltigerem Handeln lockt im wirtschaftlichen und sozialen Kontext.

Systemisch gesehen ist die Einbindung in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse mehr als die Aufforderung zum ‚Mitmachen' oder ‚demokratischer Partizipation'. Gefahren von ‚Pseudo-Beteiligung' werden unterschätzt, notwendige organisatorische und personelle Voraussetzungen selten beschrieben:

Verantwortliche der Organisation, Führungskräfte und Mitarbeitende müssen mentale Modelle und Haltungen reflektieren und anpassen. Dysfunktionale Herangehensweisen können Gegenteiliges bewirken:

u. a. Konflikteskalation, De-Motivation, Vertrauensverlust.
In Folge der grundsätzlichen Entscheidung zur Beteiligung sind differenzierte systemische Aushandlungsprozesse erforderlich.

Eine dynamische Beschreibung in differenzierten Kontexten, z. B. auf den Ebenen Organisation, Führungskultur und Arbeitsalltag ist hilfreich.

Voraussetzungen, Grundlagen und Lernschritte zu einer gelebten und motivierenden Beteiligung werden praxisnah vermittelt.
Die Teilnehmenden werden dem Thema folgend aktiv beteiligt.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Sabine Bergmann
Sabine Bergmann
Diplom Betriebswirtin (FH), Systemische Organisationsentwicklerin (trigon), Systemische Familientherapeutin (vft)

Weitere Informationen

Mitarbeiterin der Personalentwicklung, Bereich Leadership, eines Unternehmens der Versicherungsbranche. Beteiligungsprozesse werden im Rahmen von Changemanagement begleitet.

Speaker / Referent

Gerhard Bergmann
Gerhard Bergmann
Systemischer Organisationsentwickler (DGSF) Systemischer Supervisor (DGSF) Systemischer Therapeut (DGSF) Diplom Sozialpädagoge (FH)

Weitere Informationen

Prozesse zur Beteiligung werden in unterschiedlichsten Kontexten im Rahmen der eigenen OE-Praxis handhabbar umgesetzt.

Binden - Halten - Lösen: Die Begegnung mit den Bindungsstilen der KlientInnen und Behandler als Schlüssel zur Veränderung

(Referent/Referentin: Prof. Dr. med. Alexander Trost )

In allen therapeutischen Beziehungen werden die frühkindlichen Beziehungs-erfahrungen wirksam. Diese sind nahezu ausschließlich analog, affektiv und motorisch repräsentiert. Unser Bindungssystem ist primär biologisch angelegt und wird durch die frühkindlichen interaktionellen Erfahrungen ausgestaltet. Je nach Bindungserfahrung werden eher ganzheitliche oder spezifisch einseitige Interaktionsstile, Lösungsformen zwischenmenschlicher Konflikte oder Zugänge zu Herausforderungen bevorzugt.
Wie kann die therapeutische Arbeitsbeziehung auf der Grundlage frühen Interaktions- und Bindungswissens, d.h. auf der Ebene der Bewegungen, der Affektivität und des Denkens so ausgestaltet werden, dass neue Lösungsmöglichkeiten frei werden?
Dazu ist es wichtig, nonverbalen und verbalen Zugang zum eigenen Bindungsstil und zu dem des Gegenübers zu erhalten. Der Referent greift dabei auf ein in der Praxis bewährtes Haltungs- und Handlungskonzept an der Schnittstelle zwischen systemischer Arbeit und Bindungstheorie zurück.

 

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Alexander Trost
Prof. Dr. med. Alexander Trost

Weitere Informationen

  • Dr. med., Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin
  • Langjährige klinische Tätigkeit in Psychiatrie (A. Veltin) und Kinder- und Jugendpsychiatrie (mit W. Rotthaus und KH Pleyer), seit 1991 familientherapeutisch orientierte kinder- und jugendpsychiatrische Praxis im Rahmen des integrativen Frühförderzentrums Mönchengladbach, fachärztlich-therapeutische Betreuung eines Kinderdorfes
  • Seit 1990 Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Systemische Konzepte an der KatHO-NRW in den Studiengängen Heilpädagogik und Soziale Arbeit, incl. dem MA Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit
  • Systemischer Familientherapeut (DGSF-Lehrtherapeut), Supervisor (DGSF), Lehrbeauftragter für TZI (RCI), NLP Master Practitioner
  • Aktuelle Forschung: u.a. Bindungsorientierung in der Sozialen Arbeit, (Mit-) Herausgeber mehrerer Fachbücher
  • Zahlreiche Fachartikel, Fortbildungen und Vorträge in den Bereichen Jugend- und Behindertenhilfe, Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frühförderung aus systemisch-bindungstheoretischer Perspektive

Blended Counseling - Beratung on- und offline

(Referent/Referentin: Emily Engelhardt )

Onlineberatung wurde viele Jahre als Gegensatz oder Zusatzangebot zu den klassischen psychosozialen Beratungsangeboten gesehen. So wurde der Einsatz internetgestützter Angebote in Beratung, Therapie und Supervision vor allem als eine erste Kontakt- und Einstiegsmöglichkeit verstanden.
Gleichwohl findet ein großer Teil unserer Kommunikation inzwischen medial vermittelt statt. Internet, Tablet und Smartphone sind allgegenwärtig und fast 80% der Deutschen sind online (vgl. ARD/ZDF Onlinestudie 2014). Durch diese zunehmende Mediatisierung und Digitalisierung unserer Alltagswelt ergeben sich auch für beratend Tätige neue Implikationen für ihr Arbeitsfeld: Künftig wird es vor allem darum gehen, unterschiedliche Kommunikationskanäle systematisch zu verknüpfen.
Wird Beratung als ein Kommunikationsprozess verstanden ist der Einsatz unterschiedlicher Medien und Kanäle eine logische Konsequenz. „Blended Counseling" lautet das Stichwort und stellt Beratende, aber auch Einrichtungen und Träger von Beratungsangebote vor neue Herausforderungen. Zum einen müssen bestehende Konzepte überarbeitet und weiterentwickelt werden. Zum anderen müssen die Beratenden die Gestaltung von Prozessen mit Unterstützung unterschiedlicher Medien und Kommunikationskanäle erlernen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Chancen und Perspektiven von „Blended Counseling" und diskutiert welche Aufgaben von Beratenden, Trägern aber auch Verbänden und Ausbildungsinstitutionen künftig bewältigt werden müssen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Emily Engelhardt
Emily Engelhardt

Weitere Informationen

Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Magister Artium)

Systemische Beraterin & Systemische Supervisorin (SG), Onlineberaterin und Ausbilderin für Onlineberatung (DGOB)

Geschäftsführerin am Institut für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg.
Nebenberuflich tätig als Trainerin und Supervisorin. Erfahrungen in der freien Wirtschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Mehrjährige Leitung eines großen deutschsprachigen Onlineberatungsangebots für Kinder und Jugendliche.

Schwerpunkte: Online-Supervision, Onlineberatung, Qualitätskriterien und Ausbildungsstandards für Onlineberatung, Blended Counseling, Konzeptentwicklung

Blended Counseling - Medieneinsatz in Beratung, Therapie und Supervision

(Referent/Referentin: Emily Engelhardt )

Der Workshop gibt einen Überblick über den „Wandel der Beratung" (Wenzel 2013) in einem Zeitalter verstärkter Digitalisierung und Mediatisierung. Wie können unterschiedliche Kommunikationskanäle in Beratung, Therapie und Supervision systematisch miteinander verknüpft werden? An welcher Stelle im Prozess ist der Einsatz internetgestützter Medien passend? Welchen besonderen Nutzen bietet Beratung „on- und offline" für Ratsuchende/KlientInnen und Beratende? Im Workshop werden diese und weitere Fragen diskutiert und beantwortet.
In einer Mischung aus kurzen theoretischen Inputs und praktischen Übungen werden die TeilnehmerInnen dazu angeregt ihr bisheriges Beratungsrepertoire zu prüfen und zu erweitern. Hierbei werden durch praxisnahe Fallarbeit erste und konkrete Umsetzungsschritte für die eigene Beratungsarbeit entwickelt.
Die TeilnehmerInnen sind herzlich dazu eingeladen Fallbeispiele und Fragestellungen aus ihrer Beratungspraxis einzubringen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Emily Engelhardt
Emily Engelhardt

Weitere Informationen

Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Magister Artium)

Systemische Beraterin & Systemische Supervisorin (SG), Onlineberaterin und Ausbilderin für Onlineberatung (DGOB)

Geschäftsführerin am Institut für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg.
Nebenberuflich tätig als Trainerin und Supervisorin. Erfahrungen in der freien Wirtschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Mehrjährige Leitung eines großen deutschsprachigen Onlineberatungsangebots für Kinder und Jugendliche.

Schwerpunkte: Online-Supervision, Onlineberatung, Qualitätskriterien und Ausbildungsstandards für Onlineberatung, Blended Counseling, Konzeptentwicklung

Chancen & Grenzen sichselbststeuernder Organisationsentwicklung

(Referent/Referentin: Iris Fischer , Carolin Rung )

Wir stellen drei Organisationsentwicklungsprojekte aus Wirtschaft und NPO vor, die minimalgesteuert konzipiert, begleitet und „losgelassen" wurden. Aus einem international agierenden KMU des Maschinenbaus, einem deutschen Versicherungsunternehmen und einer Jugendhilfeorganisation mit mehreren Einrichtungen. Die eingesetzten Methoden werden vorgestellt und die Projekte im Hinblick auf Effizienz und Nachhaltigkeit evaluiert.

Wir reflektieren, welche Chancen & Grenzen sich öffneten, und finden Antworten auf die Frage, welche Implikationen sich daraus für systemisch-orientierte Organisationsentwicklung ergeben.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Iris Fischer
Iris Fischer

Weitere Informationen

  • Beraterin für Organisations- Team- und Individualentwicklung
  • Betriebswirtin
  • zertifizierter Systemischer Coach &
  • Systemische Supervisorin (DGSF)

Speaker / Referent

Carolin Rung
Carolin Rung

Weitere Informationen

  • Referentin Personalentwicklung eines Versicherungsunternehmens, begleitet Veränderungsprozesse
  • ist Systemische Beraterin (DGSF)
  • Systemische Familientherapeutin
  • Coach &
  • Systemische Supervisorin (Zertifizierung ist beantragt)

Das Anliegen führt: Anliegenorientierte Kooperationen in der Arbeitswelt

(Referent/Referentin: Dr. iur. Elke Böckstiegel )

Kooperationen zwischen Systemen ohne formelle Führung werden immer häufiger, etwa zwischen vernetzten Start-ups, bei interdisziplinären Forschungsvorhaben oder bei Großprojekten mit vielen Partnern im öffentlichen oder sozialen Bereich. Wie funktionieren solche intersystemischen Kooperationen erfolgreich? Was passiert, wenn das sich dabei bildende Kooperationssystem wiederum Teil eines größeren organisationellen Systems (etwa eines Konzerns) ist?

Nach unserer Beobachtung orientieren sich gute intersystemische Kooperationen an etwas Drittem, das „anliegt" und gemeinsam ergriffen wird. So kann z.B. das gemeinsame „Anliegen" einer dezentralen Energieversorgung als Grundmotor die Zusammenarbeit einer Infrastrukturaufgabe „anführen". Agieren die Partner dabei selbstverantwortet auf Augenhöhe, wird formelle Führung überflüssig.

In dem Workshop wird das Konzept anhand von Praxisbeispielen interaktiv vorgestellt.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Elke Böckstiegel
Dr. iur. Elke Böckstiegel

Weitere Informationen

  • hat das Konzept der anliegenorientierten Kooperation entwickelt und in der Beratungspraxis erprobt
  • Wirtschaftsmediatorin (awmv)
  • systemische Beraterin und Unternehmensentwicklerin (BIF)
  • Lehrbeauftragte der TU Berlin für Leadership und Management
  • Dozentin am Systemischen Zentrum (wispo)
  • Mitgründerin von Harmonia Partners (www.harmoniapartners.com)
  • Tätigkeitsschwerpunkte: Beratung, Workshops, Vorträge, Publikationen und Kurse zu Konflikt- und Kooperationsthemen, Führung, Organisationsentwicklung und Change
  • arbeitet mit Unternehmen unterschiedlicher Größe, Führungskräften und Managern in Wissenschaft, Bildung und öffentlicher Verwaltung, insbesondere auf kommunaler Ebene
  • langjährige Erfahrung als Syndikusanwältin, Personal- und Organisationsentwicklerin eines M-Dax-Unternehmens

Das erstarrte Mobile: Traumata und Traumafolgestörungen in Familien

(Referent/Referentin: Alexander Korittko )

Ohne Frage: zu den schwersten Traumatisierungen, die Menschen erfahren können, zählen die Misshandlungen und Vernachlässigungen in der eigenen Familie. Darüber hinaus wird jedoch oft unterschätzt, wie schwer es für Eltern und Kinder auch in anderen Kontexten sein kann, mit den Auswirkungen von traumatischem Stress umzugehen. Die „Traumata von außen" werden die in diesem Workshop im Mittelpunkt der Überlegungen stehen: Überfälle, Verkehrs- oder Haushalts-Unfälle, plötzliche Krankheits- oder Todesmitteilungen, Kriegs- und Bürgerkriegserlebnisse, Brände, Hundeattacken, all diese traumatischen Ereignisse können einen erheblichen Einfluss auf die Psyche von Eltern und Kindern haben und auf die Art und Weise, wie sich Familien verhalten. Das erstarrte Mobile steht als Metapher für die Wechselwirkungen der eingefrorenen familiären Interaktion und für systemische posttraumatische Bewältigungsversuche.

In diesem Workshop werden nach kurzen theoretischen Erörterungen Interventionen gezeigt, die in der Arbeit mit Einzelnen und Familien dazu beitragen können, Wege aus der Erstarrung zu eröffnen. Welche Interventionen sind kurz nach einer traumatischen Einwirkung hilfreich? Wie kann man mit Eltern und Kindern gemeinsam trauma-orientierte Beratung und Therapie durchführen? Diese und andere Themen werden erörtert, Interventionsformen werden demonstriert.

Workshop für Fortgeschrittene

 

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Alexander Korittko
Alexander Korittko

Weitere Informationen

  • Dipl. Sozialarbeiter
  • Systemischer Lehrtherapeut und Lehrsupervisor
  • Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen (zptn)
  • Autor von „Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Störungen systemisch behandeln." Carl Auer, Heidelberg, 2016, und zusammen mit K. H. Pleyer Autor von „Traumatischer Stress in der Familie", Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen, 4. Auflage 2014

Das systemische Familiengespräch

(Referent/Referentin: Hans Räbiger-Stratmann )

EinsteigerInnen in das familiensystemische Arbeiten können in diesem Workshop das WMC Familienberatungsmodell kennen lernen. Anhand der fiktiven Familie Machmal wird in Simulationen (Rollenspielen) das Ablaufmodell vom Erstgespräch bis zur Kontraktsitzung erklärt (deklaratives Wissen) und exemplarisch durchgespielt (prozedurales Wissen).
Bestandteile sind sowohl das besondere Setting mit seiner Darstellung familiärer Subsysteme, einer Methode zur diagnostischen Einschätzung (Klötzchenskulptur), als auch das WMC Modell zur Co-Beratung.
Die TeilnehmerInnen an diesem Workshop sollten „Spiel- und Experimentierfreude" mitbringen. Sie können nichts „falsch" machen, denn wir arbeiten mit den Kategorien wirksam oder weniger wirksam.
Familie Machmal lernen Sie auf der Website www.systemische-ausbildung-wmc.de kennen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Hans Räbiger-Stratmann
Hans Räbiger-Stratmann

Weitere Informationen

  • Dipl.-Sozialpädagoge/Psychotherapie
  • Sozialtherapeut - psychoanalytisch orientiert GVS
  • Systemischer Therapeut und Supervisor DGSF
  • Lehrender für Systemische Beratung, Therapie und Supervision DGSF
  • Weiterbildung in Klinischer Hypnose und Hypnotherapie
  • Seit 1999 Geschäftsführer des WMC Rheinland Westfalen und Euregio, Institut für Systemische Fort- und Weiterbildung in Solingen, www.systemische-ausbildung-wmc.de
  • 1981-2002 Leiter der Suchthilfe der Diakonie Ratingen
  • 2002-2016 Leitung des Suchthilfe.BIZ der NeanderDiakonie in Erkrath

Das Verbindende in der interkulturellen systemischen Arbeit

(Referent/Referentin: Tanja Kuhnert , Helene Batemona-Abeke )

Was verbindet ein afrikanisches und deutsches Dorf miteinander? Dieser Frage werden wir im Workshop nachgehen. Beide sind Keimzellen menschlichen Zusammenlebens. Die Wirklichkeiten dörflichen Lebens, ihrer Strukturen, Hierarchien, Dynamiken und deren Bedeutung werden wir erlebbar und erfahrbar machen. Dabei werden uns überraschende Parallelen und Unterschiede begegnen. Wir möchten dabei herausstellen welche gesellschaftlichen und familiären Dynamiken sich am Beispiel eines Dorflebens zeigen. Anhand dessen diskutieren wie Ähnliches und Unterschiedliches beider Kulturräume. Ziel ist dabei u. a. mehr Sensibilität und Verständnis zu schaffen, um durch Verstehen zu mehr Verbindung und auch Versöhnung zu gelangen. Dies ermöglicht einen tieferen Zugang zur Begleitung von Menschen in Beratung und Therapie – nicht nur aus Afrika.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Tanja Kuhnert
Tanja Kuhnert

Weitere Informationen

  • Systemische Beraterin/ Therapeutin (DGSF/SG)
  • Trainerin in der Fort- und Weiterbildung
  • Cand. M. A. Management Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • u. a. mehrjährige Erfahrung als Führungskraft und Betreuerin in unterschiedlichen Feldern der ambulanten und stationären Sozialarbeit (Jugendhilfe / Psychiatrie)
  • eigene Praxis in Köln
  • Sprecherin der Fachgruppe Armut und System
  • ehemalige Sprecherin der Fachgruppe Systemische Beratung von Menschen in Hartz IV (SGB II)
  • Mitglied der DGSF AG Gesellschaftspolitik

 

Speaker / Referent

Helene Batemona-Abeke

Weitere Informationen

  • Als Diversity Trainerin arbeitet Sie mit Profit- und Nonprofit Unternehmen zusammen
  • Als Sozial- und Gesundheitsberaterin ist sie in der Migrationsberatung tätig
  • Neben der Beratung von Frauen aus afrikanischen Ländern ist sie in der ambulanten Familienhilfe in Köln und im Rheinland unterwegs
  • Sie ist Systemische Familienhelferin und engagiert in zahlreichen Projekten der afrikanischen Community
  • Sie lebt mit ihrer Familie in Köln

Der erotische Raum - Weibliches Begehren in der systemischen Therapie

(Referent/Referentin: Dr. Angelika Eck )

Sexuelle Lust von Frauen ist nicht nur historisch und kulturell mit gemischten Gefühlen belegt, sie zeigt sich auch in der Therapie als schillerndes und ambivalentes Phänomen. „Ich will wollen – aber ich will ja nicht bzw. ich weiß nicht, was ich will" – mit diesen oder ähnlichen Aussagen markieren „lustlose" Frauen zu Beginn der Therapie häufig, dass sie sich der Paradoxie des Wollenwollens ausgesetzt sehen. Der Vortrag zeigt auf, wie diese paradoxe Ausgangssituation therapeutisch produktiv genutzt werden kann.

Systemische Haltungen, dialektisches Vorgehen in Kombination mit körper- und achtsamkeitsorientierten Interventionen unterstützen Frauen und fordern sie heraus, zunächst ihr Nein zu bejahen und dann den eigenen erotischen Raum zu etablieren, das eigene Begehren in Besitz zu nehmen und flexibel zwischen Unlust und Lust wählen zu können. Systemische Sexualtherapie wird hierbei als Vehikel umfassenderer Entwicklungsprozesse aufgefasst.

Im Workshop werden an Hand von Fallbeispielen mögliche Prozessdynamiken und Umgangsmöglichkeiten damit erläutert.

Zur thematischen Vertiefung eignet sich der im Frühjahr 2016 erschienene Herausgeberband: Eck, A.Der erotische Raum. Weibliche Sexualität in der Therapie. Heidelberg: Carl Auer Verlag

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Angelika Eck
Dr. Angelika Eck
Dipl.-Psychologin, systemische Therapeutin und Beraterin (SG), Einzel-, Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis

Weitere Informationen

Sie war von 2008-2012 Mitarbeiterin der Sektion Medizinische Organisationspsychologie des Instituts für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Publikationen zu Themen der Sexualtherapie und anderen psychotherapeutischen und arbeitsbezogenen Themen. Gastdozentin und Lehrbeauftragte an verschiedenen systemischen und anderen Weiterbildungsinstitutionen.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:

  • Sexualtherapie,
  • Fragen weiblicher Lust,
  • Paartherapie,
  • Team-Supervision.

Der Stäbe-Tanz sagt mehr als 1000 Worte

(Referent/Referentin: Laura Bach )

Ansatz : non-verbale Kommunikation (Tanztherapie)
Anamnese, Verstörung, Selbststeuerungsprozess (Systemik)
überarbeitet und vielfach praxiserprobt ( Laura Bach )

"In diesem Mini-workshop legen wir gleich zu Beginn eine flotte oder ruhige Sohle aufs Parkett – so erfahren Sie selbst am eigenen Leib (und eigener Seele) schon eine Menge von den Möglichkeiten dieses einfachen tools. Im anschließenden Austausch eröffnet sich Ihnen die ganze Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten:
Informationen über das System für Sie und den Klienten, Musterunterbrechung und Training des Lösungsansatzes auf der nonverbalen Ebene.
Dieses tool ist auch für Klienten mit Diagnosen aus dem psychotischen Formenkreis und für Einzel-, Paar-, Familien- und Team-Settings geeignet."

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Laura Bach
Laura Bach

Weitere Informationen

  • Systemische und Familientherapeutin
  • Staatl. gepr. HPPsych.
  • Diplom-Tanztherapeutin
  • Buchautorin v&r
  • Lehrerin für angewandte Philosophie ( Pilot)
  • Arbeitsschwerpunkte:
    Supervision, Aus- und Fortbildung, Krisenintervention

 

weitere Informationen unter:  www.menschsein-im-gleichgewicht.de

Der wirkungsvolle Umgang mit jugendlicher Suchtpräsenz in familiensystemischen Hilfekontexten

(Referent/Referentin: Hans Räbiger-Stratmann )

Der wirkungsvolle Umgang mit jugendlicher Suchtpräsenz in familiensystemischen Hilfekontexten

für die Zielgruppe der Kolleginnen und Kollegen, die in SPFH, erzieherischen Jugendhilfen, flexiblen Erziehungshilfen, Erziehungsbeistandschaften, Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten etc. arbeiten.

Professionelle Helfer werden in Familien mit pubertierenden Jugendlichen häufig mit mißbräuchlichem Rauschmittelkonsum und exzessivem Mediengebrauch konfrontiert.
Reden mit den Jugendlichen erweist sich zumeist nicht anschlußfähig – also was tun?

Wir haben eine Strategie entwickelt und seit 2002 an der Schnittmenge Suchthilfe und Jugendhilfe erprobt und optimiert, die Eltern und professionelle Helfer kurzfristig und schnell wieder handlungsfähig macht und die Zuversicht vermittelt, nicht nur reagieren zu können, sondern das familiäre Geschehen maßgeblich und aktiv gestalten und beeinflussen zu können.

Das Konzept ist für die Arbeit mit Eltern entwickelt, die Hilfe suchen, weil sie mit ihren konsumierenden Jugendlichen zu Hause nicht mehr umzugehen wissen. Das Besondere an diesem Vorgehen und der Methodik ist, daß sich die betroffenen Jugendlichen mit Suchtpräsenz am Beratungs- und Betreuungsprozeß nicht aktiv beteiligen müssen und die Eltern trotzdem wirksam und handlungsfähig angeleitet und unterstützt werden können.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Hans Räbiger-Stratmann
Hans Räbiger-Stratmann

Weitere Informationen

  • Dipl.-Sozialpädagoge/Psychotherapie
  • Sozialtherapeut - psychoanalytisch orientiert GVS
  • Systemischer Therapeut und Supervisor DGSF
  • Lehrender für Systemische Beratung, Therapie und Supervision DGSF
  • Weiterbildung in Klinischer Hypnose und Hypnotherapie
  • Seit 1999 Geschäftsführer des WMC Rheinland Westfalen und Euregio, Institut für Systemische Fort- und Weiterbildung in Solingen, www.systemische-ausbildung-wmc.de
  • 1981-2002 Leiter der Suchthilfe der Diakonie Ratingen
  • 2002-2016 Leitung des Suchthilfe.BIZ der NeanderDiakonie in Erkrath

Die Verflüssigung der Irrationalität

Tools für die Arbeit mit hinderlichen Glaubenssätzen und Stressverstärkern
(Referent/Referentin: Tom Küchler )

Unsere Glaubenssätze, Werte und Einstellungen sind Leitprinzipien, welche uns Sinn und Orientierung geben. Sie beinhalten Generalisierungen, die wir über uns selbst oder die Welt machen, sowie unsere Arbeits- & Verhaltensprinzipien. Glaubenssätze haben Einfluss auf unsere Ressourcen, unser Verhalten sowie auf unsere gewünschten Ergebnisse.

Positive Einstellungen/ Gedanken sind wie Bevollmächtigungen oder eine Erlaubnis, welche zu einem ressourcenreichen Handeln führen. Gleichfalls können sie auch zu Begrenzungen, Barrieren oder zu Stressverstärkern werden. Es macht Sinn, Glaubenssätze zu überprüfen, ob sie förderlich oder hinderlich sind. Im Workshop werden folgende Aspekte fokussiert:

  • Welche Rolle spielen die Glaubenssätze für unsere Entwicklung und unser
  • (Stress-)Erleben
  • Identifikation hinderlicher Glaubenssätze/ „irrationaler Gedanken"
  • Möglichkeiten und Tools zur (lösungsfokussierten) Arbeit mit Glaubensätzen in
  • Beratung, Coaching & Therapie (Stressverstärkermischpult,
  • Stressverstärkungsstrukturaufstellung, Verflüssigung via Bodenankerarbeit)
  • Weitere Themen/ Informationen?
  • Viele weitere Informationen zu mir und meinen Themen unter www.tomkuechler.de

 

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Tom Küchler
Tom Küchler
Diplom Sozialpädagoge (FH); Systemischer Berater, Therapeut/ Familientherapeut, Supervisor, Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor (SG); Systemisch-lösungsorientierter Coach (isi); Stresspräventionscoach (IFT)

Weitere Informationen

Tom Küchler arbeitete über 12 Jahre als Streetworker. Seit 2005 ist er als
Bildungsreferent für Mobile Jugendarbeit/ Streetwork in Sachsen tätig (www.mjasachsen.de)

Seit 2012 gehört er zum Leitungsteam des Systemisches Instituts Sachsen (SIS)
in Chemnitz (www.systemisches-institut-sachsen.de)

Er arbeitet ebenso in freiberuflicher Praxis als:

  • Systemischer Berater,
  • Therapeut,
    Supervisor,
  • Coach und Organisations-/ Teamentwickler (www.tomkuechler.de)

Meine drei Schwerpunktthemen sind:

  • Lösungsfokussierte Gesprächsführung
  • Motivation / Veränderungen begleiten
  • Stress & Burn Out

DiVERSiTY iNKLUSiVE - Zur Wirksamkeit des Systemischen Ansatzes für einen professionellen Umgang mit Vielfalt im interkulturellen Reflexionsraum

(Referent/Referentin: Claudia Khalifa )

„Wo ‚systemisch‘ drauf steht, ist ‚diversity‘ schon drin?“

 

Dieser Frage möchte ich anhand meiner langjährigen Erfahrung als Diversity-Trainerin und als regionaler Geschäftsführerin eines interkulturellen Familienverbandes sowie begeisterter Systemikerin gemeinsam mit Ihnen nachgehen. Mit einem kurzen Input stelle ich Ihnen bewährte Kommunikationsmodelle für die interkulturelle Arbeit vor und lade Sie zu einer spannenden Übung zum Perspektivwechsel ein.

 

Sie

l  sind (systemische) Diversity-Trainer*in, Interkulturelle Trainer*in und möchten Ihre Beobachtungen und Erfahrungen austauschen und Ihre Thesen mit anderen diskutieren?

l  sind Systemiker*in und arbeiten explizit nicht ‚interkulturell‘?

l  überlegen, ‚Diversity‘ oder ‚interkulturell‘ in ihr Portfolio mit aufzunehmen?

l  haben dem Themenfeld bisher keine Beachtung geschenkt haben und möchten die die Gelegenheit für einen ersten Blick in die ‚black box‘ nutzen?

 

Dann freue ich mich auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Claudia Khalifa
Claudia Khalifa

Weitere Informationen

Claudia Khalifa ist Geschäftsführerin der Frankfurter Regionalstelle des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften.

Seit 10 Jahren leitet sie die Geschäftsstelle Frankfurt. Diese Tätigkeit ergänzt sich hervorragend mit ihrem zweiten beruflichen Standbein als Diversity-Trainerin und Systemischer Coach.

 

langjährige Erfahrung in ‚Managing Diversity‘ u.a. als

l  Systemischer Coach; Führungskräfte-Coaching

l  Diversity-Trainerin im Bereich Interkulturelle Kompetenz: Professionelles Handeln in der Migrationsgesellschaft

l  Regionale Geschäftsführerin eines interkulturellen Familienverbandes und kommunalen Beratungsstelle

l  Bildungsreferentin/Seminarleiterin im Bereich der interkulturellen Bildung und Beratung

l  Personalentwicklerin: internationale Personalauswahl und -vermittlung Karriere-planung, Bewerbungscoaching,  Ausbildungsvermittlung, Arbeitsmarktintegration

l  Projektmanagerin: internationale Entwicklungszusammenarbeit

Dresdner FG Aufstellung in Bewegung

(Referent/Referentin: Ulrike Aurig-Böttcher )

Die Dresdner Fachgruppe Aufstellung stellt sich mit ihrer über 12 Jahren gewachsenen Struktur und Kultur vor. Die Gruppenmitglieder sind systemisch ausgebildete Fachkräfte, die als Aufstellungsleiter oder Repräsentanten mit LifeKlienten Familien-oder Struturaufstellungen durchführen und diese kollegial reflektieren. Neben den Dienstleistungen für einzelne Klienten sehen wir Aufstellungen auch als eine Möglichkeit, sich kollektiv einem Fachthema zu nähern.
So können beispielsweise im Erfahrungs-und Forschungsraum zu einem Thema (z.B. Sucht/ Flüchtlingsarbeit/Integration )  alle an einem  Fachtag Anwesenden  Betroffene , Angehörige, Verantwortliche , Institutionen) durch ein gemeinsames Aufstellungs-SELBST jeweils kollektive Feldbewegungen erleben und wichtige Impulse für die eigene Arbeitswelt mitnehmen. Im workshop  wird eine  Aufstellung mit einem  kollektiven Anliegen durchgeführt und  Beispiele demonstriert, die in gesellschaftliche Fragestellungen hineinreichen.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Ulrike Aurig-Böttcher
Ulrike Aurig-Böttcher

Weitere Informationen

Dipl.Psychologin, Supervisorin und Psychotherapeutin , Systemische Therapeutin, Focusingtrainerin,Verhaltenstherapeutin

Mitbegründerin der Dresdner Fachgruppe Aufstellung ,(2003)

seit 25 Jahren in eigener Praxis in Dresden tätig.

Ego-State-Therapie systemisch: Teiletreffen im Sand

(Referent/Referentin: Wiltrud Brächter )

Sandspieltherapie bietet Klienten die Möglichkeit, ihrem Erleben der Wirklichkeit Ausdruck zu verleihen. Sandbilder beziehen sich dabei nicht nur auf die äußere Realität, sondern erlauben auch, unterschiedliche Aspekte der Person in Szene zu setzen.
In der narrativen systemischen Sandspieltherapie bleiben Problembilder nicht stehen: Sie werden zum Ausgangspunkt einer Geschichte, die sich in die Zukunft öffnet. Dabei gelingt es oft, Lösungen zu entwickeln und „schwierige" Seiten zu integrieren.
Unter systemischer Perspektive geht der Blick jedoch noch weiter: Spannend wird es zum Beispiel bei der Frage, „wer" denn eigentlich „wem" begegnet, wenn Eltern und Kinder Konflikte haben. Mit welchem Anteil reagieren Eltern auf ein Symptom ihres Kindes? Was erleichtert Kindern den Umgang mit schwierigen elterlichen Ego-States?
Anhand von Beispielen aus der Sandspieltherapie soll im Workshop vermittelt werden, wie sich Ego-State-Konzepte mit einer systemischen Perspektive integrieren lassen.

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Wiltrud Brächter
Wiltrud Brächter

Weitere Informationen

  • Dipl.-Pädagogin
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
  • Systemische Therapeutin (SG)
  • Supervisorin
  • Spiel- und Familientherapeutin in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis
  • Weiterbildungstätigkeit im Bereich systemischer Kindertherapie
  • Schwerpunkt: Verbindung von Sandspieltherapie mit narrativen und hypnosystemischen Konzepten; Teilearbeit mit Kindern und Familien.

Veröffentlichungen:

  • Geschichten im Sand. Grundlagen und Praxis einer narrativen systemischen Spieltherapie. Heidelberg, Carl-Auer (2010)
  • Der singende Pantomime (Hrsg.). Ego-State-Therapie und Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen. Heidelberg, Carl-Auer (2014)

www.geschichten-im-sand.de

Einfach wirksam - innovative Gesundheitstools mit systemischer Achtsamkeit

(Referent/Referentin: Anett Renner )

Im Vortrag wird erlebbar, wie der Umgang mit Komplexitäten und psychischen Phänomenen positiv, einfach wirksam und „SACHT" gestaltet werden kann. Das seit vielen Jahren erprobte Konzept der Systemische Achtsamkeit© (SACHT) nach Renner / Systemisches Ressourcen-Management (SRM) © zeigt auf, wie Stress, Emotionen, Aggressionen enttabuisiert, ressourcenorientiert erkannt, beschrieben und konstruktiv gestaltet werden können. Dabei werden das Modell „Gesundheits- und RessourcenACHT" und positiv wirksame Prinzipien/Tools vorgestellt. Mit SACHT /SRM werden sowohl individuelle als auch äußere Anforderungen, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Emotionen, bewusste und unbewusste Ressourcen sowie komplexe Wechselwirkungen nutzbar gemacht. Es dient als Haltungs-, Diagnose- und Umsetzungskonzept für diverse Kontexte (Pädagogik, Inklusion, Klinik, Therapie; Arbeit, Coaching, Organisationsentwicklung, Selbstfürsorge,...) basierend auf Gesundheits- und Psychotherapie- Kenntnissen (Positive Psychologie, (Hypno-) Systemik, Neurobiologie, sozial- und körpertherapeutische Konzepte). Bewegende Beispiele für die Praxis sowie zur Fremd- und Selbstfürsorge runden den Vortrag ab.

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Anett Renner
Anett Renner

Weitere Informationen

  • Geschäftsführung und Lehr-Trainerin SACHT Institut- Institut für Systemische Achtsamkeit
  • seit 2007 Leitung SACHT-Ambulanz: Coaching- /Therapiepraxis –in Nähe Stuttgart/ Karlsruhe www.dieschoepferei.de
  • seit 2012 Leitung des Bereichs SACHT-Arbeitswelten- die Gesunde Unternehmensberatung Gesundheitsmanagement, Stress-, Emotions- und Aggressions-Management, Burnoutprävention www.einfachwirksam.de
  • Dipl. Psychologin (Klinische und Pädagogische Psychologie, Gesundheitspsychologie)
  • Zertifizierte Systemische Beraterin*/ Coach*/ Supervisorin*/ Einzel-, Paar- und Familientherapeutin*, Lehr- Coach*, Lehrtherapeutin* (*DGSF) am 1. Staatl. anerkannten Ausbildungsinstitut für Systemische Psychologische Psychotherapeuten (GST Berlin), Körperpsychotherapeutin i.A.
  • berät und entwickelt seit 15 Jahren Einzelklienten, Familien, Coaching- und Supervisionsfachkräfte, Klinische Fach- und Führungskräfte und Pädagogen, Teams in sozialen und Wirtschaftsunternehmen zu Kommunikations-, Führungs- und Gesundheitsfragen, auch Trauma-, Aggressions- und Gewaltthemen
  • Supervisorin bei sozialpädagogischen und medizinischen Einrichtungen (Ki./ Jgd.hilfe), beim Berufsförderungswerk und für pädagogisch-klinische Fach-/ Führungskräfte

Einfach wirksame Gesundheitsförderung mit SACHT in den Arbeitswelten

(Referent/Referentin: Anett Renner )

Im Workshop wird das Konzept der Systemischen Achtsamkeit/ Systemisches Ressourcenmanagement© anhand von Beispielen aus dem Arbeitswelten erlebbar gemacht und das eigene Ressourcenmanagement aktiviert. Die Teilnehmer erfahren, wie „Stresserkrankungen", „Fehlverhalten", „Emotionen und Aggressionen im Arbeitskontext" mit SACHT ressourcenbezogen betrachtet , enttabuisiert und gewandelt werden. Renner zeigt anhand von Beispielen und Selbsterfahrungsangeboten, wie sie die Kraft von Konflikten und Krisen achtsam nutzt und wie individuelle/ organisationale Ressourcen nachhaltig entfaltet werden können. Außerdem werden die innovativen Systemischen Online Tools „Gefährdungskompass" (psychische Gefährdungsanalyse) sowie „Stresskompass und Ressourcenwecker" zum individuellen und organisationalen Gesundheits- und Ressourcen-Screening vorgestellt und SRM am praktischen Coaching demonstriert. Es gibt Raum für Inspiration, Bewegung, Verbindung und Praxistransfer, um eigene und soziale Ressourcen/ Potenziale SACHT zu entfachen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Anett Renner
Anett Renner

Weitere Informationen

  • Geschäftsführung und Lehr-Trainerin SACHT Institut- Institut für Systemische Achtsamkeit
  • seit 2007 Leitung SACHT-Ambulanz: Coaching- /Therapiepraxis –in Nähe Stuttgart/ Karlsruhe www.dieschoepferei.de
  • seit 2012 Leitung des Bereichs SACHT-Arbeitswelten- die Gesunde Unternehmensberatung Gesundheitsmanagement, Stress-, Emotions- und Aggressions-Management, Burnoutprävention www.einfachwirksam.de
  • Dipl. Psychologin (Klinische und Pädagogische Psychologie, Gesundheitspsychologie)
  • Zertifizierte Systemische Beraterin*/ Coach*/ Supervisorin*/ Einzel-, Paar- und Familientherapeutin*, Lehr- Coach*, Lehrtherapeutin* (*DGSF) am 1. Staatl. anerkannten Ausbildungsinstitut für Systemische Psychologische Psychotherapeuten (GST Berlin), Körperpsychotherapeutin i.A.
  • berät und entwickelt seit 15 Jahren Einzelklienten, Familien, Coaching- und Supervisionsfachkräfte, Klinische Fach- und Führungskräfte und Pädagogen, Teams in sozialen und Wirtschaftsunternehmen zu Kommunikations-, Führungs- und Gesundheitsfragen, auch Trauma-, Aggressions- und Gewaltthemen
  • Supervisorin bei sozialpädagogischen und medizinischen Einrichtungen (Ki./ Jgd.hilfe), beim Berufsförderungswerk und für pädagogisch-klinische Fach-/ Führungskräfte

Einführung in das Therapeutische Erzählen

(Referent/Referentin: Stefan Hammel )

Therapeutisches Erzählen ist seit jeher ein zentraler Bestandteil von Hypnotherapie, Systemik und vielen anderen Beratungsformen. Der Einsatz von Metaphern- und Beispielgeschichten ist aus dem alten Orient bekannt und ist bis heute eine der wirksamsten Beratungsformen. Die Geschichten werden vom Berater erzählt oder vom Klienten eingebracht und vom Berater neu gedeutet, oder sie werden von den Gesprächspartnern gemeinsam entwickelt. Nur, wie entdecke ich eine nützliche Geschichte und wie erzähle ich sie? Das Seminar vermittelt die Techniken, um individuelle Geschichten in der Beratung spontan zu entwickeln und sie therapeutisch wirksam zu erzählen.

Der Workshop gibt Impulse, wie man...

  • Jederzeit therapeutische Geschichten für Klientinnen und Klienten findet
  • Erzählungen therapeutisch wirksam formuliert und ins Gespräch einbettet
  • Problemmetaphern von Klienten in Lösungsmetaphern transformiert, die von den Beratenen unwillkürlich in ihre Wirklichkeit reintegriert werden

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Stefan Hammel
Stefan Hammel

Weitere Informationen

  • geb. 1967 (www.stefanhammel.de)
  • Hypnotherapeut
  • Systemtherapeut
  • evangelischer Klinik- und Psychiatriepfarrer
  • Leiter des Instituts für Hypnosystemische Beratung in Kaiserslautern (Ausbildung in hypnosystemischer und Erickson'scher Therapie)

 

Arbeitsschwerpunkte:

Depression, Angst und Trauma, Kindertherapie, Unterstützung somatischer Heilung, Therapeutisches Erzählen, Hypnosystemik, Utilisationsansätze

 

Veröffentlichungen:

Der Grashalm in der Wüste. Impress 2006 / Handbuch des therapeutischen Erzählens. Klett-Cotta, Stuttgart 2009 / Handbuch der therapeutischen Utilisation. Klett-Cotta 2011. / Loslassen und Neues ins Leben lassen. Kreuz 2013 / Therapie zwischen den Zeilen. Klett-Cotta 2014 / Das Stühlespiel. Eine neue, radikal wirksame psychotherapeutische Methode, Kreuz 2015 / Wie das Krokodil zum Fliegen kam. Reinhardt 2015 / DVDs (Auditorium Netzwerk) zu Therapeutischem Erzählen, Therapeutischem Modellieren, Paartherapie, Arbeit mit Sterbenden 2013-2015

Elterliche Emotionsregulation als wichtiger Baustein gelingender kindlicher Entwicklung

(Referent/Referentin: Ulrike Lux , Julia Quehenberger )

Emotionen und Affekte haben eine große Bedeutung im Familiensystem. Viele kindliche Verhaltensauffälligkeiten gehen mit einer mangelhaften Wahrnehmung von eigenen und fremden Affekten, einem inadäquaten Ausdruck oder nicht gelingender Emotionsregulation einher.

Wichtige Voraussetzungen, um Emotionsregulation zu lernen sowie Selbststeuerung und Frustrationstoleranz aufzubauen sind positive Erfahrungen der Koregulation mit signifikanten Bindungspersonen.

Gemeinsam analysieren wir anhand von Fallbeispielen die Bedeutung negativer Affekte und Zusammenhänge zwischen mangelnder Selbst- und Fremdregulation auf der Indiviual- und Elternebene und kindlichen Verhaltensauffälligkeiten.

Anhand unterschiedlicher Techniken aus der bindungsorientierten und systemischen Arbeit wird mit den Teilnehmern ein fundiertes Vorgehen für die Elternarbeit erprobt, um die Selbst- und Fremdregulation zu stärken und die Eltern somit darin zu unterstützen, ihren Kindern in stürmischen Zeiten wieder Halt zu geben.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Ulrike Lux
Ulrike Lux

Weitere Informationen

 * Diplom-Psychologin (Klinische Psychologie; Familienpsychologie, Beratung in psychosozialen Institutionen)

* Systemische Therapeutin (CGIST München)

* Promovendin zum Thema „Der Einfluss früherer Liebes- und Bindungsbeziehungen auf aktuelle Partnerschaften im jungen Erwachsenenalter“; Lehrbeauftragte an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten (u.a. LMU und KSFH München); Persönliche Referentin der Stellvertretenden Direktorin im Deutschen Jugendinstitut e. V.;

* Mitarbeiterin der Eltern- & Jugendberatungsstelle des Landkreises München

 

 

Speaker / Referent

Julia Quehenberger
Julia Quehenberger

Weitere Informationen

Diplom-Psychologin (Klinische Psychologie, Familienpsychologie)

Systemische Therapeutin (CGIST München)

Promovendin zum Thema „Bindungsentwicklung im 1. Lebensjahr: Betrachtung der Mutter-Vater-Kind-Triade"

Lehrauftrag an der LMU München; Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Bindungsforschung) am Klinikum der LMU, Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie des Dr. von Haunerschen Kinderspitals im Projekt SAFE® bei PD Dr. Karl-Heinz Brisch; tätig als Paar- und Familientherapeutin in München

Empowerment, berufliche Beratung und Qualifizierung für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichten

(Referent/Referentin: Andrea Ulrich , Gabriela Molina )

„Empowerment, berufliche Beratung und Qualifizierung für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichten“

beramí berufliche Integration e.V.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Andrea Ulrich

Speaker / Referent

Gabriela Molina

Frauen und Führung - allein unter Männern.

Systemisches Coaching von weiblichen Führungskräften
(Referent/Referentin: Dr. Lisa Schulze Steinmann )

Frauen als Führungskräfte sind in der Arbeitswelt oft in einer Alleinstellungsposition, manchmal in einer Organisation, welche Konkurrenzen betont. Das erschwert Austausch von Erfahrungs- und Praxiswissen.

• Was macht Führung für Frauen reizvoll?
• Wie kamen Frauen in die Führungsrolle und wie füllen Sie diese aus?
• Welche Werte und Orientierungen sind in dieser Führung wichtig?
• Frauen und Führung – Gibt es Besonderheiten?

In dieser Fortbildung wird geschlechtsspezifisch und biografisch die Rolle als Führungskraft fokussiert und reflektiert. In diesem workshop werden Praxisbeispiele aus dem weiblichen Führungsalltag aufgearbeitet. Es geht um ein Verstehen des jeweils Besonderen. Wie werden weibliche Führungskräfte systemisch gecoacht, wie wirkt es und was macht die Qualität aus?

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Lisa Schulze Steinmann
Dr. Lisa Schulze Steinmann

Weitere Informationen

Supervision (DGSF, DGSv, SG), Coaching,
Mediation und Organisationsentwicklung (DGSF)

www.sozialtherapeutisches-coaching.de

Gelassen leben und arbeiten - auf dem Grat zwischen Feuer & Flamme und ausbrennen

(Referent/Referentin: Ulrike von der Mosel )

Mitarbeitende diverser Berufsfelder sehen sich dienstlich und privat hohen Anforderungen und einem zunehmenden Erfolgsdruck ausgesetzt. Gleichzeitig werden Ressourcen abgebaut.

Inhalt

Wie kann ich eine gesunde Haltung entwickeln, mit der es nicht darum geht, immer leistungsfähiger zu werden, sondern angemessen & sinnvoll mit eigenen Kompetenzen und Bedürfnissen umzugehen?

Der Workshop vermittelt nützliche Informationen zum Thema Burnout-Prophylaxe und fördert durch Übungen Reflektion und Austausch über die eigene Selbst-Sorge:

  • Wofür brenne ich und was legt meine Kraft eher in Asche?
  • Welche „Antreiber" und welche „Erlauber" lenken mich im Alltag?
  • Welchen (Selbst-) Ansprüchen fühle ich mich ausgesetzt und wie gelingt es mir, mich bei Bedarf auch klar und freundlich abzugrenzen?

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Ulrike von der Mosel
Ulrike von der Mosel

Weitere Informationen

  • Dipl.-Sozialpädagogin
  • Familientherapeutin DGSF
  • Supervisorin DGSF
  • Coach DGSF
  • Lehr-Supervisorin
  • anerkannt als lehrende systemische Beratung & Therapie DGSF
  • Seit über 10 Jahren tätig in eigener Praxis. Beratung. Supervision. Fortbildung.

Gespräche mit dem inneren Schweinehund - Persönlichkeitsanteile mittels Tierfiguren explorieren und dynamisieren

(Referent/Referentin: Frank Natho )

Die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen hat in der Familientherapie Tradition und die Methoden, diese zu externalisieren, sind vielfältig. Sie reichen von großräumigen Aktionstechniken bis hin zur Imagination in der Trancearbeit. Eine weitere noch wenig publizierte Form ist die Arbeit mit Tierfiguren. Diese eignet sich wie die Praxis zeigt, um die Dynamik innerer Konflikte darzustellen und Lösungen zu erarbeiten. Im Workshop werden einige grundlegende theoretische Überlegungen zur Multiplizität, Erfahrungen aus der Teilearbeit mit Tierfiguren im Zusammenhang mit der Exploration innerer Konflikte und eine entsprechende methodische Vorgehensweise dargestellt.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Frank Natho
Frank Natho

Weitere Informationen

  • Frank Natho (Lehrtherapeut für Systemische Therapie / Familientherapie DGSF,

    Systemischer Supervisor und Lehrsupervisor DGSF, Systemischer Coach und Lehrender für Systemisches Coaching (DGSF), ev. Theologe und Religionspädagoge, Autor, tätig in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Supervision, Paarberatung und Erziehungsberatung.

Gesund und gut? - Selbstsorge in den Gesundheitsberufen als Herausforderung für innovative Professionalität

(Referent/Referentin: Silke Doppelfeld , Andrea Rose )

 

Gesund und gut? Selbstsorge in den Gesundheitsberufen als Herausforderung für innovative Professionalität

Das Gesundheitssystem konfrontiert die dort tätigen Professionellen neben dem sich zuspitzenden wirtschaftlichen Druck mit spezifischen Belastungsfaktoren wie Sekundärtraumatisierung, Moralischem Stress und Feindseligkeit am Arbeitsplatz. Vor dem Hintergrund der hohen Krankenstände und Berufsausstiege in diesem Sektor wird zunehmend an die Selbstsorgeverantwortung der dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter appelliert. Der Workshop „Gesund und gut?“ bietet ein Forum zur Reflexion der Schutz- und Risikofaktoren für die eigene Gesundheit und hinterfragt die Grenzen der Selbstverantwortung innerhalb des Systems. Ist der Begriff Resilienz zum Modewort verkommen, dass Akteure im Gesundheitswesen motivieren soll, sich bedingungslos anzupassen bzw, angepasst zu verhalten? Wie kann Berufs- und Lebenszufriedenheit auch unter schwierigen Bedingungen erhalten bleiben? Ist Gesundheit und Arbeitsfähigkeit alles? Diesen Fragen wollen wir uns Lösungsorientiert stellen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Silke Doppelfeld
Silke Doppelfeld
Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer IMC/ Stroke-unit Diplom-Berufspädagogin (FH), Lehrerin für Pflege- und Gesundheit M. A. Fachberaterin für Selbstpflege für Menschen in helfenden und sozialen Berufen Lehrauftrag an der PTHV im Studiengang "Lehramt Pflege an berufsbildenden Schulen"

Weitere Informationen

Ich verfüge über 15 Jahre Berufserfahrung als Pflegekraft in der Intensivpflege sowie in der Begleitung von Angehörigen von kritisch erkrankten Menschen, aktuell arbeite ich auf einer Intermediate-Care Station im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bad Neuenahr- Ahrweiler.

Zudem habe ich mich 9 Jahre hauptberuflich in der Aus-Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften betätigt. Ich war 5 Jahre in leitenden Positionen zum Aufbau- und der Weiterentwicklung von verschiedenen Pflegebildungszentren tätig. Meine Schwerpunkte liegen in der fall- und problemorientierten Didaktik und der kompetenzorientierten Curriculumarbeit. Meine Herangehensweise ist systemsich-praxeologisch.

Die Entwicklung von Resilienz und Reflexions- sowie Problemlösungsfähigkeit von Pflegekräften (und allen Mitarbeitern im Gesundheitswesen) ist mir ein besonderes Anliegen. Seit 2013 habe ich einen Lehrauftrag in der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar im Studiengang "Lehramt Pflege an berufsbildenden Schulen" und leite Bildungsveranstaltungen in der Erwachsenenbildung für Pflegepädagogen, Pflegekräfte und Hebammen.

Mein Wunsch ist es, berufsgruppenübergreifende Bildungsveranstaltungen im Gesundheitswesen zu etablieren.

Speaker / Referent

Andrea Rose

Weitere Informationen

Andrea Rose, 1957 geboren; verheiratet, lebt in Leverkusen

Kinderkrankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe, Diplom-Berufspädagogin (FH), Systemische Beraterin (DGFS), Master of Arts in Supervision (DGSv), Supervisorin (DGSv), Coach (DGSv)

Good Vibrations bei Angriffen auf die Lebenswelt von der Resilienz zur Rebellienz Zur Repolitisierung von Therapie, Beratung und Coaching

(Referent/Referentin: Prof. Dr. Peter-W. Gester )

Die systemischen Schlüsselbegriffe „Kontext und Metakommunikation" bedeuteten früher Entschlüsselungen von Herrschaftsverhältnissen anhand von Kommunikation, Strukturen, Kulturen, informeller, struktureller oder offensichtlicher Gewalt und Aufklärung über die politökonomischen Profiteure. Der Kommunikationsforscher H.D. Lasswell definierte „Politics is who gets what, when, where and how." Heute sind die obigen Begriffe entpolitisiert. Politische Kontext- und Metakommunikationsanalysen scheinen nicht nur tabuisiert, sondern:

Die „Seven-Sisters" des globalen Zeitalters aus: Neoliberalismus, Postdemokratie, Governance, Mediokratie, Big Data, Privatisierung und Lobbyismus werden als alternativlose Sachzwänge (TINA-Politik) dargestellt. In ihrer Folge hat eine totale Ökonomisierung nicht nur die Arbeitswelt durch Arbeitsbeschleunigung, -verdichtung, -kontrolle, sondern auch von allen anderen Lebens- und Umweltbereichen (Kommodifizierung) Besitz ergriffen.

Reaktive Depressionen, Erschöpfungszustände und Burnout sind ebenso im rasanten Vormarsch, wie psychopharmakologische Medikationen und Substanzen des Neuroenhancements zur Stabilisierung des Leistungsniveaus. Psychologische Beratungsmodelle stoßen aufgrund der Folgen dieser TINA-Politik an die Grenzen ihrer Interventionsmöglichkeiten.

Wie kann man sich dieser geplanten, gewollten umfassenden und frechen Angriffe auf die Arbeits- und Lebenswelten erwehren? Welche Möglichkeiten gibt es gegen diesen Sound der Sachzwänge, sowohl die eigene als auch die Anti-Fragilität der Klienten auf dem langen Marsch von der Resilienz zur Rebellienz vor Sklerotisierung zu schützen, ihre Elastizität zu reetablieren, auszubauen und so zu stärken, dass man dabei von Good Vibriations erfüllt ist und sich gegen Angriffe auf die Lebenswelten zur Wehr setzen kann?

Dieser Workshop gibt Ausblicke auf repolitiserte Theorien und Modelle sowie Einblicke in biographiebasierte Beratungspraxis mit bildschöpfenden Verfahren.
Inhalte:
Wie, wann und warum (m)eine Repolitisierung von Therapie, Beratung und Coaching begann.
Kurze Übersicht zu den Seven-Sisters im globalisierten Zeitalter.
Von der Resilienz zu biographischen Kohärenz-Modellen mit Hilfe von Rebellienz.
Welche Resilienz- und Rebellienzstrategien und Taktiken haben sich als wirksam erwiesen?
Modelle und Fälle einer repolitisierten Beratungspraxis.

 

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Peter-W. Gester
Prof. Dr. Peter-W. Gester
Dip.-Psych ist Leiter des missing-link-instituts.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Peter-W. Gester, Dipl.-Psych.

  • Psychologischer Psychotherapeut (LPK BW)
  • Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut (LPK BW)
  • Supervisor
  • Selbsterfahrungsleiter (LPK BW) für Systemische Therapie
  • Hypnotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Lehrtherapeut
  • Lehrender Supervisor (DGSF/SG)
  • Lehrender Coach (DGSF/SG)
  • Senior Coach (DBVC)
  • Dozent in Systemischer Beratung (DGSF/SG)

 

 

Haltung! Vom Problem zur Lösung - Kurzversion von "The Work"

(Referent/Referentin: Laura Bach )

Ansatz : Byron Katie "The work" und Tanztherapie/NLP, überarbeitet von Laura Bach

Mit der Eruierung des problemerzeugenden Grundgedankens und seiner inneren Bearbeitung ( Kurzversion von "The work") geben Sie Ihrem Klienten ein Werkzeug an die Hand, das er wie Gymnastik trainieren kann, um das Problemmuster neuronal zu überschreiben, es seiner (Er-)Lösung zuzuführen.
Ich werde Ihnen in diesem Vortrag alle Schritte demonstrieren.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Laura Bach
Laura Bach

Weitere Informationen

  • Systemische und Familientherapeutin
  • Staatl. gepr. HPPsych.
  • Diplom-Tanztherapeutin
  • Buchautorin v&r
  • Lehrerin für angewandte Philosophie ( Pilot)
  • Arbeitsschwerpunkte:
    Supervision, Aus- und Fortbildung, Krisenintervention

 

weitere Informationen unter:  www.menschsein-im-gleichgewicht.de

Heute habe ich eigentlich kein Anliegen - Umgang in Supervisionsprozessen ohne konkret benannten Auftrag

(Referent/Referentin: Silja Thieme )

Es kommt immer wieder vor, dass Supervisionskontrakte, gerade in verpflichteten oder „selbstverständlichen" Supervisionsprozessen, in Form des Dreieckskontraktes mit Einrichtung und SupervisandInnen geschlossen werden, in denen z.B. pro Jahr 5-10 Termine vereinbart werden. Insgesamt besteht also z.B. das Ziel der Fall- und Teamsupervision.
Am Anfang einer Supervisionssitzung werden in der Regel die Anliegen abgefragt und die Punkte gesammelt. Wie gehen wir mit „eigentlich haben wir heute nichts.." um? Und was löst dies bei uns aus?
Gibt es auch Chancen und Spielräume, die sich hierbei auftun? Und was gibt es für Methoden damit umzugehen?
Die Referentin spricht aus einer 20 jährigen Erfahrung und zeigt Handlungswerkzeug auf, mit dem Ziel in Fluss zu kommen und die Erfahrung in der Supervision konstruktiv zu gestalten. Es besteht die Möglichkeit für die Teilnehmer selbst zu reflektieren und eventuell in einen Austausch zu kommen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Silja Thieme

Weitere Informationen

  • Familientherapeutin und Supervisorin (DGSF)
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Approb.)
  • Traumatherapeutin (PITT)
  • 20 Jahre Erfahrung in eigener Praxis in Psychotherapie und Supervision

Hütchenspiel - Wer bin ich dem System?

(Referent/Referentin: Astrid Gießelmann , Petra Lahrkamp )

Der Workshop richtet sich an Menschen, die in komplexen Beratungssystemen in sozialen Organisationen tätig sind, bei denen die Klärung vielfältiger Aufträge und Rollen nötig wird.

Bin ich als Supervisorin oder Organisationsentwicklerin oder Coach nur dann professionell systemisch, wenn ich dies tue und jenes lasse?
Wie reagiere ich auf im Prozess entstehende Beratungsaufträge, die einer anderen Rolle entsprechen?

Was darf oder will ich annehmen, was ablehnen?
Wer will, was kann ich dem System sein, was nicht?

Die beiden Referentinnen haben in internen und externen Beratungssettings die Klärung verschiedener Rollen und die Übernahme bzw. Ablehnung diverser Hüte als notwendig und bereichernd für sich und das System erlebt. Das Spiel mit der Komplexität macht Freude. Es braucht eine verantwortungsvolle Entscheidungsgrundlage.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Astrid Gießelmann
Astrid Gießelmann

Weitere Informationen

  • Pfarrerin
  • Dipl.Psych.
  • Supervisorin (DGSF)
  • Klärungs- und lösungsorientiertes Coaching
  • Mitglied der Fachgruppe Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung
  • Arbeitsschwerpunkt war viele Jahre die interne Beratung in Fragen von Personal- und Organisationsentwicklung in kirchlichen Arbeitsfeldern, nun Schulseelsorgerin an einer Förderschule und freiberufliche Tätigkeit. www.klar-o.de

Speaker / Referent

Petra Lahrkamp
Petra Lahrkamp

Weitere Informationen

  • Dipl.Soz.Päd. (FH)
  • Systemische Familientherapeutin (DGSF)
  • stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung
  • Freiberufliche Tätigkeit mit einem Schwerpunkt der ganzheitlichen systemischen Beratung und Fortbildung von sozialen Einrichtungen, vor allem KITAs und Familienzentren. www.lahrkamp.de

Kinderorientierte Familientherapie - Ein Ansatz zur besseren Integration von Vorschul- und Grundschulkindern in die Familientherapie

(Referent/Referentin: Bernd Reiners )

In der Kinderorientierten Familientherapie (KOF) begegnet man Kindern auf ihrem Kommunikationskanal, dem (Sand-)Spiel. Somit ist es möglich, dass Kinder ihre Anliegen und ihre Perspektive, ihre Sicht auf Konflikte oder Lösungen zeigen, ohne, wie häufig in Gesprächen, nach einer gewissen Zeit „auszusteigen". Der Fokus im Spiel liegt auf der gemeinsamen Handlung in der Familie. Dazu treffen sich Eltern und Kind zum Spiel mit Holzfiguren im Sandkasten. Das KOF-Spiel spiegelt dabei sowohl das Innenleben des Kindes wie die Beziehungsmuster der Familie. Das Spiel wird gefilmt und mit den Eltern nachbesprochen. Dies hilft ihnen, ihre Kinder besser zu verstehen, die familiäre Interaktion vorwurfsfrei zu betrachten und Alternativen (zunächst im Spiel) auszuprobieren. So können neue Wege der Veränderung beschritten werden. Den Kindern macht das Spiel in der Regel einfach Spaß und sie freuen sich, sich an der Veränderung beteiligen zu können.
Im Workshop wird anhand eines Fallbeispiels gezeigt, wie in der Kinderorientierten Familientherapie mit Familien gearbeitet wird. Der Workshop führt in die Grundlagen ein und gibt Anregungen für die eigene Praxis.


Literatur:

  • Reiners, B. (2006). Kinderorientierte Familientherapie. Eine neue Methode aus Skandinavien zur besseren Integration jüngerer Kinder in die Familientherapie. Kontext, 37, (4), 349-359.
  • Reiners, B. (2006). Kinderorientierte Familientherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

 

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Bernd Reiners
Bernd Reiners
Systemischer (Lehr-)Therapeut (DGSF), Coach, (Lehr-)Supervisor (DGSF, DGSv),

Weitere Informationen

  • Jahrgang 1971
  • Diplom-Psychologe
  • Systemischer (Lehr-)Therapeut (DGSF)
  • Coach
  • (Lehr-)Supervisor (DGSF, DGSv)
  • arbeitet und lehrt seit 2005 mit Kinderorientierter Familientherapie
  • Arbeitsschwerpunkte: Kinderschutz-Zentrum Aachen, Fortbildung (Kinderschutz, KOF, systemische Therapie (Lehrtherapeut am ifs) Online-Beratung, Supervision)

KOMPETENZKOMPASS: Selbstreflexion und Selbstentwicklung für ProzessberaterInnen und Lehrende

(Referent/Referentin: Dr. Thomas Reyer )

Woran orientieren wir uns, wenn wir unsere Prozessberatungskompetenzen reflektieren und weiterentwickeln wollen? Nach welchen Kriterien beurteilen wir die Qualität unseres beraterischen Handelns?


Wonach richten wir den Lernweg zum professionellen Beratungshandwerk aus?
Wie beurteilen wir den Lernerfolg, z.B. in Sitzungsvideos?
Der Kompetenzkompass unterscheidet als „Himmelsrichtungen" die vier Kompetenzbereiche Prozesssteuerungskompetenz, Interventionskompetenz, Selbststeuerungskompetenz und Interaktionskompetenz. Er kann als Kompetenz-Rahmenmodell die oben genannten Fragen in Weiterbildung und eigener Professionsentwicklung beantworten helfen.


Dieser Vortrag richtet sich an BeraterInnen, TherapeutInnen, SupervisorInnen, die ihre Arbeit regelmäßig reflektieren, und an Lehrende im Systemischen Feld, die eine kompetenzorientierte Steuerung der Lernprozesse anstreben. Der Kompetenzkompass wird mit Beispielen aus der Weiterbildung vorgestellt und zur Selbstreflexion zur Verfügung gestellt.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Thomas Reyer
Dr. Thomas Reyer

Weitere Informationen

  • Seit 2006 Berater, Trainer, Supervisor und Teamcoach, Systemischer Familientherapeut (DGSF 2008), Organisationspsychologe (TU Dortmund 2011), Lehrender für Beratung i.W. (DGSF 2012-2014)
  • Fachbereichsleiter und Dozent für Sozialpsychologie & Beratung an der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V. seit 2010
  • Lehrschwerpunkte: Systemische Beratung, Führung/ Leitung, Organisationsentwicklung, Coaching, Bewegungs- und Körpertherapie; Nutzung aktionsorientierter und kreativer Lehr-Lern-Formen
  • Physikstudium mit Diplom-Abschluss (1992-1999)
  • Promotion mit Auszeichnung in der Didaktik der Physik (1999-2003), empirische Dissertation über Unterrichtsstruktur und Unterrichtsmethoden
  • Forschungs- und Bildungsmanagement an der Universität Duisburg-Essen und Technischen Universität Dortmund (2003-2008)
  • Theaterarbeit und Improvisationstheater seit 1992

Kriegsenkel in Therapie und Beratung. Vom Leid zur Ressource mit My Life Storyboard

(Referent/Referentin: Ingrid Meyer-Legrand )

Für die Kriegsenkel, den Kindern der Kriegskinder des 2. WK, ist nicht nur die Frage wichtig: Wie ist mit der „Schuld von Opa" umzugehen?
Sie fragen auch: Wie lässt sich mit dem schweren Erbe leben, das die häufig traumatisierten Eltern transgenerational weitergegeben haben?
In den Lebensgeschichten der Kriegsenkel auch Ressourcen zu entdecken, ermöglicht eine von mir entwickelte Zeitlinien-Methode - My Life Storyboard. Hier werden nicht nur die vorangegangenen Generationen, sondern auch der Teil der Geschichte reflektiert, den die Kriegsenkel selbst mitgestaltet haben.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Ingrid Meyer-Legrand
Ingrid Meyer-Legrand
Systemische Praxis_Coaching, Supervision & Therapie Berlin und Brüssel

Weitere Informationen

  • Diplom-Sozialpädagogik,
  • Systemische Therapeutin SG
  • Systemische Supervisorin SG
  • ECP – European Certification for Psychotherapy
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz
  • außerdem : Lehrbeauftragte an der  Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin

Kulturreflexive Perspektiven für SystemikerInnen

(Referent/Referentin: Dr. Kirsten Nazarkiewicz )

Wer systemisch arbeitet, ist es gewohnt, mehrere Perspektiven einzunehmen, in Klientensysteme zu intervenieren und dadurch Möglichkeitsräume zu eröffnen. Mit der transkulturellen Verfasstheit der Gesellschaft werden wir jedoch selbst irritiert, erlebt die systemische Arbeit Verstörungen in ihrem traditionellen Denken und Handeln. Es stellt sich die Frage, wie man hier als SystemikerIn offen für Neues sein und mit interkulturellen Systemen systemisch arbeiten kann?
Unter interkultureller Kompetenz stellt man sich meist vor, Wissen über andere Kulturen zu haben und kultursensibel zu arbeiten. Doch systemische interkulturelle Kompetenz bedeutet auch hier, mehrere Perspektiven – und zwar auf Kultur - einnehmen und berücksichtigen zu können. An Beispielen vorgestellt werden die drei wichtigsten Konzepte der kulturreflexiven Arbeit, mit denen man Systemen in der globalisierten Lebens- und Arbeitswelt angemessen begegnen kann.

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Kirsten Nazarkiewicz
Dr. Kirsten Nazarkiewicz

Weitere Informationen

  • Diplom-Sozialwissenschaftlerin
  • Erwachsenenpädagogin M.A.
  • Heilpraktikerin Psychotherapie
  • systemisch ausgebildete Organisationsberaterin und Coach (Wispo AG) und ausgebildet in »Integrative Praxis von Systemaufstellungen«
  • eine der Geschäftsführerinnen von consilia cct: create culture together, einem Institut, welches sich auf Kulturkompetenz für Unternehmen und Organisationen sowie die Begleitung von Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung in der globalisierten Welt spezialisiert hat
  • Sie coacht, therapiert und berät Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen
  • lehrt seit 20 Jahren an verschiedenen Hochschulen
  • Autorin zahlreicher Fachpublikationen

Körperpsychotherapie trifft Aufstellung

(Referent/Referentin: Gregor Reinold Schmitt )

Um die Wirksamkeit von Lösungsbildern und –sätzen tiefer und nachhaltiger werden zu lassen, kombiniert der Workshop Leiter wesentliche Prozesselemente, wie z.B. das Aufstellungsende (Wann ist eigentlich ein guter Zeitpunkt, eine Aufstellung zu beenden?) mit Methoden des körperlichen Verankerns, wie sie in der Körperpsychotherapie angewendet werden: Gesten, einen Ort im Körper finden, Skulpturen. Dies ist besonders effektiv bei Themen, wo sich das Ergebnis nicht ganz im Klienten entfalten kann, weil  z.B. die Lösungsbilder noch unerreichbar erscheinen oder schlichtweg die Menge an Erfahrungen und Einsichten zu groß ist.

 

Der Workshop vermittelt die Methoden anhand praktischer Übungen und Beispiele, die er selbst und die Teilnehmer einbringen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Gregor Reinold Schmitt
Gregor Reinold Schmitt

Weitere Informationen

Heilpraktiker (Körper-)Psychotherapie, Practioneer for Postural Integration,

hat im Jahr 2003 die 3,5 jährige schamanisch-systemtherapeutische Ausbildung bei Claudia Dahm, Haus Regenbogen, durchlaufen. Seit 2015 ist er Mitglied in der Dresdener „Fachgruppe Aufstellung“, die durch Intervision und gestaltende Teilnahme an Fachtagungen die Qualität von Aufstellungen im Dresden Raum fokussiert.

In 2010-2012 wurde er beim Bildungsverein Hannover in Körperpsychotherapie nach der Methode „Postural Integration“ ausgebildet und praktiziert seitdem in der Gemeinschaftspraxis Moksha - Dresden. Seit 2013 ist er Assistent in der österreichischen Ausbildungsgruppe Postural Integration, die als besonderen Schwerpunkt die energetische Integration von therapeutischen Prozessen über das Meridiansystem (TCM) hat.

Lehren mit Lehr-Interventionen: Systemisches Arbeiten systemisch lernen

(Referent/Referentin: Dr. Thomas Reyer )

Systemische Beratung wirkt durch Interventionen – also ausgehend von dem Ansatz, dass nicht das Vorschreiben einer Handlungsoption, sondern eine irritierende Anregung zur wünschenswerten Veränderung verhelfen kann. In der Systemischen Lehre sind allerdings oft auch „un-systemische" Elemente zu finden, z.B. rezepthafte Vorschläge oder aufsagbare Theorien. Wie passt das zur „systemischen" Haltung und Reflexivität in der Prozessberatung, wie zum konstruktivistischen Lernbegriff?


Um diese Widersprüche aufzulösen, nützt es, Lehre u.a. als didaktisches Arrangement von „Lehrinterventionen" aufzufassen: Wie in der systemischen Arbeit selbst werden die Weiterbildungsteilnehmer durch Interventionen zu Suchprozessen angeregt und lernen so die systemische Praxis. Im Workshop werden ausgewählte Lehrinterventionen aus der Weiterbildung vorgestellt. Dieser Workshop richtet sich insbesondere an Lehrende im Systemischen Feld, die eine systemisch-konstruktivistische Didaktik konsequent ausbauen möchten.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Thomas Reyer
Dr. Thomas Reyer

Weitere Informationen

  • Seit 2006 Berater, Trainer, Supervisor und Teamcoach, Systemischer Familientherapeut (DGSF 2008), Organisationspsychologe (TU Dortmund 2011), Lehrender für Beratung i.W. (DGSF 2012-2014)
  • Fachbereichsleiter und Dozent für Sozialpsychologie & Beratung an der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V. seit 2010
  • Lehrschwerpunkte: Systemische Beratung, Führung/ Leitung, Organisationsentwicklung, Coaching, Bewegungs- und Körpertherapie; Nutzung aktionsorientierter und kreativer Lehr-Lern-Formen
  • Physikstudium mit Diplom-Abschluss (1992-1999)
  • Promotion mit Auszeichnung in der Didaktik der Physik (1999-2003), empirische Dissertation über Unterrichtsstruktur und Unterrichtsmethoden
  • Forschungs- und Bildungsmanagement an der Universität Duisburg-Essen und Technischen Universität Dortmund (2003-2008)
  • Theaterarbeit und Improvisationstheater seit 1992

Leistung und Erschöpfung im Turbo-KapitalismusT

Podiumsdiskussion
(Referent/Referentin: M.A. Carsten Hennig )

Der Ruf der modernen Arbeitswelt ist scheinbar ruiniert: Sie gilt als ausbeuterisches und rücksichtsloses System – jedenfalls scheinen der öffentliche Diskurs und der aktuelle Zeitgeist dies zu bestätigen. Gemeinsam stellen wir uns diesem Thema mit Fragen wie:

Inwiefern konfrontiert uns unsere Arbeitswelt mit schwer zu bewältigenden Anforderungen?
Auf welche Weise spielen diese Herausforderungen zusammen mit parallelen Entwicklungen in anderen Lebensbereichen?
Inwiefern ließe sich die Arbeitswelt als „Symptomträger" begreifen im dem Sinne, dass es hier um Geld geht und daher Schwierigkeiten sich insofern am schnellsten/deutlichsten zeigen?
Gibt es ein „Psychogramm des Burnout-Opfers", und wie sieht das aus?
Inwiefern wird Burnout als Freibrief ausgenutzt für den Rückzug aus der gesellschaftlichen Verantwortung „Arbeitswelt", und fördert so „soziale Regression"?
Inwiefern erleben wir im Zeitgeist, die Arbeitswelt zu verteufeln, den geheimen Wunsch nach „einfachen Erklärungsmustern" („Es wäre doch so schön, wenn der Kapitalismus an allem Schuld wäre")?
Unter welchen Bedingungen kann eine humane Arbeitswelt wirklich möglich sein?

 

An der Podiumsdiskussion teilnehmende Personen:

Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl, Germanist und Psychologe, Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität und bis 3/2016 Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main, Beratungsforscher, sowie Gruppenanalytischer Supervisor und Organisationsberater.

Prof. Dr. Sighard Neckel, Soziologe, Professor für allgemeine Soziologie mit den Forschungsschwerpunkten Gesellschaftsanalyse und Sozialer Wandel an der Universität Hamburg, seit 2000 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main, Erfolgsautor, sowie weitere Arbeitsfelder: Gegenwartsgesellschaft; Soziale Ungleichheit.

Dr. Julika Zwack, Psychologin und Psychotherapeutin, Mitarbeiterin in der Sektion Medizinische Organisationspsychologie an der Universität Heidelberg, Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Führungskultur, Resilienz und Zeitdruck in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, sowie Therapeutin, Supervisorin und Systemischer Coach in eigener Praxis.

Wir freuen uns auf spannende Perspektiven, eine intensive Diskussion und einen erkenntnisreichen Austausch!

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Carsten Hennig
M.A. Carsten Hennig
Training & Beratung – Führungscoaching, Personalentwicklung, Organisationsberatung

Weitere Informationen

Carsten Hennig ist seit 2004 als Führungscoach, Personalentwickler und Organisationsberater branchenübergreifend im In- und Ausland tätig. Der Medienwissenschaftler und Wirtschaftspädagoge ist DGSF-zertifiziert als Systemischer Berater/Counselor, Coach, Supervisor und Organisationsentwickler und seit vielen Jahren in der inner- und außerverbandlichen Weiterbildung tätig. Er ist Initiator und Sprecher der DGSF-Fachgruppe „Humane Arbeit und Burnout-Prävention“.

Lösungen für Schulen

Schulen sollten Orte sein, in denen Kinder gut lernen können! - auf einer akademischen, psychischen und physischen Ebene.
(Referent/Referentin: Birgit Dissertori , Dr. Thomas Hegemann )

In diesem Workshop  werden Modelle aus dem bayerischen und südtiroler Schulwesen vorgestellt, wie systemisch-lösungsorientierte Haltungen und Vorgehensweisen in Schulen jeden Schultyps erfolgreich umgesetzt werden  können. Hier geht es um Beratung von SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Schulleitungen ebenso wie um den Aufbau eines unterstützenden Netzwerks.

Dazu werden Modelle vorgestellt, die sich in einzelnen Schulen unterschiedlichen Schultyps bewährt haben. Es werden Multiplikatoren Schulungen beschrieben ebenso wie Intervisions-, Supervisions- und kollegiale Beratungs-Settings.  

Der Workshop ist als ein Austausch-Forum angelegt, in dem an Hand der vorstellten Modelle an Implementierungsmöglichkeiten in den Schulen der TeilnehmerInnen gearbeitet wird.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Birgit Dissertori
Birgit Dissertori

Weitere Informationen

  • Lehrerin für allgemeinbildende Fächer an der Grundschule bis 1996
  • Pädagogische Leiterin im Haus der Familie (Familienbildungshaus in Südtirol) bis 2003
  • Lehrerin für Religion in Mittel- und Oberschulen bis 2014
  • Seit 2013 freiberufliche systemische Supervisorin an Grund-, Mittel-, Ober- und Berufsschulen
  • Referentin an der Bayerischen Akademie für Lehrerfortbildung und
  • Coaching bei Fragen der Personal- und Organisationsentwicklung in Organisationen und Betrieben Coaching von Familienbetrieben mit Schwerpunkt der Generationsübergabe

Speaker / Referent

Thomas Hegemann
Dr. Thomas Hegemann

Weitere Informationen

  • Facharzt für Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Lehrtrainer der istob-Managment-Akademie in München
  • freiberuflichen Referent an der Bayerischen Akademie für Lehrerfortbildung und Personalentwicklung in Dillingen
  • Vorstand des Bayerischen  Zentrums für Transkulturelle Medizin, München; von 2003 bis 2007 Vorstandmitglied der Systemischen Gesellschaft.          

Magische Momente der Veränderung

Der Krealog als systemisch-achtsame Intervention für partnerschaftliches Coaching und als paartherapeutische Intervention
(Referent/Referentin: Silvia Bickel-Renn )

Der Krealog ist eine Synergie aus Elementen der systemischen Familientherapie

und der inneren Achtsamkeitsarbeit des Focusing. Er ist ein besonderer Weg des Zugangfindens zu Körperwissen und Intuition und ermöglicht kleine magische Momente der Veränderung. Die Zirkularität in dieser Partnerarbeit verhilft zu vermehrtem Verständnis in Kommunikationsprozessen und inspiriert kreative Entwicklungen. Lassen Sie sich überraschen.

 

Zielgruppe: Kolleginnen und Kollegen, die eine kreative und achtsame  Methode suchen die persönliche Wirksamkeit und Kompetenz ihrer Kunden und Klienten  stärken,  z.B. im Coaching  oder in der Paartherapie.

 

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Silvia Bickel-Renn
Silvia Bickel-Renn

Weitere Informationen

Dipl.Päd., Lehrende für systemische Beratung und Therapie (DGSF), Lehrende für Systemisches Coaching (DGSF). Approbation als Kinder-und Jugendlichen-Psychotherapeutin. Leiterin des Würzburger-Instituts für Systemisches Denken und Handeln. Integration von systemischen und focusing-orientierten Verfahren.  Veröffentlichungen zu Themen des systemischen Arbeitens und innerer Achtsamkeit.

Mit Kindern ab vier Jahren eigene Videos betrachten und sie gleichzeitig in ihrer Entwicklung unterstützen? Geht das? Ja...Sogar sehr gut!

(Referent/Referentin: Virginie Puschmann )

Viele SystemikerInnen kennen Marte Meo®, die ressourcenorientierte Videoberatungsmethode, entwickelt durch die Niederländerin Maria Aarts. Von der Krippe bis zur Altenpflege wird diese Methode zu Beratungs-, Coachings- oder Supervisionszwecken erfolgreich eingesetzt.
Marte Meo®, was so viel wie „Aus eigener Kraft" bedeutet, wird vielfältig in therapeutischen Prozessen genutzt. Das eigene Bild zu sehen, entwicklungsunterstützende Informationen in einem besonderen Setting dazu zu hören, das fasziniert und unterstützt bereits Kinder ab vier Jahren. Nicht ihre Bezugspersonen werden mit Videoclips beraten, sondern die Kinder selbst!
In diesem Workshop werden Sie insbesondere die direkte Videoarbeit mit (jungen) Kindern und Jugendlichen kennenlernen: Indikation, Material, Technik und Besonderheiten.
Die Inhalte werden anhand von Videoclips und Übungen vermittelt. Die TeilnehmerInnen sollten ihre Smartphones, Tablets und sonstige Geräte, die Video aufnehmen können, sowie Neugier und Experimentierlust mitbringen.

Dieser Workshop wendet sich sowohl an TeilnehmerInnen mit als auch ohne Vorkenntnisse zur Videoberatung.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Virginie Puschmann
Virginie Puschmann

Weitere Informationen

  • Maîtrise de Psychologie an der Universität Paris 8
  • Hypnotherapeutische Kommunikation und Systemische Therapie am Institut für Systemische Ausbildung
  • Fortbildung und Forschung in München
  • Master- und Lehrcoach der Deutschen Gesellschaft für Coaching
  • Systemische Strukturaufstellungen SySt©
  • Systemische Therapie
  • Systemische Aggressions Management©-Trainerin
  • Psychotraumatherapie beim Psychologischen Fortbildungsinstitut in Krefeld nach den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie
  • Eye Movement Integration beim Milton Erickson Institut in Rottweil
  • Marte Meo®-Therapeutin
  • Marte Meo®-Fachberaterin
  • Lic. Marte Meo®-Supervisorin
  • SAFE®-Mentorin

Berufliche Erfahrungen:

  • Mehr als 25 Jahre in der ambulanten und stationären Jugendhilfe tätig
  • Zuletzt therapeutische und pädagogische Bereichsleitung an einer privaten therapeutischen Einrichtung der stationären Jugendhilfe
  • Planung und Durchführung von internen Mitarbeiterqualifizierungen
  • Seit 2008 bietet Virginie Puschmann in eigener Praxis Coaching, Lehrcoaching, Supervision sowie zertifizierte Weiterbildungen im Profit und Nonprofit-Bereich, Deutschland weit, in der Schweiz und in Frankreich an
  • Mitglied beim DGSF, DGfC, Dachverband für Positive Psychologie und Systconnect

Mitgefühl und Achtsamkeit: Mit den beiden Unermesslichen systemisch um die Ecke gedacht.

(Referent/Referentin: Helmut Kuntz )

Mitgefühl verbindet uns mit dem Leben. Es ist nicht alles im Leben, aber ohne Mitgefühl ist alles nichts. Mitgefühl und Achtsamkeit - die beiden Unermesslichen - sind Herzensqualitäten, die das Wertvollste im Menschen wecken, das er in sich trägt: Die Liebe zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen, zur Schöpfung. Doch viele Menschen in unserer Kultur der eisigen Kälte tun sich schwer mit Mitgefühl für sich selbst, mit Selbstannahme und Selbstliebe. So wird Mitgefühl zur wichtigsten Übung im Leben. Sie nährt die Fähigkeit, uns mitfühlend mit uns selbst, mit Anderen, mit der Welt zu versöhnen. Systemisch um die Ecke gedacht, begeben wir uns mit den beiden Unermesslichen auf einen goldenen lichten Weg zu uns selbst, auf welchem Alles mit Allem verbunden ist. So heilen wir uns selbst, und so heilen wir unsere Klienten und Patientinnen.

 

Literatur.: Helmut Kuntz: Zeit für Mitgefühl. Die wichtigste Übung im Leben, Theseus Verlag 2012

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Helmut Kuntz
Helmut Kuntz

Weitere Informationen

  • 1955
  • Familientherapeut, DGSF
  • Körper(psycho)therapeut
  • Suchttherapeut
  • Referent für Fort- Und Weiterbildung
  • Supervisor
  • Autor

 

Berufliche Schwerpunkte: Teilzeitanstellung in einer „Psychosozialen Beratungsstelle" mit Schwerpunkt Drogen und Sucht. Dort Arbeit in Prävention sowie Beratung/Therapie mit Jugendlichen wie Erwachsenen, mit Einzelnen wie Familien, mit Konsumenten wie Angehörigen. Beratung, Supervision, Fortbildung von Teams und Helfersystemen in der sozialen Arbeit.

Zweites Standbein: Private Praxis für Körperarbeit. Gruppen-, Kurs-, Seminarleitung im In- und Ausland. Thematische Schwerpunkte: Burnout, Achtsamkeit und Selbstfürsorge, Mitgefühl, Drogen und Sucht. (z.B. Lindauer Psychotherapiewochen, Psychiatrieakademie Königslutter, DGSF-Tagungen usw.)

 Näheres zu mir als Autor und zu meinen Fachbüchern (Themen: Drogen/Sucht, Arbeiten mit Imaginationen, Mitgefühl) im Internet. Unter meinem Namen z.B. bei Amazon, meinen Verlagen und vielen sonstigen Einträgen.

Mitgefühl verändert systemisch: Uns selbst! Alles!

(Referent/Referentin: Helmut Kuntz )

An der Abwesenheit von Mitgefühl kranken Menschen, kranken unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Zwar ist Mitgefühl als Anlage in jedem Menschen präsent. Um Mitgefühl für uns selbst, für andere und für die gesamte Mitgeschöpflichkeit zur Entfaltung zu bringen, müssen wir uns jedoch in Mitgefühl üben. Wie Mitgefühl im Menschen entsteht, erklärt sich nicht über das rationale logische Denken. Mitgefühl als innere Haltung ist ein Geisteszustand oder eine Herzensqualität. Wer sich konsequent auf den Weg des Mitgefühls begibt, darf sich an den schönsten Veränderungen erfreuen, privat wie beruflich. Freude, Poesie, innerer Friede halten Einzug ins Leben. Leidvolles erfährt Milderung durch wachsendes Vertrauen ins Leben. Und letztlich ist Mitgefühl die einzig verbleibende (r)evolutionäre Kraft, die unsere Welt zum Besseren zu wenden vermag.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Helmut Kuntz
Helmut Kuntz

Weitere Informationen

  • 1955
  • Familientherapeut, DGSF
  • Körper(psycho)therapeut
  • Suchttherapeut
  • Referent für Fort- Und Weiterbildung
  • Supervisor
  • Autor

 

Berufliche Schwerpunkte: Teilzeitanstellung in einer „Psychosozialen Beratungsstelle" mit Schwerpunkt Drogen und Sucht. Dort Arbeit in Prävention sowie Beratung/Therapie mit Jugendlichen wie Erwachsenen, mit Einzelnen wie Familien, mit Konsumenten wie Angehörigen. Beratung, Supervision, Fortbildung von Teams und Helfersystemen in der sozialen Arbeit.

Zweites Standbein: Private Praxis für Körperarbeit. Gruppen-, Kurs-, Seminarleitung im In- und Ausland. Thematische Schwerpunkte: Burnout, Achtsamkeit und Selbstfürsorge, Mitgefühl, Drogen und Sucht. (z.B. Lindauer Psychotherapiewochen, Psychiatrieakademie Königslutter, DGSF-Tagungen usw.)

 Näheres zu mir als Autor und zu meinen Fachbüchern (Themen: Drogen/Sucht, Arbeiten mit Imaginationen, Mitgefühl) im Internet. Unter meinem Namen z.B. bei Amazon, meinen Verlagen und vielen sonstigen Einträgen.

Multifamilientherapie und Video-Home-Training - Gemeinsam auf dem Weg zu neuen Perspektiven in der Jugendhilfe

(Referent/Referentin: Christian Scharfe , Wolfram Herr )

Multifamilientherapie und Video-Home-Training

„Gemeinsam auf dem Weg zu neuen Perspektiven in der Jugendhilfe“

Beginn der `90er Jahre wurde im Bereich der Kinder und Jugendhilfe gesetzlich verankert, dass Familien aktiv an den zu gestaltenden Hilfeprozessen zu beteiligen sind. Die Position, dass Veränderungsprozesse in der Familie nur mit den verantwortlichen Erwachsenen erfolgreich zu gestalten sind, spielte eine zentrale Rolle.

Systemisch ausgerichtete Träger, wie zum Beispiel der Albert -Schweitzer -Kinderdorf - Hessen e. V., mit seinen Standorten in Hanau und Wetzlar, suchen deshalb am Bedarf der Familien orientierte  Angebote und Methoden, die hilfreich sind, Familien aktiv in Veränderungsprozesse  einzubinden. Hierbei ist die rege Beteiligung der Eltern die Grundlage dafür, dass sich für die Kinder positive und nachhaltige Veränderungsprozesse in ihrer Familie entwickeln können. Der Wechsel von einer kindzentrierten  zu einer familienorientierten Sicht, mit direkter und aktiver Einbeziehung der Eltern und Kinder in den Veränderungsprozess, ist die Basis einer dauerhaften Sicherung des Kindes in seiner Familie. Familien werden in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt, ihre Ressourcen aktiviert, ein Arbeiten auf Augenhöhe gesichert und die Verantwortung für den Hilfe - und Veränderungsprozess bei den Eltern belassen.

Auf dem Weg dorthin haben sich mit der Multifamilientherapie und dem Video-Home-Training zwei Methoden im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V. etabliert, die auf dieser systemischen Grundhaltung aufbauen.

Durch die fortlaufende Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten dieser beiden Methoden haben sich deutliche inhaltliche Schnittmengen herauskristallisiert.

Die Vernetzung und Nutzung von Synergieeffekten der Multifamilientherapie und des Video-Home-Trainings  ist aus unserer Sicht der nächste Schritt in der Weiterentwicklung unserer inhaltlichen Angebote und der Vertiefung unserer systemischen Grundhaltung.

Multifamilientherapie (MFT) ist eine Methode, die mittels systemisch-familientherapeutisch orientierter Gruppenarbeit die Beziehungs- und Handlungskompetenzen von Familien im Hinblick auf die eigenen Familienmitglieder und sozialen Systeme erweitert.

Video-Home-Training (VHT) nutzt auf der Grundlage der Bindungs-, Kommunikations- und Lerntheorien das Medium Video, um positive Impulse in die bisherigen Wirklichkeitskonstruktionen der Personen zu setzen.

Dies geschieht auf der Grundlage ausschließlich positiver, gelungener Momente, die, ausgehend von der vorher erarbeiteten Fragestellung im Videobild, gewünschtes Verhalten und Beziehungen abbilden.

 

In unserem Workshop möchten wir die Umsetzung der Vernetzung beider Methoden an konkreten Beispielen aus der Praxis verdeutlichen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Christian Scharfe

Weitere Informationen

Herr Christian Scharfe, Diplom Sozialpädagoge, analytischer Familientherapeut ( Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Gießen), systemischer Berater (Praxis Institut  für systemische Beratung Hanau).

Einrichtungsleiter im familienorientierten Bereich des Albert-Schweitzer- Kinderdorfes Wetzlar.

Seit April 2014 erster Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Multifamilientherapie.

 

 

Speaker / Referent

Wolfram Herr

Weitere Informationen

 

Herr Wolfram Herr, Erzieher, Video-Home-Trainer, systemischer Berater (Praxis Institut  für systemische Beratung Hanau).

Multisystemische Therapie (MST) - Intensive und nachhaltige Hilfe für Jugendliche mit Störungen des Sozialverhaltens

(Referent/Referentin: Dr. Franziska Preis , Rudolf Eigenheer )

Die MST hat sich in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen als hoch effektive und effiziente Therapieform für Jugendliche mit Störungen des Sozialverhaltens erwiesen. Mittels intensiver aufsuchender Therapie werden Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren in ihrem häuslichen Umfeld unter Einbezug ihrer Familie, der Schule oder des Lehrbetriebs und des gesamten sozialen Umfeldes (Nachbarn, Freunde) nach den Grundsätzen des lizenzierten MST-Konzepts behandelt. In der Schweiz wurden bereits zahlreiche Erfahrungen mit MST gesammelt, in Deutschland werden erste Projekte vorbereitet.

Der Vortrag soll einen Einblick in den Aufbau, die Ziele und die Durchführung der MST geben. Darüber hinaus werden Erfahrungen zu Möglichkeiten und Grenzen der MST aus der Praxis berichtet. Konkrete Werkzeuge für Praktiker werden in einem darauf aufbauenden Workshop vermittelt.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Franziska Preis
Dr. Franziska Preis
M.A. Sportwissenschaft, Psychologie & Erziehungswissenschaft, Key Account Manager, Systemische Beraterin (ABIS)

Weitere Informationen

  • studierte an der Universität Leipzig Sportwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft
  • promovierte zum Thema Stressbewältigung und Selbstwirksamkeitserwartung im Fachgebiet Sportpsychologie
  • Als Hochschuldozentin war Sie vier Jahre im Fachgebiet Sportpsychologie an der Universität Leipzig im Bereich der Forschung und Lehre tätig
  • Parallel dazu absolvierte sie eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin und gründete die Abteilung „Sportpsychologische Beratung und Betreuung" an der Eliteschule des Sports Leipzig (Leitung bis Sommer 2015)
  • Seit 2015 ist sie im Hogrefe Verlag im Bereich Business Development beschäftigt
  • Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Betreuung von Großkunden sowie
    die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in pädagogischen und klinischen Einrichtungen
  • Systemische Beraterin (ABIS)

Speaker / Referent

Rudolf Eigenheer
Rudolf Eigenheer

Weitere Informationen

Rudolf Eigenheer ist zusammen mit drei Geschwistern in einer Bauernfamilie im Zürcher Weinland aufgewachsen. In den Fussstapfen vieler Schweizer Bauern vor ihnen wanderte er im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie in das weite Kanada aus. Dort absolvierte er ein Master-Studium mit Schwerpunkt systemische Paar- und Familientherapie (2008). Während des gesamten Master-Studiums arbeitete er mit erwachsenen Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Wohngruppen und Funktionen.
Kurz nach seinem Master-Abschluss zog er zurück in die Schweiz und begann seine Tätigkeit als Psychologe im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (Spital Thurgau). Von 2008 bis 2011 arbeitete er als Therapeut in der Multisystemischen Therapie (MST) im Kanton Thurgau. Seit 2012 führt er im Kanton Aargau als therapeutischer Leiter ein MST-Team von 4 Psychologen. In 2015 veröffentlichte er das Buch Störung des Sozialverhaltens bei Jugendlichen: Die Multisystemische Therapie in der Praxis (Eigenheer et al).

Multisystemische Therapie (MST) - Werkzeuge für die Praktiker

(Referent/Referentin: Rudolf Eigenheer , Dr. Franziska Preis )

Die MST ist weit mehr als ein sinnvolles theoretisches Konzept für die Behandlung von Jugendlichen mit einer Störung des Sozialverhaltens. Sie bietet eine regelrechte Schatztruhe von Werkzeugen, Arbeitshilfen und Vorlagen für die Praktiker. In diesem Workshop werden die häufigsten verwendeten Werkzeuge aus bald 10-jähriger MST-Arbeit in der Schweiz präsentiert. Es wird ein breites Spektrum von Themen/Bereichen abgedeckt: von elterlicher Kooperation, wirksamer Regeln, Belohnungen und Konsequenzen, über die Freizeitgestaltung der Jugendlichen bis hin zum Umgang mit Widerstand und Gewalt.

Der Workshop richtet sich an Einsteiger, die praktische Hinweise für Ihre Tätigkeit mit Jugendlichen und ihren Familien kennen lernen möchten. Vorkenntnisse bezüglich MST sind nicht erforderlich.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Rudolf Eigenheer
Rudolf Eigenheer

Weitere Informationen

Rudolf Eigenheer ist zusammen mit drei Geschwistern in einer Bauernfamilie im Zürcher Weinland aufgewachsen. In den Fussstapfen vieler Schweizer Bauern vor ihnen wanderte er im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie in das weite Kanada aus. Dort absolvierte er ein Master-Studium mit Schwerpunkt systemische Paar- und Familientherapie (2008). Während des gesamten Master-Studiums arbeitete er mit erwachsenen Menschen mit Behinderungen in verschiedenen Wohngruppen und Funktionen.
Kurz nach seinem Master-Abschluss zog er zurück in die Schweiz und begann seine Tätigkeit als Psychologe im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (Spital Thurgau). Von 2008 bis 2011 arbeitete er als Therapeut in der Multisystemischen Therapie (MST) im Kanton Thurgau. Seit 2012 führt er im Kanton Aargau als therapeutischer Leiter ein MST-Team von 4 Psychologen. In 2015 veröffentlichte er das Buch Störung des Sozialverhaltens bei Jugendlichen: Die Multisystemische Therapie in der Praxis (Eigenheer et al).

Speaker / Referent

Franziska Preis
Dr. Franziska Preis
M.A. Sportwissenschaft, Psychologie & Erziehungswissenschaft, Key Account Manager, Systemische Beraterin (ABIS)

Weitere Informationen

  • studierte an der Universität Leipzig Sportwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft
  • promovierte zum Thema Stressbewältigung und Selbstwirksamkeitserwartung im Fachgebiet Sportpsychologie
  • Als Hochschuldozentin war Sie vier Jahre im Fachgebiet Sportpsychologie an der Universität Leipzig im Bereich der Forschung und Lehre tätig
  • Parallel dazu absolvierte sie eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin und gründete die Abteilung „Sportpsychologische Beratung und Betreuung" an der Eliteschule des Sports Leipzig (Leitung bis Sommer 2015)
  • Seit 2015 ist sie im Hogrefe Verlag im Bereich Business Development beschäftigt
  • Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Betreuung von Großkunden sowie
    die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen in pädagogischen und klinischen Einrichtungen
  • Systemische Beraterin (ABIS)

Mutter - Vater - Kind und (Familien-) Hebamme.

Niedrigschwellige, frühe Möglichkeiten der Unterstützung im Kontext von Trauma und Geburt
(Referent/Referentin: Martina Kruse )

Die Bedürfnisse traumatisierter Frauen im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft finden zunehmend Beachtung. Ebenfalls wird gesehen, dass die Kinder dieser Mütter viel Aufmerksamkeit verdienen. (Familien-) Hebammen und andere Fachpersonen, die in dieser Zeit eng in der Zusammenarbeit mit Eltern und Kind sind, haben die Chance, in dieser existenziellen Lebensphase wirksam zu sein.

Mehrere Punkte stehen dabei im Fokus:
• Der Kontakt der Mutter zu sich selbst
• Die Beziehung zwischen Mutter und Kind
• Die Rolle des zweiten Elternteils
• Die Beziehung zwischen Hebamme/Fachpersonen und Mutter.

Zu Beginn wird auf die Wechselwirkungen eingegangen, die im Kontext von Trauma und Mutterschaft auftreten können. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie sich die Traumafolgen auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind auswirken können.

Die Arbeit der (Familien-) Hebammen wird in der Regel als unterstützend erlebt, sie können den Kontakt zwischen Mutter und Kind in der häuslichen Umgebung beobachten, früh Irritationen feststellen und den Kontakt zu Fachkräften herstellen. Im Workshop wird vorgestellt, was sie darüber hinaus leisten können, welche praktischen Möglichkeiten sie haben - aber auch welche Grenzen.

Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Beziehungsgestaltung zwischen ihr und der Mutter. Den Fachkräften, die in den ersten Lebensmonaten so eng mit traumatisierten Müttern und ihren Familien zusammenarbeiten, kommt eine Schlüsselrolle zu, deshalb muss bedacht werden, was diese benötigen, um wirksam zu sein, aber auch, um den Kontakt zu sich selbst nicht zu verlieren und gesund zu bleiben.
Bleibt als letzte Überlegung: was können die Teilnehmer_innen des Workshops in ihren Netzwerken tun, um Hebammen mit ins Boot zu holen?

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Martina Kruse
Martina Kruse
M.A. Education & Management B.A. Public Healthcare & Management Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT) Systemische Beratung (SG) Familiengesundheitshebamme & Hebamme

Weitere Informationen

Lang langjähriger Tätigkeit als Hebamme (freiberuflich und angestellt) zurzeit tätig als stellvertretende Koordinatorin und Familienhebamme im Sozialpädagogischen Zentrum Kerpen, Team Frühe Hilfen. Freiberuflich tätig als Referentin und Dozentin in Fort-, und Weiterbildungs- und Studienkontexten für unterschiedliche Institutionen und Organisationen.

Kontakt:
Kyllburgerstr. 7
50937 Köln
Tel.: 0221-9777242
martina.kruse@gmx.net
www.beratungundfortbildung-kruse.de

Nazis raus! Haut ab!“

Zum (systemischen) Umgang mit (Menschen-) Rechten
(Referent/Referentin: Johannes Herwig-Lempp )

In unserer Gesellschaft scheint weitgehend Konsens darüber zu bestehen, wie mit Menschen, die rechtsradikale Ideen verfolgen und auch vertreten, umgegangen werden muss: sie sind auszugrenzen, abzuwerten („Pack", „Mob") und der Umgang mit ihnen ist geächtet.

Diese Haltung und das daraus resultierende Verhalten scheinen für uns alle unmittelbar einleuchtend zu sein. Doch stellt sich die Frage, ob wir damit diese Menschen von ihren Gedanken (und Taten) abbringen können, und ob wir auf diese Art und Weise andere davon abhalten können, sich diesen Gruppen anzuschließen.

Aus systemischer Sicht spricht einiges für bessere Alternativen – auch wenn diese nicht dem gesellschaftlichen Mainstream entsprechen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Johannes Herwig-Lempp
Johannes Herwig-Lempp
Prof. Dr., Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Sozialarbeiter (DGsP), Fortbilder und Supervisor. Professor an der Hochschule Merseburg für Systemische Sozialarbeit/ Sozialarbeitswissenschaft.

Weitere Informationen

Leiter des ersten deutschen Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit. Autor von „Ressourcenorientierte Teamarbeit" (Göttingen 2012, Vandenhoeck & Ruprecht). www.herwig-lempp.de

Kontakt:
Johannes Herwig-Lempp
Ammendorfer Weg 115, 06128 Halle
Tel. 0345/ 54 84 680, mobil 0179/ 109 39 49
johannes@herwig-lempp.de

Neue Ideen für die Nutzung von Smartphones, Tabletts und Laptops in Beratung, Coaching und Therapie

(Referent/Referentin: Virginie Puschmann )

Wie nutzen Sie momentan digitale Geräte in Ihrem beruflichen Kontext? Zur Dokumentation? Organisation? Ist Ihnen bewusst, wie viel Raum beispielsweise ein Smartphone in dem Leben Ihrer Klienten, Patienten oder Coachees einnimmt? Und nutzen Sie bereits die Ressourcen, die sich dadurch ergeben? Die Erfahrungen Ihrer Klienten mit den Geräten können vielseitig utilisiert werden. Zum Beispiel um eine tragfähige Arbeitsbeziehung herzustellen. Oder im weiteren Verlauf der Beratungen bzw. Therapien lassen sich die Geräte auf kreative, spielerische Art und Weise einbeziehen. In beiden Fällen eröffnen sich neue Möglichkeiten sowohl für die Zusammenarbeit mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen.

Nach einer kurzen Einführung und einer Übung lade ich Sie im Vortrag ein, die Möglichkeiten und die Grenzen vom Einsatz der Smartphones, Tabletts und Laptops in Beratung und Therapie kennen zu lernen.
Die Nutzung von Videoclips und speziellen Internetplattforms werden ebenfalls angesprochen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Virginie Puschmann
Virginie Puschmann

Weitere Informationen

  • Maîtrise de Psychologie an der Universität Paris 8
  • Hypnotherapeutische Kommunikation und Systemische Therapie am Institut für Systemische Ausbildung
  • Fortbildung und Forschung in München
  • Master- und Lehrcoach der Deutschen Gesellschaft für Coaching
  • Systemische Strukturaufstellungen SySt©
  • Systemische Therapie
  • Systemische Aggressions Management©-Trainerin
  • Psychotraumatherapie beim Psychologischen Fortbildungsinstitut in Krefeld nach den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie
  • Eye Movement Integration beim Milton Erickson Institut in Rottweil
  • Marte Meo®-Therapeutin
  • Marte Meo®-Fachberaterin
  • Lic. Marte Meo®-Supervisorin
  • SAFE®-Mentorin

Berufliche Erfahrungen:

  • Mehr als 25 Jahre in der ambulanten und stationären Jugendhilfe tätig
  • Zuletzt therapeutische und pädagogische Bereichsleitung an einer privaten therapeutischen Einrichtung der stationären Jugendhilfe
  • Planung und Durchführung von internen Mitarbeiterqualifizierungen
  • Seit 2008 bietet Virginie Puschmann in eigener Praxis Coaching, Lehrcoaching, Supervision sowie zertifizierte Weiterbildungen im Profit und Nonprofit-Bereich, Deutschland weit, in der Schweiz und in Frankreich an
  • Mitglied beim DGSF, DGfC, Dachverband für Positive Psychologie und Systconnect

Nutze die Kraft, die du hast

(Referent/Referentin: Monica Streicher-Pachmann , Gerhart Streicher )

Jeder lebende Mensch trägt ihn in sich, einen unzerstörten Kern, auch dann, wenn Lebenswege unerwünschte Brüche aufweisen und wenn Entwicklung gestört wurde.
Auf der Suche nach Kraftquellen des Lebens war Virginia Satir in allen Kontinenten unterwegs. Aus ihren Erkundungen erarbeitete sie ein Konzept, das bis heute weiter entwickelt wird – die Arbeit mit universellen Kraftquellen und deren Zusammenspiel. In dieser Arbeit kann die Sinnhaftigkeit mancher Entwicklungsprozesse bewusst werden.
Im Workshop wird nach einem kurzen, theoretischen Einstieg mit diesem Konzept exemplarisch gearbeitet, sodass die Teilnehmenden es anschließend in die Praxis umsetzen können.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Monica Streicher-Pachmann
Monica Streicher-Pachmann

Weitere Informationen

  • Dipl. Sozialpädagogin
  • Systemische Familientherapeutin
  • Supervisorin
  • Lehrende (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Leiterin des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena
  • Arbeitsschwerpunkt:
    Arbeit mit jungen Erwachsenen und ihren Eltern, Paartherapie, Supervision im sozialen Bereich

Speaker / Referent

Gerhart Streicher
Gerhart Streicher

Weitere Informationen

  • Systemischer Familientherapeut (DGSF)
  • Supervisor
  • Lehrender
  • Leiter des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena
  • Arbeitsschwerpunkt:
    Arbeit mit jungen Erwachsenen und deren Eltern, Paartherapie, Lehre,
    Supervision im sozialen Bereich

 

Paartherapie nur begrenzt wirksam - Ein Überblick über die Wirkungsforschung und Konsequenzen für die Praxis

(Referent/Referentin: Prof. Dr. Dipl.-Psych Christian Roesler )

Paartherapie zeigt in wissenschaftlichen Studien eine signifikante Wirksamkeit, bei einer genaueren Betrachtung der klinischen Wirksamkeit zeigt sich aber, dass nur 40 % der Paare eine deutliche Verbesserung ihrer Problematik erreichen, zudem gibt es im langfristigen Verlauf hohe Rückfallraten von 30-60 %. Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie des Autors über Paarberatung in Deutschland. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Forschungsstand und über Erkenntnisse aus der Paarinteraktionsforschung, der Emotionsforschung und affektiven Neurowissenschaft, die diese Befunde erklären und neue Vorgehensweisen in der Paartherapie nahe legen: das Schlüsselwort heißt wechselseitige Emotionsregulation. Nicht die Bearbeitung von Konflikten oder Kommunikation steht im Vordergrund, nicht "Verstörung" sollte stattfinden, sondern die Wiederherstellung einer sicheren emotionalen Verbindung zwischen den Partnern. Neuere Paartherapiemethoden, insbesondere die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) haben diese Erkenntnisse von Anfang an in ihre konzeptionelle Entwicklung einbezogen und erreichen damit sehr viel höhere Wirkungsraten von über 80%. Die EFT gehört in Amerika zu den am weitesten verbreiteten Paartherapieansätzen, ist im deutschsprachigen Raum aber noch kaum bekannt, und soll hiermit bekannter gemacht werden.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Prof. Dr. Dipl.-Psych Christian Roesler

Weitere Informationen

  • Geb. 26.06.1967 in Basel
  • 1994-2008 Psychologischer Berater in Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen
  • 2000-2008 Leitung der Beratungsstelle
  • 2008 Professur für Klinische Psychologie und Arbeit mit Familien an der Katholischen Hochschule Freiburg
  • Seit 2000 private Praxis für Psychotherapie, Paartherapie und Familienmediation in Freiburg
  • Dozent und Ausbilder an den C.G.Jung-Instituten Zürich, Stuttgart und ISAP Zurich
  • Lehranalytiker am Aus- und Weiterbildungsinstitut für Psychoanalytische und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg (DGPT)
  • Ausbilder für Emotionsfokussierte Paartherapie und in der Ausbildung von Ehe-, Familien- und Lebensberatern

Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Paartherapie/-beratung, Familienkonflikte und –mediation, Analytische Psychologie, Narrative Identität und Biographieforschung, Medienpsychologie.

 

Aktuelle Publikationen:

Roesler, C. (im Druck, 2015): Die begrenzte Wirksamkeit bisheriger Paartherapien verlangt neue Methoden. Paarinteraktions- und Wirkungsforschung und die Konsequenzen für die Praxis. Familiendynamik 3/15,

Roesler, C. (im Druck, 2015): Psycho-Soziale Arbeit mit Familien. Stuttgart: Kohlhammer.

Roesler, C. (in Vorbereitung, 2016): Paarprobleme und Paartherapie – Theorien, Methoden, Forschung. Ein integratives Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

 

Patchwork-Familie: Stiefkind in Weiterbildungen

(Referent/Referentin: Dr. med. Thomas Hess )

Da es immer mehr Patchworkfamilien gibt, sollte in Weiterbildungen mehr auf die spezifischen Patchwork-Herausforderungen fokussiert werden.

TherapeutInnen und Berater müssen ihr Vorgehen den Gegebenheiten von Patchworkfamilien besser anpassen. Das komplexe und labile Gesamtsystem, aus verschiedenen Subsystemen bestehend, verlangt Übersicht, Geduld, Flexiblität und die Fähigkeit die oft hoch eskalierten Konflikte einer Klärung zuzuführen.

BeraterInnen sollten die Muster und typischen Fallen erkennen, sowie um das Leiden der Beteiligten wissen: Mütter, die zwischen Geliebtem und Kindern stehen; Stiefmütter, die ihr Letztes geben und doch nicht genügen; Kinder, die zwischen ihren Eltern zu vermitteln versuchen; Stiefväter, die plötzlich von ihrer Geliebten abgewiesen werden; Väter, die nichts mehr zu sagen haben in der Erziehung ihrer Kinder.

Wichtig ist ausserdem, beim Intake genau nach der Familiensituation zu fragen, die Auftragsklärung mit allen beteiligten Person durchzuführen und die Übersicht über die Entwicklungsprozesse in allen Subsystemen zu behalten.

Wenn die therapeutische Unterstützung gelingt, können Erwachsene und Kinder aus Patchworksystemen hohe soziale Kompetenzen entwickeln.

 

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Thomas Hess
Dr. med. Thomas Hess
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Systemtherapeut, Trainer, Mediator und Supervisor, Spezialisiert auf Familientherapie von Patchwork-Familien

Weitere Informationen

  • In Zürich aufgewachsen
  • Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater
  • Nach kurzer Oberarztanstellung im KJPD Zürich zehn Jahre lang als Chefarzt des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Graubünden tätig
  • Danach während zehn Jahren Leiter des IEF (Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, früher Institut für Ehe und Familie) in Zürich
  • Seit 2000 in eigener Praxis am Zürichsee tätig, seit 2006 gemeinsam mit Ehefrau Claudia Starke.

Qualität im Lehrcoaching: Kompetenzentfaltung durch Praxisreflexion

(Referent/Referentin: M.A. Carsten Hennig )

Die Praxisreflexion spielt für die Kompetenzentfaltung eine zentrale Rolle. Daher ist die Bedeutung von Qualität im Lehrcoaching im Rahmen von Coaching-Weiterbildungen nicht zu unterschätzen. Was aber macht gutes Lehrcoaching aus?
Es gilt zunächst, verschiedene Qualitätskriterien abzuwägen, um Zielklarheit für Ausrichtung und Gestaltung von Lehrcoachings zu erreichen. Hierbei wird deutlich, weshalb das Zusammenspiel von Lehrcoach und Teilnehmer*innen im Mittelpunkt steht. Darauf aufbauend lassen sich Anforderungen an die Gestaltung der Rahmenbedingungen von Lehrcoaching formulieren, beispielsweise an Setting, Material, oder Prozess, um den Qualitätsanforderungen Genüge tun zu können.
Es resultieren beispielsweise handlungspsychologische und didaktische Herausforderungen in Bezug auf Vorbereitung, Begleitung und Durchführung der Praxisreflexion. Diesen Herausforderungen können wir konstruktiv begegnen, um die Qualität unserer Lehrcoachings zu erhöhen und damit Kompetenzentfaltung durch Praxisreflexion möglich zu machen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Carsten Hennig
M.A. Carsten Hennig
Training & Beratung – Führungscoaching, Personalentwicklung, Organisationsberatung

Weitere Informationen

Carsten Hennig ist seit 2004 als Führungscoach, Personalentwickler und Organisationsberater branchenübergreifend im In- und Ausland tätig. Der Medienwissenschaftler und Wirtschaftspädagoge ist DGSF-zertifiziert als Systemischer Berater/Counselor, Coach, Supervisor und Organisationsentwickler und seit vielen Jahren in der inner- und außerverbandlichen Weiterbildung tätig. Er ist Initiator und Sprecher der DGSF-Fachgruppe „Humane Arbeit und Burnout-Prävention“.

Rapport im interkulturellen Kontext gelingen lassen

(Referent/Referentin: Sangita Popat )

Die interkulturelle Kommunikation wurde in verschiedenen Disziplinen erforscht. Wirtschaftspsychologie, Anthropologie, Sozio-Linguistik u.v.m. nutzen unterschiedliche Methoden, "Kultur" zu definieren, Interaktionen zu beschreiben und zu systematisieren.

Aus allen Forschungsrichtungen kann man interessante Informationen erfahren, doch welche sind relevant für die Zusammenarbeit mit „dem Anderen" in Coaching-, Beratungs- oder Therapiesituationen? In diesem Workshop werde ich verschiedene Theorien minimal streifen und mich auf zwei relevante Aspekte für den Aufbau von Rapport beschränken.

"High- und Low-Context" Kommunikationsstile sowie die Prägung in "Ich- und Wir-Kulturen". Beide Aspekte können erheblich dazu beitragen, dass wir unsere Klienten anders verstehen und abholen können.

In kurzen interaktiven Übungen erspüren wir gemeinsam, wie ein Aufwachsen in einer „Wir"-Kultur sich anfühlen könnte. Im Anschluss entwickeln wir Hypothesen, wie sich diese auf den Rapport mit den "Anderen", sprich kulturell anders geprägten Klienten, auswirken könnte. Vor allem der Ausdruck von Ärger, „Ich"-Botschaften", und auch die Zeit, die es braucht, eine gemeinsame „Sprache" zu entwickeln, stehen im Vordergrund.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Sangita Popat
Sangita Popat
Spezialisiert auf Interkulturelle Kommunikation Training, Coaching und Mediation

Weitere Informationen

ist in Deutschland geboren und indischer Herkunft. Nach ihrem Studium der Indologie bildete sie sich in verschiedenen Verfahren fort, u.a. die hypno-systemische Gesprächsführung nach Milton Erickson (Kom-Hyp MEG).

Seit vielen Jahren ist sie als Trainerin, Coach und Heilpraktikerin (Psychotherapie) tätig. Themenschwerpunkte sind die Interkulturelle Kompetenzentwicklung, Konflikt- und Selbstmanagement. Die Anpassung verschiedener Methoden in interkulturelle/internationale Settings gehört zu ihren persönlichen und beruflichen Steckenpferden.

Seit mehreren Jahren begleitet sie Frauen mit Migrationshintergrund/Vordergrund im Rahmen des Rucksackprojektes, um ihre Gruppenleitungskompetenzen zu stärken. Das Rucksackprojekt fördert in Bonn Familien in Kindertageseinrichtungen, die ihre Kinder bilingual erziehen. Als Projekt, das auch gleichzeitig indirekt Familienbildung zum Ziel hat, werden die Familien darin gestärkt, auf Augenhöhe die Erziehungspartnerschaft mit den Bildungsinstitutionen wahrzunehmen.

 

Ressourcenorientierte Begegnung im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen

(Referent/Referentin: Claudia Tinius )

Kinder mit herausforderndem Verhalten stellen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen eine besondere Heraus- und manchmal Überforderung dar (Rudow, 2004; Fröhlich-Gildhoff et al. 2013). Gleichzeitig zeigen pädagogische Fachkräfte einen hohen Bedarf, aber auch eine hohe Bereitschaft zu einer passgenauen, partizipativ gestalteten Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen im Bereich Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen (Fröhlich-Gildhoff et al., 2013).

Entsprechend dieser Erkenntnisse wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts am Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) mit pädagogischen Fachkräften in Baden-Württembergischen Kindertageseinrichtungen ein Weiterbildungskonzept zum Thema entwickelt und dessen Umsetzung wissenschaftlich begleitet. Das Weiterbildungskonzept umfasst sechs Bausteine und basiert auf einem systemischen Blick auf das Thema.

Im Mittelpunkt dieses Workshops steht die Erarbeitung eines systematischen Vorgehens für den Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen. Dabei werden anhand von (eigenen) Fallbeispielen insbesondere folgende Bereiche einbezogen: die Bedeutung der ressourcenorientierten und resilienzfördernden Begegnung und die Entwicklung von passgenauen Handlungsstrategien für den Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen. 

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Claudia Tinius
Claudia Tinius
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kindheitspädagogin M.A.

Weitere Informationen

Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungs- und Innovationsverbund an der EH Freiburg (FIVE) e.V.

Risiken und Nebenwirkungen in Beratung und Therapie

(Referent/Referentin: Dr. Jürgen Beushausen )

In Beratungs- und Therapiekontexten fehlt oftmals eine nebenwirkungsorientierte Forschungstradition und Praxis. Einleitend werden im Workshop mögliche Risiken und Nebenwirkungen in der Beratung und der Therapie vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Chronifizierung durch psychosoziale Helfer und ihre Institutionen. Anschließend werden in Arbeitsgruppen für verschiedene Berufsfelder mögliche Risiken und Nebenwirkungen erörtert.  

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Jürgen Beushausen
Dr. Jürgen Beushausen

Weitere Informationen

  • Sozialarbeiter grad.
  • Diplompädagoge
  • Familientherapeut (DGSF)
  • Gestalttherapeut
  • Supervisor
  • Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut
  • langjährige Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe
  • seit sieben Jahren an der Hochschule Emden im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit mit dem Schwerpunkt "Beratung"
  • Autor von Fachbüchern und Fachartikeln

Strukturwandel und strukturelle Ungerechtigkeiten

(Referent/Referentin: Prof. Dr. Niko Paech , Dr. Julia Strecker , Andreas Brenneke )

"Systemische Interventionen für eine humanistische Ökonomie

Wir sehen, dass die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle für die Befindlichkeit unserer Klientensysteme spielen. Ökonomische Paradigmenwechsel und Strukturwandel fordern die Menschen heraus. Das postmoderne neoliberale System braucht Wachstum und ständig sich vergrößernde Märkte. Diese geben die Drehzahl des Hamsterrades vor,  welche von den es antreibenden Menschen erreicht werden muss.

Was also, wenn das System der Wirtschaft und damit auch das System der Gesellschaft verändert würde? Wie können Wege der Veränderung, Wege funktionierenden Widerstands gegen die zugrundeliegenden Strukturen und Dynamiken aussehen? Welche systemischen Interventionsmöglichkeiten sehen wir und können wir entwickeln?

Prof. Niko Paech wird uns mit seiner Theorie einer Post-Wachstums-Ökonomie vertraut machen. Mit ihm gemeinsam werden wir uns den Möglichkeiten einer humanistischen Ökonomie ohne fortwährenden Wachstums annähern. Was wären die Merkmale einer solchen Ökonomie jenseits permanenten Wachstums?  Welcher Wandel, welche Institutionen, welche Konsum- und Produktionsmuster gingen damit einher?  Welche ethischen Herausforderungen wären damit verbunden? Welche Wege führen in eine Wirtschaftsordnung, die auch ohne permanentes Wachstum für soziale Stabilität sorgen könnte? Was bedeutet das für unsere Arbeit  als SystemikerInnen?

Moderation: Julia Strecker & Andreas Brennecke

Begleitet werden wird das Forum von einer Liveperformance der Künstlerin Monika Ortmann. Zum Abschluß des Forums wird es im Hinblick auf die 500-Jahr-Feier der Reformation 2017 einen Thesenanschlag geben, der die Arbeitsergebnisse des Forums zuspitzen und kommunizieren wird."

 

Termin: Freitag (23.09.2016), 17:00 Uhr

Speaker / Referent

Niko Paech
Prof. Dr. Niko Paech

Weitere Informationen

seit 2008 Außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (PUM) an der Universität Oldenburg 

2007 – 2008 Leiter des vom nieders. MWK geförderten Forschungsprojektes VES-MWK

seit 2006 Leiter des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes GEKKO (Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation)

2006-2008 Vorstandssprecher des wissenschaftlichen Zentrums CENTOS (Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management)

seit 2005 Privatdozent an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung, Umweltökonomik, Innovationsforschung, Klimaschutz, Konsumforschung, Ökologische Ökonomie

2005 Habilitation an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2004 – 2006 Beschäftigung am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitik; Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Emden

2001 – 2004 Tätigkeit im BMBF - Forschungsprojekt SUMMER (SUstainable Markets eMERge) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Förderschwerpunkt "Betriebliche Instrumente für nachhaltiges Wirtschaften"

1998 – 2001 Tätigkeit als Agenda 21-Beauftragter der Stadt Oldenburg

1993 – 1997 Tätigkeiten als Unternehmensberater im Bereich Umweltmanagement und Marketing ökologischer Lebensmittel

1993 Promotion an der Universität Osnabrück

1987 – 1997 Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Außenwirtschaft an der Universität Osnabrück, Forschungsschwerkunkte: Umweltökonomik, Mikroökonomik, Spieltheorie, Risikopolitik exportierender Firmen, intra-industrieller Handel, Entwicklungstheorie, Industrieökonomik, Wettbewerbstheorie, Preistheorie etc.

1987 Diplom im Fach Volkswirtschaftslehre

Speaker / Referent

Julia Strecker
Dr. Julia Strecker

Weitere Informationen

Theologin, Familientherapeutin und systemische Beraterin (DGSF),
Supervisorin(DGSV), Lehrsupervisorin (DGFP)
Seit 2008 in eigener Praxis in Köln mit dem Schwerpunkt Paarberatung, Achtsamkeitstrainings und Supervision

Speaker / Referent

Andreas Brenneke
Andreas Brenneke

Weitere Informationen

Ev. Theologe und Pfarrer, Systemischer Therapeut und Berater, Familientherapeut, Supervisor,

Systemischer Seelsorger und Sprecher der DGSF Fachgruppe "Systemische Beratung in seelsorglichen Kontexten / Systemische Seelsorge

System trifft System - Co - Arbeit als Chance

(Referent/Referentin: Sven Hölzel , Petra Schulzen )

Viele finden "es" gut, aber wie viele praktizieren "es" in Beratung, Therapie und Training ?
In diesem Workshop wollen wir konkrete Anregungen für die praktische Arbeit im Co - System in unterschiedlichen Feldern geben. Dabei werden Chancen und Risiken beleuchtet und die Voraussetzungen für gelingende Co - Arbeit aufgezeigt.
Das Co - Leitungsteam des Workshops, Sven Hölzel und Petra Schulzen verfügt über langjährige - auch gemeinsame - Erfahrungen in dieser speziellen Arbeitsweise.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Sven Hölzel
Sven Hölzel

Weitere Informationen

  • Psychologischer Psychotherapeut
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
  • Weiterbildung zum systemischen Paar- und Familientherapeuten durch Prof. Kirschenbaum, Carole Gammer und George Downing
  • zertifizierter Supervisor
  • Lehrender für Systemische Therapie und Beratung (DGSF)
  • Ehemaliger langjähriger Leiter einer Jugend- und Familienberatungsstelle (über 30 Jahre)
  • Fachdienstleiter Beratungsstellen
  • mehr als 20 Jahre Dozent an der Universität Mainz
  • 30 Jahre Lehrender am Systemischen Zentrum WISPO
  • Autor der Bücher "Erziehungsberatung" und "Freizeitpädagogik zwischen Gleichgültigkeit und Zwang"
  • Bundesverdienstmedaille für systemisches Wirken

Speaker / Referent

Petra Schulzen
Petra Schulzen

Weitere Informationen

  • Diplom-Pädagogin
  • Paar- und Familientherapeutin
  • Systemische Supervisorin
  • Langjährige Berufserfahrung in der kommunalen Jugendhilfe, als Lehrbeauftragte für Familienberatung am Pädagogischen Institut der Universität Mainz und in freier Praxis.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:

  • Supervision in Jugendhilfe, Psychiatrie und öffentlicher Verwaltung
  • Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien
  • Training und Weiterbildungssupervision

Systemisch in sieben Geschmacksrichtungen

(Referent/Referentin: Dr. Klaus Schenck )

Fragen Sie 5 Systemiker nach einer guten Definition von „systemisch", ist die Chance hoch, dass Sie 6 verschiedene „richtige" Antworten bekommen.

Um Vielfalt und Übersicht zugleich in das weite Feld zu bringen, habe ich die mir im Verlauf der letzten über 30 Jahre vertraut gewordenen „systemischen" Denkschulen in 7 Gruppen mit folgenden Überschriften (& exemplarischen Autoren) gebündelt:

  1. Systemdynamik: vernetzte Gebilde mit vielfältigen „Feedback-Loops" (Forrester, Vester).
  2. Selbstorganisation: zwischen Synergetik und Kybernetik 2. Ordnung (Haken, Schiepek).
  3. Management-Modelle Machbarkeitshoffnungen an der Grenze von Systemdynamik und Selbstorganisation (St. Gallen, Dörner)
  4. TQM und Engpassorientierung: Steuerungsmodelle, die gezielt Kristallisationspunkte in Systemen fokussieren (Deming, Goldratt).
  5. Soziologische Systemtheorie (Luhmann, Willke).
  6. Systemische Familientherapie und Beratung: Die „Heidelberger Schule" und ihre Vorläufer und Nachbarn (Stierlin, Schweitzer)
  7. Aufstellungsarbeit: zweidimensional systemisch (Weber, Varga von Kibéd).

Diese möchte ich im Workshop vorstellen und interaktiv erkunden.

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Klaus Schenck
Dr. Klaus Schenck

Weitere Informationen

  • unterstützt freiberuflich seit 2004 Unternehmen, Teams und Einzelpersonen Veränderungs- und Krisensituationen als Systemischer Berater, Prozessbegleiter, Moderator, Managementtrainer, Heilpraktiker und Autor
  • Er war zuvor Taxifahrer, Fotograf, Molekularbiologe in der Krebsforschung, sowie Produkt- und Innvoationsmanager in der Medizinprodukteindustrie.
  • Heute ist er auch als Dozent für Management- und Beratungsthemen an verschiedenen Hochschulen sowie als Referent in systemischen Curricula in Weiterbildungsinstituten wie dem Helm-Stierlin-Institut, dem Odenwaldinstitut oder dem WISL aktiv.
  • Seine Lieblingsthemen sind „Nutzen von Metaphern in der Beratung", „Systemische Vielfalt", „Konflikt-Lösungen", „dynamische Moderation" sowie die Vernetzung von persönlicher und Organisationsebene z.B. im Krisen- und im Projektmanagement.
  • Mit der ToC beschäftigt er sich seit über zehn Jahren.
  • Mehr zum Autor bei: https://sites.google.com/site/klausschenck.

Systemisch wirksam führen

(Referent/Referentin: M.A. Gabriela Fischer-Rosenfeld )

Eine wichtige Aufgabe von Führungskräften ist die Gestaltung von Strukturen und Kommunikationsabläufen. Hierbei entstehen Konflikte und Leitungskräfte finden sich schnell in einer Sandwich-Position wieder. Genutzt werden soll das besondere Bewußtsein von Systemiker_innen für Perspektiven, Prozesse der Selbstorganisation und Kontextualität.

Mit Blick auf den Unterschied zwischen Bewährtem und Neuem – welche Erfahrungen und Einsichten haben sich in der Reflektion der Tagung bewährt, welche neuen Einsichten wollen Sie in ihrer Praxis erproben und umsetzen? Insbesondere mit Blick auf spannungsreiche Situationen und Konflikte.

Ziele

  • Klärung kontextueller Bedingungen von Konfliktlagen im Hinblick auf Organisation, Position, Rolle
  • Bedeutung von Vorgänger-Nachfolger-Themen
  • Wechselwirkung beruflicher Konflikte auf andere Systeme
  • Die TeilnehmerInnen fokussieren bewährte Handlungsstrategien
  • Der workshop reduziert die Lücke zwischen Tagungs-Theorie und beruflicher Praxis; er dient der Reflektion und dem Transfer der Tagungsergebnisse und -impulse in die Praxis der TeilnehmerInnen

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Gabriela Fischer-Rosenfeld
M.A. Gabriela Fischer-Rosenfeld
Systemischer Coach (DBVC zert.), Psychotherapeutin (DGSF), Erziehungswissenschaftlerin

Weitere Informationen

  • Jahrgang 1953
  • Erziehungswissenschaftlerin M.A.
  • Heilpraktikerin Psychotherapie (HPG)
  • Ausbildungen in Familientherapie (DGSF), personorientierter Gesprächspsychotherapie, Systemischem Coaching (Schwerpunkt Gesundheitscoaching, DBVC zert.)
  • Langjährige Tätigkeit in der Jugend- und Heimerziehung (u.a. Internats- und Fachbereichsleitung) und in unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe
  • Co-Autorin von Lehrbüchern in der Heilpraktiker-Ausbildung
  • Seit 1994 Tätigkeit in freier Praxis für Beratung, Therapie, Supervision, Coaching, Fort- und Weiterbildung
  • Umfangreiche Seminar- und Vortragstätigkeit
  • Seit 2002 Konzeption, Durchführung und Leitung der 2-jährigen berufsbegleitenden Weiterbildung „Systemische Beratung"
  • Seit 2004 Lehrbeauftragte der Fachhochschule für Soziale Arbeit in Frankfurt/Main in den Modulen „Reflexion" und „Gesprächsführung"

Besondere Kenntnisse

  • Aufbau und Leitung von Abteilungen innerhalb von Organisationen
  • Führungskräfteberatung und –entwicklung / Coaching
  • Teamberatung und –entwicklung
  • Moderation

 

Systemisch-bindungsorientiert arbeiten mit dem Geschichtenergänzungs-verfahren zur Bindung (GEV-B)

-Von der Diagnostik zur Intervention
(Referent/Referentin: Mathias Berg )

Das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B; Gloger-Tippelt/König, 2009) ist ein projektiv angelegtes Diagnostikverfahren, das der wissenschaftlichen Bindungsforschung entstammt. Dabei soll im Wesentlichen durch symbolisches Spiel die kindliche Bindungsrepräsentation erfasst werden. Es eignet sich für Kinder zwischen 4 und 9 Jahren und kann hervorragend in der systemisch orientierten Familienberatung und –therapie eingesetzt werden.


So kann ein Einblick in die inneren Regulationsmuster von emotionalem Stress gewonnen werden, der dann für die weitere Beratungs- und Therapieplanung genutzt werden kann. Durch die Arbeit mit Video kann das GEV-B darüber hinaus auch als hilfreiches Kommunikationsmittel in der systemischen Elternberatung fungieren. Der Workshop will hier Möglichkeiten und Grenzen ausloten. Er führt in die Grundlagen des Verfahrens ein und erprobt die praktische Anwendung anhand von Demonstrationen. Bindungstheoretische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.

 

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Mathias Berg
Mathias Berg
Master of Arts in Clinical Social Work, Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Therapeut und Berater (DGSF, SG).

Weitere Informationen

Fort- und Weiterbildungen u.a. in:
• Systemischer (Familien-)Therapie und Beratung (IF Weinheim)
• Provokativer Therapie (D.I.P. München)
• Personzentrierter Gesprächsführung (FH Frankfurt)
• Hypnosystemischer Kinder- und Jugendlichentherapie (M.E.G. Institut Bonn)
• Zertifizierter ADHS-Trainer für Kinder (nach Lauth und Schlottke/ Uni Köln)
• Erlangung der Reliabilität im Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (Prof.'in König)

Beruflicher Hintergrund:
• Mitarbeiter der Familienberatungsstelle Mittelstraße in Kerpen
• Lehrtherapeut des Kölner Instituts für systemische Beratung und Therapie (KIS)
• Lehrbeauftragter der Katholischen Hochschule NRW
• Doktorand an der Universität Siegen (Dissertation zu Auswirkungen von Familienberatung auf die Bindungssicherheit von Kindern)
• Teilhaber der Kölner Praxis für Familientherapie – Fina und Berg.

Letzte Veröffentlichung:
• Berg, M. & Trost A. (2014). Bindungswissen in der Erziehungsberatung. Befunde und Perspektiven für die diagnostische und therapeutische Arbeit mit Familien. In: Trost, A. (Hrsg.). Bindungsorientierung in der Sozialen Arbeit. Grundlagen – Forschungsergebnisse – Anwendungsbereiche. Dortmund: Borgmann.

 

 

 

Systemische Arbeit im interkulturellen Kontext

(Referent/Referentin: Sabine Zschüttig )

Kultursensible Ansätze  in Beratung und Therapie

„Kultur in Bewegung“

 

Mit diesem Workshop möchten soll das Thema interkulturelle Kompetenz aus der Enge des Nischendaseins befreien. 

Interkulturelle Kompetenz ist keine Methode an sich sondern ein breites Thema, ohne das Beratung, Therapie  und Coaching heutzutage nicht mehr aus kommt.

Jede Begegnung ist letztendlich interkulturell: unabhängig davon, ob die  kulturelle Überschneidung zum Thema gemacht wird oder nicht.

Die Kunst der Beratung/Therapie/Coachings besteht darin, in den Prozess zu gehen,  in Bewegung zu bleiben und  eine Balance zu finden, die als Ergebnis eine Bereicherung für beide Seiten (Klienten und Berater) darstellt. 

Inhaltlich befasst sich der Workshop mit:

  • Theorie-Input
  • Kultursensible Methoden in der Beratung
  • Ansätze in der Haltung der BeraterIn
  • Dynamik zwischen Berater und Klienten
  • Selbstreflektion
  • Fallbeispiele

Der Workshop eignet sich für Einsteiger und Erfahrene,  egal, ob Sie sich bereits viel oder wenig mit dem Thema beschäftigt haben.

Ich freue mich auf eine lebendige und spannende Veranstaltung mit Ihnen!

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Sabine Zschüttig
Sabine Zschüttig

Weitere Informationen

  • Dipl.-Pädagogin (FUB)
  • Systemische Therapeutin (SG)
  • Systemischer Coach
  • Supervisorin
  • Erziehungs- und Familienberaterin (bke)
  • Managerin für interkulturelle Öffnung in der Sozialwirtschaft (WAIK)

Schwerpunkte:

Kinder- und Jugendhilfe, Erziehungs- und Familienberatung, Paar- und Familientherapie, Einzeltherapie, Aufsuchenden Familientherapie, Interkulturelle Trainings, interkulturell-systemische Beratung und Therapie, Trennungs- und Scheidungsberatung, Team-, Fall-, Einzel und Gruppensupervision im psychosozialen Bereich, Achtsamkeitstraining(MBSR), Stresspräventiontrainings, Personal-, Team und Führungskräftecoaching.

Systemische Elternarbeit mit FIB - FAMILIE IN BALANCE

Spielerisch Veränderungsprozesse anregen und Lösungen finden
(Referent/Referentin: Eva Tillmetz )

Wenn Eltern für Schwierigkeiten in der Kindererziehung oder Kindesentwicklung Hilfe suchen, tragen im Hintergrund meist vielfältige Belastungen zum Problem bei. Diese werden in ihrer individuellen Kombination für Therapeuten und Klienten erst im Verlauf der Therapie deutlich und verstehbar, z.B. berufliche Unsicherheiten, Partnerschaftskonflikte oder Patchworksituation.
Mit dem systemischen Familienentwicklungsspiel FIB – FAMILIE IN BALANCE untersuchen Klienten wie Therapeuten alle Lebensfelder auf Belastungen sowie Ressourcen im Familiensystem. Über das Medium Spiel entstehen und entdecken sie neue Perspektiven und zuvor nicht erkennbare Möglichkeitsräume werden sichtbar, spürbar und denkbar. Über Themen-, Emotions-, Zeit- und Geldkärtchen, die zu Kommunikation und Kooperation anregen, entwickeln die Eltern konstruktive Lösungen.

Eva Tillmetz stellt das von ihr entwickelte Planspiel FIB – FAMILIE IN BALANCE vor und Sie haben die Gelegenheit, dieses Handwerkszeug selbst auszuprobieren. Mehr Infos zum Spiel:
www.fib-spiel.de.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Eva Tillmetz
Eva Tillmetz
Diplom Theologin Paar- und Familientherapeutin (DGSF) Heilpraktikerin für Psychotherapie Lehrtherapeutin für syst. Therapie (DGSF)

Weitere Informationen

Diplomtheologin , Paar- u. Familientherapeutin (DGSF) Praxis für Partnerschafts- und Familienberatung seit 1998

Lehrtherapeutin für systemische Therapie (DGSF) seit 2007
Lehrende am Institut ISYS Bayern / Sachsen von 2002 bis 2013
Lehrende am Nürnberger Zentrum für systemische Familientherapie und Beratung, Fort- und Weiterbildung, Supervision und Coaching L.U.S.T seit 2013

Trainerin für EPL, Trainer-Trainerin für Familienteam®, Profiteam und Klasseteam

Entwicklerin von FIB – FAMILIE IN BALANCE, das systemische Familienentwicklungsspiel

 

Autorin mehrerer Sach- und Fachbücher

  • "Familienaufstellungen. Sich selbst verstehen - die eigenen Wurzeln entdecken" (Stuttgart 2000)
  • "Eltern werden – Partner bleiben" (München 2004)
  • "Papa hat's aber erlaubt..." (München 2006)
  • "Balanceakt Familiengründung – Paare begleiten mit dem »Regensburger Familienentwicklungsmodell« (Stuttgart 2014) Fachbuch mit theoretischem Hintergrund zum Spiel FIB – FAMILIE IN BALANCE

Systemische Fragen - Von der Haltung zur Fragestellung

Sinn einer Kategorisierung der Frage- Technik für den Beratungsprozess
(Referent/Referentin: Roman Hoch )

Workshop (1,5 Stunden)

Zielgruppe: Einsteiger (upgrade) und Fortgeschrittene (update)

 

Das Systemische Fragen (oder auch das Systemisches Interview) ist zugleich Technik, Intervention und Ausdruck einer Systemischen Haltung. Das Systemische Interview stellt eine - wenn nicht sogar DIE - grundlegende Intervention im Kontext der Systemischer Beratung und Therapie dar. Quasi alle systemischen Methoden beziehen diese Art der Fragestellungen mit ein, oder sind sogar auf sie angewiesen. Es scheint für Systemisch- Arbeitende also nützlich und notwendig, sich konkreter mit diesem Thema zu beschäftigen. Um einen Zugang zu den Zusammenhängen und Wirkfaktoren zu eröffnen, ist es wichtig sich noch einmal den grundlegenden Ideen und Haltungen Systemischer Beratung und Therapie zu widmen.

 

Back to the Roots – Die Systemische Sieben

 

Rückbesinnung auf die eigene Haltung als Chance Beratungsprozesse bewusster zu strukturieren.

„Was mache ich hier eigentlich gerade?“

 

Vorstellung des Kartensets ‘Systemisches Fragen‘ // Vorstellung der Kategorisierung 

  • Auftragsklärung
  • Wirklichkeitskonstruktion
  • Möglichkeitskonstruktion

Kontraktphase, Kontextanalyse und Erfassung der Wirklichkeitskonstruktion, Hypothesen-Geleitetes Arbeiten zur Überprüfung von Möglichkeitskonstruktionen.

 

Labor / Übung:

Systemisches Interview in 2er Konstellationen

 

Schwerpunkte der Übung: Bewusste Auswahl Systemischer Fragen in Bezug auf den Prozess und Reflexion der entsprechenden Haltung.

 

Feedback zur Wirkungs- Erfahrungen

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Roman Hoch
Roman Hoch

Weitere Informationen

Dipl. Soz.Päd., Trauma-Fachberater (DeGPT), Systemischer Berater (DGSF), Systemischer Therapeut (i.A.)

10 Jahre Erfahrung im Bereich HIV & Aids Prävention und Beratung / Onlineberatung

Arbeit mit Jugendlichen im Zwangskontext: Ambulante Rückfallprophylaxe für sexuell Grenzverletzende Jugendliche, Diagnostik, Umfeldberatung und therapeutische Intervention

Dozententätigkeit a. d. Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg: Seminare „Kommunikation & Beratung“, „Onlineberatung“, „Trauma-Sensible Pädagogik“,

Autor: ‚Systemische Fragen‘ -Kartenset zur Fragetechnik- (2016, Beltz Psychologie)

Systemische Kompetenzerwerbsprozesse in frühen Expertisestadien

(Referent/Referentin: Prof. Dr Marc Weinhardt )

Wie lernt man eigentlich systemische zu denken und zu handeln? In welchem Verhältnis stehen Person, Wissen und Können in unterschiedlichen Stadien des Kompetenzerwerbs? Wie sehen produktive Lehr-Lern-Arrangements für den Erwerb systemischer Handlungskompetenz aus?

Die Frage nach gelingenden Kompetenzerwerbsprozessen ist eine fundamentale Frage systemischer Fort- und Weiterbildung. Für den deutschen Diskurs um (Aus)Bildung ist typisch, dass viele normativ begründete Gewissheiten existieren, die nicht immer deckungsgleich mit empirischen Forschungsergebnissen zum Beraten lernen sind.

Wie bedeutsam sind beispielsweise Beschaffenheit und Umfang von Vorerfahrung? Sind Kompetenzerwerbsprozesse angehender Fachkräfte gleichzusetzen mit Veränderungsprozessen der KlientInnen in Beratung und Therapie? Sind systemische Neutralität, Neugierde und Allparteilichkeit vermittelbar oder lediglich modifizierbar? Gibt es ‚naturbegabte' systemische BeraterInnen?

Der Kurzvortrag lädt anhand verschiedener empirischer Studien zur Diskussion über Altes, Bewährtes, Unbekanntes und Neues in der systemischen Fort- und Weiterbildung ein.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Marc Weinhardt
Prof. Dr Marc Weinhardt

Weitere Informationen

  • Studium der Sozialen Arbeit (Dipl. Soz. Päd., Berufsakademie Stuttgart)
  • Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie (Dipl. Päd, Universität Tübingen)
  • Stationen in den Hilfen zur Erziehung, der Sozialen Arbeit an der Schule und der Beratung
  • Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten (Sonnenbergklinik Stuttgart)
  • Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten u.a. für die Landesstiftung Baden-Württemberg (Onlineberatung), Bundesministerium für Gesundheit (Knowledgetransfer zum Aufbau eines Krisendienstes in der Ukraine), Robert Bosch AG (Betriebliche Sozialarbeit) sowie für zahlreiche Träger Sozialer Arbeit
  • Studienaufenthalte am Mental Research Institute (MRI) und am University College Cork
  • Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Erziehungswissenschaft (Aufbau der Arbeitsstelle für Beratungsforschung)
  • Promotion zum Dr. rer. soc. (Universität Tübingen) zum Thema E-Mail-Beratung in der Sozialen Arbeit
  • Rufe auf die Professuren "Methoden & Interventionen in der Sozialen Arbeit" der h_da und "Psychosoziale Beratung" der EHD

Systemische Organisationsentwicklung in sozialwirtschaftlichen Organisationen

Wandel und Veränderung
(Referent/Referentin: Dr. Lisa Schulze Steinmann )

Sozialwirtschaftliche Organisationen haben in der Vergangenheit ihr Handeln besonders durch ethische (religiöse, parteiliche usw.) Sinnstiftungen konstruiert. Durch die Öffnung des Sozialen Dienstleistungsmarktes sind betriebswirtschaftliche Effektivität und effizienzbasierte soziale Dienstleistungen gefordert.

Arbeitsdichte, Fachkräftemangel, Kundenorientierung und Mitarbeit von BürgerInnen (bürgerschaftl. Engagement) sind zunehmende Anforderungen an sozialwirtschaftliche Organisationen. Ehrenamtliche Vorstände ohne betriebswirtschaftliche Kompetenz bewältigen die Organisationsführung kaum noch. Die steuerlichen Transfergelder der Kostenträger werden anvisiert. Fachliche Positionen und strategische Ausrichtungen schwinden. Nur was refinanziert wird, wird gemacht.

Systemische Organisationsentwicklung hat das Ziel betriebswirtschaftliche und fachliche Orientierungen zu verbinden in einem Orga-Setting mit dreifachen Humankapital: KundInnen mit Hilfebedarfen, engagierte BürgerInnen und kompetente MitarbeiterInnen. Was bedeutet das für Systemische Organisationsentwicklung?

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Lisa Schulze Steinmann
Dr. Lisa Schulze Steinmann

Weitere Informationen

Supervision (DGSF, DGSv, SG), Coaching,
Mediation und Organisationsentwicklung (DGSF)

www.sozialtherapeutisches-coaching.de

Systemische Traumatherapie Methoden Konzepte Hintergründe

(Referent/Referentin: Reinert Hanswille )

Nicht erst seit den dramatischen Erfahrungen der Flüchtlinge ist das Thema Trauma, Traumafolgestörung und Traumatherapie ein bedeutsames Thema für Beraterinnen und Therapeutinnen. In der traumatherapeutischen Fachdiskussion spielen systemische Ideen nur eine Nebenrolle. In diesem Vortrag sollen einige Grundgedanken traumatherapeutischer Konzepte vorgestellt und mit systemischen Ideen verbunden werden.

Grundlage des Vortrages ist ein Projekt des ifs. Dabei werden 30 Flüchtlingsfamilien bei denen mindestens ein Familienmitglied unter einer Traumafolgestörung leidet. Die Wirksamkeit der Therapien wird mit Hilfe von mehreren traumatherapeutische und systemtherapeutische Instrumente untersucht. In diesem Rahmen wird ein Manual zur systemischen Traumatherapie erarbeitet. Erste Zwischenergebnisse und das Manual der Studie werden vorgestellt.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Reinert Hanswille
Reinert Hanswille

Weitere Informationen

  • Diplom Pädagoge
  • KJPPsychTH
  • Systemischer Therapeut und Supervisor
  • Lehrtherapeut und Lehrsupervisor DGSF und  SG
  • Weiterbildungen in zahlreichen anderen psychotherapeutischen Verfahren
  • Anerkannter Supervisor der Psychotherapeutenkammer NRW und Weiterbildungsberechtigt  durch die Kammer NRW
  • Spezielle Psychotraumatologie GeGPT und EMDRIA
  • Institutsleiter des ifs Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung. Das ifs war bundesweit die erste Ausbildungsstätte die eine Psychotherapieausbildung im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie  anbieten konnte. Inzwischen sind 4 Ausbildungsgänge gestartet. Psychotherapie mit Familien Kindern und Jugendlichen. Spezialisiert auf Traumafolgestörungen und Stressverarbeitungsstörungen.
  • Autor mehrere Bücher und Zeitschriftenartikel zur Systemischen Traumatherapie und anderen Fragestellungen des Systemischen Arbeitens. Zuletzt erschien das Handbuch Systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie 2015 bei Vandenhoeck und Ruprecht.

Systemische Verhandlungsführung ein Gewinn für alle

(Referent/Referentin: Thorsten Isack )

Dieser Workshop gibt einen kleinen Einblick in die Verhandlungsführung nach dem Harvard – Konzept. Die sieben Phasen einer Verhandlung, Verhandlungstechniken und –strategien werden kurz vorgestellt. Das Interessante an diesem Modell ist die Frage der Haltung. Es geht nicht um Tricks oder eine einseitige Vorteilsnahme, sondern um das Verstehen der Interessen des Verhandlungspartners. Auf dieser Grundlage können gute Abschlüsse in einer Win : Win Situation erzielt werden. Das Harvard Modell ist auf viele Bereiche übertragbar. Sie handeln öfter als Sie denken ;-)

 

Mit diesem Workshop werden sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene angesprochen.

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Thorsten Isack
Thorsten Isack

Weitere Informationen

  • Syst. Familientherapeut (SG)
  • Syst. Supervisor und Institutionsberater (SG)
  • 15 Jahre lang tätig in einer Familienberatungsstelle
  • 13 Jahre Verhaltenstrainer für gewalttätige Jugendliche und Erwachsene
  • freiberuflich tätig als Trainer/Coach/Supervisor für Fach- und Führungskräfte in Profit- und Nonprofitorganisationen
  • Schwerpunkte Konfliktmanagement, Teamentwicklung, Verhandlungsführung

Systemisches Arbeiten an gesellschaftlichen Schnittstellen

Die Arbeit mit sexuell übergriffigen Jungen nach dem Viersener Modell
(Referent/Referentin: Thomas Gruber )

Im Workshop wird kurz ein Modell therapeutischen Arbeitens mit einer sehr im Brennpunkt unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen stehenden Gruppe, der der sexuell übergriffigen Jungen, vorgestellt.

Es werden dabei entstehende Prob-leme für die therapeutische Haltung, der Konstruktion und des Nutzens eines Zwangskontextes vorgestellt. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob beson-dere Problemlagen besondere Vorgehensweisen benötigen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Thomas Gruber
Thomas Gruber
Dipl. Psychologe Thomas Gruber, bis Mai 2016 leitender Dipl. Psychologe in der LVR Klinik Viersen

Weitere Informationen

Dort ca. 25 Jahre Leiter des Gerhard Bosch Hauses. In dieser Zeit Entwicklung des "Viersener Modells" das die spezialisierte Behandlung sexuell übergriffiger Jungen beschreibt. Lehrtherapeut (DGSF), Lehrender für Beratung (DGSF), Supervisor (DGSF) zudem Tätigkeit als Strafrechts – und Prognosegutachter. 

 

 

Therapie und Beratung von Patchworkfamilien

(Referent/Referentin: Dr. med. Claudia Starke , Dr. med. Thomas Hess )

Obwohl heute ein grosser Teil der Familien, die bei systemischen TherapeutInnen und Beratern Rat suchen, Stief- oder Patchworkfamilien sind, wird das Thema in Ausbildungen für Therapeuten kaum behandelt.
Da sich Patchwork-Familien in wesentlichen Punkten von Kernfamilien unterscheiden, stehen Beraterinnen und Therapeuten vor anderen Herausforderungen als in herkömmlichen Familientherapien und -beratungen.
In diesem Workshop werden die idealtypischen Muster und Fallen für Patchworkfamilien diskutiert und die Teilnehmenden ermutigt sich der hohen Komplexität und den massiven Konflikten zu stellen. Die Settingfrage ist omnipräsent und oft schwierig zu lösen genau so wie die Priorisierung der Baustellen ein Dauerthema ist. Es braucht viel Durchhaltevermögen um alle Familienmitglieder gut zu begleiten damit sie zu einer funktionierenden Gemeinschaft zusammenwachsen können.
Der Workshop soll den Beraterinnen und Therapeuten Rüstzeug mitgeben um den Entwicklungsprozess einer Patchworkfamilie kreativ, flexibel und zieldienlich zu begleiten.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Claudia Starke
Dr. med. Claudia Starke
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Systemische Lehrtherapeutin, Trainerin und Supervisorin (SG, Systemis), Spezialisiert auf Paar- und Familientherapie, besonders für Patchworkfamilien.

Weitere Informationen

  • In München aufgewachsen
  • Nach dem Medizinstudium Ausbildung zur Psychiaterin
  • viele Jahre in der Psychiatrischen Klinik an der Technischen Universität München tätig
  • Danach in eigener Praxis als Psychiaterin und Psychotherapeutin in München
  • ab 2006 in Gemeinschaftspraxen am Zürichsee, gemeinsam mit Ehemann Thomas Hess
  • Seit über 20 Jahren Trainerin und Supervisorin an verschiedenen Ausbildungsinstituten in der Schweiz und in Deutschland

Speaker / Referent

Thomas Hess
Dr. med. Thomas Hess
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Systemtherapeut, Trainer, Mediator und Supervisor, Spezialisiert auf Familientherapie von Patchwork-Familien

Weitere Informationen

  • In Zürich aufgewachsen
  • Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater
  • Nach kurzer Oberarztanstellung im KJPD Zürich zehn Jahre lang als Chefarzt des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Graubünden tätig
  • Danach während zehn Jahren Leiter des IEF (Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, früher Institut für Ehe und Familie) in Zürich
  • Seit 2000 in eigener Praxis am Zürichsee tätig, seit 2006 gemeinsam mit Ehefrau Claudia Starke.

Vernetztes Wissen gestaltet Zukunft

(Referent/Referentin: Ines Polzin , Marcus Lemke , Tanja Wehr )

Im Forum „Vernetztes Wissen gestaltet Zukunft" kreiert ein interdisziplinäres 3er-Team eine „Laborsituation", die das Thema zusammen mit den Teilnehmenden sofort erfahrbar macht.
Es sind: Marcus Lemke, Forstwirt und Webdesigner; Tanja Wehr, Grafikerin, Sketchnoterin, Kunsthistorikerin; Ines Polzin, Pädagogin, Systemische Beraterin/Therapeutin


Sie beleuchten in 3 Impulsreferaten (á 10 min) das Thema „Vernetztes Wissen gestaltet Zukunft":

  1. Erzählungen aus dem Ökosystem Wald: eine Parabel zum Systemischen
  2. Visualisierung: Sketchnotes + Journaling – Visuelle Vernetzungen für nachhaltige
    Prozesse und inspirierende Zukunftsgestaltung
  3. „Zukunft gestalten" ein Faktor zur Resilienz

Ablauf:
Nach jedem Referat bilden die jeweils anderen Gestaltenden Hypothesen dazu und alle TN werden eingeladen, ihre Sicht beizutragen.
Zeitfenster: 3 x 25min

Abschluss: Transfer für eigenen Kontext im Plenum (15min)

Moderation + Ergebnissicherung: zeitgleich für alle Bestandteile der Veranstaltung durch das 3er-Team mit wechselnden Rollen.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Ines Polzin
Ines Polzin

Weitere Informationen

Erste Berührungspunkte zum Systemischen fand Ines Polzin vor 20 Jahren. Seit 15 Jahren arbeitet und denkt sie – meist – systemisch und war in den Feldern Stationäre Jugendhilfe, ambulante Betreuung von Frauen mit Psychiatrieerfahrung / von Psychiatrisierung bedrohten Frauen tätig. Sie wechselte vom sozialen in den Kontext der Erwachsenenbildung hat sich zunehmend in der Projektarbeit auf die Beratung von Unternehmen und Teilnehmer/innen zu Fragen von Wissen und Gesunderhalt spezialisiert. Aktuell ist sie zudem Prozessberaterin im Förderprogramm unternehmensWert:Mensch.
Ihre systemische Ausbildung hat sie am NIS – Niedersächsisches Institut für Systemische Therapie und Beratung Hannover, die Weiterbildungen zu Resilienz (Coach/Trainerin) am Resilienz-Zentrum Osnabrück gemacht. Sie initiierte die Regionalgruppe Göttingen und versteht sich als Networkweaver: Menschen unterschiedlicher Disziplinen in Kontakt zu bringen, Synergien zu befördern, ist für sie Passion.

Speaker / Referent

Marcus Lemke
Marcus Lemke

Weitere Informationen

Anfangs war Marcus Lemke interdisziplinär in (Wald-)Ökosystemen unterwegs, und hatte hier erste Anknüpfungspunkte mit der Systemtheorie.
Erst nach dem Studium lernte er mehr über Systemik und Systemische Beratung. Dass mit Maturana und Varela zwei Naturwissenschaftler einen Beitrag zur Systemik leisteten, fand Lemke inspirierend und das ermutigte ihn, sein Wissen aus anderen Systemen einzubringen, zu übertragen und Querverbindungen zu erstellen. Zusammen mit interkulturellen Kompetenzen hat ihm das bei seiner Arbeit in EU-Projekten des Lebenslangen Lernens weitergeholfen. Gegenwärtig folgt Marcus Lemke einer weiteren Leidenschaft und ist im ITsowie Webbereich als Designer tätig. Dabei vermittelt er oft zwischen den Systemen der Anwender einerseits und den Entwicklern andererseits. Diese sprechen nur vermeintlich eine
Sprache und reden oft aneinander vorbei. Bisher nutzt Lemke Journaling und Sketchnotes für persönliche Zwecke, kann aber auch so davon profitieren.

Speaker / Referent

Tanja Wehr
Tanja Wehr

Weitere Informationen

Beginnend mit einem Studium der Bildenden Kunst, folgen ein Magister in
Geisteswissenschaften, PR-Arbeit für ein internationales Unternehmen, eine Weiterbildung in Systemischer Organisationsentwicklung, PM im europäischen Bildungsbereich und viele Jahre als Grafik Designerin (Schwerpunkt Kommunikationsdesign). Logische Folge all dieser Tätigkeiten war für Wehr der Start des eigenen Unternehmens Sketchnotelovers Anfang 2015.
Sketchnotelovers bietet neben klassischem Grafik Design, Dienstleistungen und Workshops rund um die Themen Visualisieren und Sketchnotes an. Besonders die Technik der Sketchnotes hilft dabei, die Komplexität der gegenwärtigen Informationsflut zugunsten inspirierender Nachhaltigkeit zu reduzieren. Das gelingt mit handgezeichneten Methoden und jeder Menge Spaß.

Vertiefungsworkshop zu den Vorträgen von Nora Bateson in englischer Sprache

(Referent/Referentin: Nora Bateson )

Vertiefungsworkshop zu den Vorträgen von Nora Bateson in englischer Sprache

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Nora Bateson
Nora Bateson

Weitere Informationen

  • media producer and educator
  • public speaking engagements
  • travels internationally giving lectures and workshops on her father's work
  • published three pieces in Kybernetes, a cybernetics and systems journal
  • dedication to the possibilities of human evolution, starting with encouraging young children to see the interrelatedness of the natural world with that of the "human-made" world using all media
  • developed curricula for several schools in Northern California focused on the formation of teenage identity
  • degrees in Southeast Asian Studies and filmmaking
  • research and development for a documentary about legendary jazz musician Dave Brubeck
  • creative direction of the acclaimed CD-ROM 4 Paws of Crab (a narrative Thai cookbook)
  • developed a series of storytelling videos, entitled Stories Across Generations; and a series of columns for Seventeen Magazine
  • her work includes documentaries, multimedia productions, magazine columns, and developing curriculum for elementary and high school students
  • central to all her pursuits is the idea of utilizing media and storytelling to encourage cultural understanding, social justice, and environmental awareness

Vertragsarbeit als unterstützendes Element in systemisch orientierter Supervision

(Referent/Referentin: Winfried Kümmel )

Die Vertragsarbeit als ein Grundprinzip der Transaktionsanalyse meint die explizite beiderseitige Verpflichtung, sich an ein klar definiertes Vorgehen zu halten. Als systemisch orientierter Supervisor eröffneten sich mir auf der Grundhaltung der Vertragsarbeit neue Perspektiven. Mit der Einführung dieses Unterschiedes entstanden neue Räume.

Supervisorisch arbeite ich bei Trägern der psychosozialen Versorgung. Zur Philosophie und zum Qualitätsmanagement zählt in den Einrichtungen die supervisorische Begleitung der Mitarbeiter. Bei vielen Professionellen entsteht im Laufe der Zeit eine gewisse „Supervisions-Müdigkeit“. Die Klärung, was wir in der Supervision voneinander und miteinander wollen, bewegt beide Seiten zur Verantwortungsübernahme. Vertragsarbeit, aus dem Erwachsenen-Ich heraus geschlossen, legt den Fokus auf das Hier und Jetzt und weg von einer Problemsicht. Anhand einer supervisorischen Falldarstellung möchte ich in meinem Vortrag diese Vorgehensweise beschreiben.

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Winfried Kümmel
Winfried Kümmel

Weitere Informationen

  • Jahrgang 1958
  • Systemischer Supervisor (IPFP/DGSF)
  • MBSR-Lehrer
  • Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • Gestalttherapeut
  • Ergotherapeut
  • Gesellschafter der L.O.T.U.S. – GbR (lösungsorientierte Teambegleitung und Supervision), Frankfurt/Main mit Schwerpunkten: Leitung von MBSR-Kursen und Supervision auf Basis des systemischen Ansatzes mit Schwerpunkt in der psychosozialen Versorgung
  • Einzelpsychotherapie auf Basis der Gestalttherapie
  • Fortbildungsleiter PsychErgo Institut Marburg (Weiterbildungen der psychisch-funktionellen Ergotherapie in der ambulanten Praxis)
  • Autor von: „Der Gestaltansatz in der ergotherapeutischen Praxis." Edition Humanistische Psychologie, Bergisch Gladbach, 2003.

Viele Körper gleicher Geist

Systemische Haltung unter Wettkampfbedingungen – von der Arbeit als Mentalcoach im Profifußball.
(Referent/Referentin: Ulf Häfelinger )

Was macht eine beliebige Fußballmannschaft zu einem wirklichen Team auf dem Platz? Was sind die entscheidenden Voraussetzungen hierfür und wie kann der Prozess „hin zum Team" unterstützt werden?

Teil des Systems zu sein und zugleich das selbige zu beraten – Welche Chancen und Widerstände treten hierbei auf und wie können letztere überwunden werden? Wie lässt sich eine systemische Haltung unter dem ständigen Druck von Wettkampf und Erfolg bewahren?

Diesen beiden Themenschwerpunkten von "Teamentwicklung" und „systemischer Haltung unter Wettkampfbedingungen" widmet sich der praxisnahe Vortrag.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Ulf Häfelinger
Ulf Häfelinger
Mentaltrainer Red Bull Salzburg (Fußball)

Weitere Informationen

- Lehramt-Gymnasium: Sportwissenschaft, Germanistik, Geographie
- Pädagogik B.A.
- Umwelt- und Erlebnispädagoge (Zwerger&Raab)
- Trainer- und Prozessbegleiter (Zwerger&Raab)
- „Sportpsychologie und Mentalcoaching im Leistungssport" (Center of Mental Excellence, Dr. Christopher Willis)
- NLP-Master
- langjährige Erfahrung als Mental im Profifußball (Teamentwicklung, Einzelberatung, Coach the Coach)

Virginia Satir in Aktion Ihr Arbeiten unter die Lupe genommen

(Referent/Referentin: Dr. Maria Bosch , Katharina Beyer-Herth )

Mikroanalyse des Ausschnittes eines bekannten Familieninterviews  das Virginia Satir

im Rahmen der Tagung „Familientherapieschulen im Vergleich“ 1986 in Paderborn

durchgeführt hat.

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Maria Bosch
Dr. Maria Bosch
brachte 1968 die entwicklungs-orientierte Familientherapie als Schülerin von Virginia Satir von Amerika in den deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen

Ab 1983 war sie Mitbegründerin des wichtigen Dachverbandes DFS und im Vorstand. Dieser fusionierte im Jahr 2000 mit der DAF zum inzwischen größten Dachverband für systemische Therapie und Familientherapie in Deutschland: der DGSF. In Würdigung und Erinnerung an die Leistungen von Dr. Bosch schuf die DGSF auf seiner großen Jahrestagung  2003  einen nach ihr benannten Preis, den sie seither jährlich an begabte  Nachwuchskräfte ausgibt, den Maria-Bosch-Preis. www.dgsf.de.  

Dr. Maria Bosch leitet seit 1985 das gemeinnützig arbeitende Institut  FAMILIENTHERAPIE ZENTRAL in Weinheim, in dem sie als Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin tätig ist.Sie ist Übersetzerin und Autorin zahlreicher Fachbeiträge und Bücher.

Speaker / Referent

Katharina Beyer-Herth
Katharina Beyer-Herth
Systemische Therapeutin, Familientherapeutin DGSF Systemische Kinder- und Jugendtherapie Mediatorin BMeV Lehrtherapeutin bei FAMILIENTHERAPIE ZENTRAL INSTITUT Dr. Maria Bosch Freie Praxistätigkeit mit dem Schwerpunkt Familientherapie 10 Jahre ambulante Jugendhilfe Seminare, Trainings,Workshops

Vom Flüchtling zur KollegIn - Beispiele gelingender Integration

(Referent/Referentin: Christian Hendrichs )

Arbeit ist ein relevanter Baustein bei der Integration in eine Gesellschaft. Arbeit ist für Flüchtlinge mit hohen Hürden und Hindernissen versehen.
In diesem Workshop werden konkrete Beispiele gelungener Arbeitsmarktintegration vorgestellt; Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Hindernisse unter verschiedenen Aspekten erarbeitet und angepassste Strategien identifiziert.
Teilnehmende: max. 25

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Christian Hendrichs
Christian Hendrichs

Weitere Informationen

Christian hendrichs, Jahrgang 1953, Berlin Studium Mathematik, Lehramt (Mathematik/Deutsch) und Erwachsenenpädagogik ab 1980 in Hessen (Vogelsberg)

1980 - 1989 Taxiuntenehmer, Ziegenhalter, Anti-AKW-Aktivist

1989 - 2007 Lehrkraft DaF und Arbeitsmarktintegration benachtiligter Gruppen

seit 2008   Koordination des Netzwerkes BLEIB in Hessen zur 

arbeitsmarktlichen Integration von Flüchtlingen

seit 2012   zusätzlich: Mitarbeiter im IQ_Netzwerk Hessen: 

interkultureller Trainer und Coach für Jobcenter, Arbeitsagenturen, Betrieben und Migrantenorganisationen

seit 2005   Vorstand Hessischer Flüchtlingsrat

Vom Steinzeitlagerfeuer zu systemischen Settings der Zukunft

(Referent/Referentin: Dr. Joachim Wenzel )

Unsere Welt wandelt sich derzeit grundlegend und wir befinden uns mittendrin. Diese Veränderungen werden maßgeblich vorangetrieben durch Prozesse, die mit Digitalisierung bzw. Mediatisierung bezeichnet werden. Das hat unmittelbar Auswirkung auf systemisches Arbeiten, sei es in Form von Beratung, Therapie, Supervision, in der Sozialen Arbeit oder in anderen Kontexten.

 

Von diesen Entwicklungen fühlen sich vielfach nicht nur die Klienten, sondern auch diejenigen, die sie beraten überfordert. So kommt es in der Praxis beispielsweise nicht selten vor, dass Eltern, die sich mit der Mediennutzung ihrer Kinder überfordert fühlen, bei BeraterInnen Hilfe suchen und diese gleichermaßen an ihre Grenzen kommen. Internet und Neue Medien bringen dabei neue Problemkonstellationen mit sich, die therapeutisch oder supervisorisch bearbeitet werden, wie zum Beispiel bei neuen Kommunikationsproblemen, Internetsuchtphänomenen, Cyber-Mobbing etc.

                                                                                                                                                                               

Doch in den Neue Medien stecken viele Chancen und neue Möglichkeiten für systemisches Arbeiten. Diese gilt es ebenso in den Blick zu nehmen. Um die Potentiale nutzbar machen zu können, bedarf es neuer fachlicher Kompetenzen und Konzepte, die es zu entwickeln gilt. Das hilft dabei, von den medialen Entwicklungen nicht nur getrieben zu werden, sondern aktiv aus fachlicher Perspektive mitzugestalten. Solche Gestaltungen der Kommunikationsbedingungen haben eine lange Tradition: Vom Steinzeitlagerfeuer bis hin zu systemischen Settings der Zukunft.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Joachim Wenzel
Dr. Joachim Wenzel
Dr. phil., Dipl.-Pädagoge, Lehrender Systemischer Therapeut/Familientherapeut, Berater und Supervisor (DGSF)

Weitere Informationen

Langjährige Beratungs- und Leitungstätigkeit in der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden und der daran angeschlossenen Krisenberatungsstelle (Telefon-, Mail- und Face-to-Face-Beratung). Mehrjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Mainz. Dissertation zum Thema "Wandel der Beratung durch Neue Medien".
Selbständig in eigener Praxis in Mainz als Trainer/Dozent, Berater/Therapeut und Supervisor.
Weitere Informationen zur Person: www.spi-mainz.de/wenzel
Veröffentlichungen: www.systemische-beratung.de/wenzel/publikationen-wenzel.html

Was funktioniert: erzähl´s weiter!

Ein Reflecting Workshop
(Referent/Referentin: Johannes Herwig-Lempp )

Jeder hat gute Ideen, einige davon werden ausprobiert, manche funktionieren. Das können Kleinigkeiten sein, und je unspektakulärer diese guten Ideen sind, desto seltener werden sie weitererzählt. Dabei können wir gerade auch von den kleinen guten Ideen, Erfahrungen und Erfolgen anderer viel lernen und uns von ihnen für unsere eigene Arbeit inspirieren lassen.

Eben diesen produktiven kollegialen Austausch wollen wir in strukturierter Art und Weise entwickeln: Ein Workshop mit der Möglichkeit zur aktiven Beteiligung, bei dem die eigenen Ressourcen als TeilnehmerIn gefragt sind – in einer entspannten und kreativen Atmosphäre.

 

Termin: Freitag (23.09.2016), 15:00 Uhr

Speaker / Referent

Johannes Herwig-Lempp
Johannes Herwig-Lempp
Prof. Dr., Diplom-Sozialpädagoge, Systemischer Sozialarbeiter (DGsP), Fortbilder und Supervisor. Professor an der Hochschule Merseburg für Systemische Sozialarbeit/ Sozialarbeitswissenschaft.

Weitere Informationen

Leiter des ersten deutschen Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit. Autor von „Ressourcenorientierte Teamarbeit" (Göttingen 2012, Vandenhoeck & Ruprecht). www.herwig-lempp.de

Kontakt:
Johannes Herwig-Lempp
Ammendorfer Weg 115, 06128 Halle
Tel. 0345/ 54 84 680, mobil 0179/ 109 39 49
johannes@herwig-lempp.de

Was heißt eigentlich Hypno-Systemisch?

(Referent/Referentin: Anne M. Lang )

Begriffe sind geduldig und können viele Assoziationen beinhalten.

  1. Ich möchte zunächst die Kombination „Systemisch" und „Hypno" unter die Lupe nehmen
  2. dann für diese Kombination, die ich für sehr wertvoll halte, sprechen.
  3. dann das Bonner Ressourcen Modell als ein Rahmungsmodell hypnosystemischer Veränderungsarbeit aufzeigen.
  4. dann Anwendungsbeispiele einbringen und nicht zuletzt,
  5. Ihnen die 3 Ebenen des Modells als Supervisionshilfe anbieten, mit der sie selbst in einer Kleingruppe experimentieren können.

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Anne M. Lang
Leitung des Doppelinstituts: AML Institut Systeme Milton Erickson Institut Bonn

Weitere Informationen

  • *1954
  • Dipl. Psych., PP (für VT, TP, ST) und Senior Coach BDP
  • Lehrsupervisorin der GwG
  • Lehrende/Lehrsupervisorin DGSF für die 3 Curricula: Systemische Psychotherapie, Systemisches Coaching, Systemische Beratung
  • Ausbilderin/ Lehrsupervisorin der MEG für die 4 Curricula Klinische Hypnose, Medizinische Hypnose, Hypno-Systemische Kommunikation, Kinder-Hypnotherapie

 

 

Was tun, wenn sich nichts tut - Zum Umgang mit Nichtveränderung

(Referent/Referentin: Andreas Wahlster )

Profis in Therapie, Beratung und Sozialarbeit sehen sich immer wieder mit Klientensystemen konfrontiert, die sich trotz aller gut gemeinten Bemühungen stabil nicht verändern und (aus Sicht der Helfer) problematisches Verhalten beibehalten.

Enttäuschung, Ärger, Erschöpfung sowie sich intensivierende Bemühungen im Sinne eines „mehr desselben" sind dann untrügliche Symptome vergeblicher Anstrengungen.

Der Workshop vermittelt sowohl eine plausible systemische Theorie des Phänomens der Nicht-Veränderung als auch ein Modell von Veränderung, angelehnt an die generischen Prinzipien. (Haken, Schiepek et.al.)
Ein kurzer Blick auf die Spezifika von Zwangskontexten beleuchtet exemplarisch die kontextuelle Dimension von Veränderungsprozessen.

Es wird weiter dargestellt, wie Berater/Therapeuten Beiträge leisten können, damit Veränderungen eher unwahrscheinlich werden. Es werden spezifische systemische Vorgehensweisen erläutert, wie Veränderungsprozesse angeregt werden können.
Stichworte:, Vom Nutzen der Nicht –Veränderung, Anliegen und Neutralität, Kontext, Selbstorganisationstheorie, Interventionsformen, Prozesssteuerung
Literatur: „Was tun, wenn sich nichts tut"? Zum Umgang mit dem Phänomen Nichtveränderung, Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung, Heft 1/2014

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Andreas Wahlster
Andreas Wahlster
Diplom-Sozialpädagoge, Lehrtherapeut, Lehrender Supervisor und Lehrender Coach (SG), Psychotherapeut (ECP)

Weitere Informationen

Er arbeitet seit 1995 als Dozent und Fortbildner im Non-profit- und Profit-Bereich, seit 1999 ist er Lehrtherapeut an verschiedenen systemischen Weiterbildungsinstituten, seine lehrtherapeutische Heimat ist seit 2006 das Kasseler Institut für systemische Therapie und Beratung.

Er arbeitet in seiner Praxis mit Einzelnen, Paaren, Familien und Eltern und bietet Supervision sowie Coaching an. In seinem früheren angestellten Berufsleben arbeitete er u.a. 14 Jahre als Sozialarbeiter und Familientherapeut in der stationären forensischen Psychiatrie

Was uns lebendig hält - Systemische Organisationsentwicklung in der Lebensmittelproduktion

(Referent/Referentin: Aljoscha Niklesz , Johannes Paetzel )

Die moderne Herstellung von Lebensmitteln hat sich vom traditionsgeprägten Familienunternehmen hin zu Großunternehmen gewandelt. Technische Innovationen beeinflussen tagtäglich die handwerklich geprägte Werte- und Arbeitskultur und lassen das soziokulturelle System der Betriebe ins Wanken geraten. Der Maschinentakt bestimmt maßgeblich die Arbeit – ausgelöst durch vom Kunden getätigte Bestellung.
Auf die Frage „Welche Herausforderungen sich jüngst aus internen und externen Einflussfaktoren ergeben und mit welchen PE/OE-Maßnahmen Lebensmittelproduktion ‚lebendig' bleibt?" möchte der Vortrag Antworten liefern. Neben den theoretischen Verbindungen zur systemischen Haltung und Herangehensweise werden in diesem Vortrag ganz konkrete Beispiele aus der beruflichen Praxis der Referenten anschaulich demonstrieren, was Lebensmittelproduktion „lebendig hält" und wie wichtig die Rolle der Systemiker in modernen Produktionsunternehmen zukünftig sein wird.

Unterlagen / Präsentation zum Vortrag (PDF)

Termin: Freitag (23.09.2016), 13:00 Uhr

Speaker / Referent

Aljoscha Niklesz
Aljoscha Niklesz

Weitere Informationen

  • Dipl. Päd.
  • Systemischer Coach
  • Bildungsreferent LERNSTATT der W:E:G Stiftung & Co. KG Fulda

Speaker / Referent

Johannes Paetzel
Johannes Paetzel

Weitere Informationen

  • BA BWL
  • Systemischer Organisationsentwickler
  • Referent für Personalentwicklung Wilhelm Brandenburg GmbH &
    Co. oHG Frankfurt

Wenn die Liebe zum Ideal für eine Beziehung wird ... Entzauberung eines Beziehungsideals

(Referent/Referentin: Frank Natho )

Liebe ist für die meisten Partnerschaften und Ehen die wichtigste Grundlage und zugleich Basis für eine erfüllte gemeinsame Sexualität. Ihr wird eine magische Wirkung unterstellt und sie soll Paare nicht nur zusammenführen, sondern die Partnerschaft auch für lange Zeit frisch halten. Doch wie macht die Liebe das? Kann sie das wirklich alles? Passt das romantische Liebeskonzept noch in die Gegenwart oder hat sie vielleicht sogar ausgedient?

Der Referent nimmt eine provokante Bestandsaufnahme vor und diskutiert die Entstehung und sinnstiftende Hintergründe der Liebe in verschiedenen kulturellen Epochen. Wenn die Liebe zum Ideal wird, dann zeigen sich schnell ihre Nachteile. Maßstäbe und Erwartungen werden oft nicht erfüllt und führen zur Trennung. Das Fehlen von Liebe führt häufig zur Abwertung der Beziehung und des Partners, der Partnerin. Vertrautheit wird als Gewohnheit bewertet. Dann wird die verschlissene Liebe vielleicht durch eine neue, frische Liebe ersetzt, bis auch sie wieder Abnutzungserscheinungen zeigt.

Liebe mehr als Konstrukt zu verstehen hilft, dieses Gefühl in der Partnerschaft nicht zu überschätzen und andere beziehungsstiftende Elemente stärker wertzuschätzen. Welcher Liebesstil ist in der modernen Gesellschaft erfolgreich, welcher eher nicht? Welche Rolle spielt die Freundschaft in einer Paarbeziehung? Der Referent versucht diese Fragen zu beantworten und mit den Teilnehmern zu diskutieren.  

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Frank Natho
Frank Natho

Weitere Informationen

  • Frank Natho (Lehrtherapeut für Systemische Therapie / Familientherapie DGSF,

    Systemischer Supervisor und Lehrsupervisor DGSF, Systemischer Coach und Lehrender für Systemisches Coaching (DGSF), ev. Theologe und Religionspädagoge, Autor, tätig in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Supervision, Paarberatung und Erziehungsberatung.

Wie finden wir die Löcher im Käse?

Fallwerkstätten, Dialog und systemische Fehlerperspektive
(Referent/Referentin: Dipl. Sozialpädagogin Birgit Maschke )

Die Analysen komplexer Kinderschutzfälle zeigen, dass es auch strukturelle Risiken sind, in denen sich Kinderschutzarbeit bewegt. In bestehenden Systemen neigen wir dazu, uns miteinander einzurichten, und uns in unseren Haltungen und Hypothesen gegenseitig zu bestätigen.

Das ist notwendig und wichtig für die einzelnen Fachkräfte und zur Stabilisierung von Systemen und gleichzeitig im Feld des Kinderschutzes problematisch. Die (dialogische) Fallwerkstatt ist eine relativ neue Methode im Feld der Qualitätssicherung im Kinderschutz, die uns zu dieser notwendigen angemessenen Irritation verhelfen kann.

Die retrospektive Untersuchung von Kinderschutzfällen gemeinsam mit den am Fall beteiligten Akteuren und einem systemischen Fehlerverständnis ist hierfür ein geeignetes Instrument.

Im Workshop erhalten Sie eine praxisnahe Einführung in die Methode mit dem Ziel, Sie für den Einsatz dieser effektiven Methode zu motivieren.

Termin: Samstag (24.09.2016), 11:00 Uhr

Speaker / Referent

Birgit Maschke
Dipl. Sozialpädagogin Birgit Maschke
Familientherapeutin (DGSF) Traumatherapeutin (Kirschenbauminstitut) Supervisorin (DGSF) STEEP-Qualifikation (HAW HH) Qualitätsentwicklerin (Kronberger Kreis)

Weitere Informationen

angestellt beim Jugendamt des Kreises Herzogtum Lauenburg,
Fachstelle Kinderschutz
freiberuflich tätig außerhalb des Kreises Hzgt. Lbg.
als Referentin, Supervisorin und Fachberaterin
Begleitung von Fallwerkstätten

Tel.:05864-3229910
maschke.birgit@arcor.de
www.falllabore-maschke.de

 

 

Wie immer ich schaue, es verändert meine Welt

(Referent/Referentin: Monica Streicher-Pachmann )

In der Systemischen Arbeit spielte die Perspektivenvielfalt immer schon eine faszinierende Rolle. Manchem Klienten scheint jedoch nur eine einzige Sicht auf die Situation zugänglich zu sein. Hier kann die Arbeit mit Hilfe des Raumes eine gute Unterstützung darstellen. Da jede neue Perspektive auch eigene Erlebnis- und Handlungswelten eröffnet, entsteht mindestens eine Option mehr. Im Workshop erarbeiten wir mit Hilfe des Raumes exemplarisch einen Zugang zu menschlichen Grenzen und damit zu neuen Perspektiven. Für die Teilnehmenden ist die Methode sofort in die Praxis umsetzbar.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Monica Streicher-Pachmann
Monica Streicher-Pachmann

Weitere Informationen

  • Dipl. Sozialpädagogin
  • Systemische Familientherapeutin
  • Supervisorin
  • Lehrende (DGSF)
  • Systemische Supervisorin (DGSF)
  • Leiterin des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena
  • Arbeitsschwerpunkt:
    Arbeit mit jungen Erwachsenen und ihren Eltern, Paartherapie, Supervision im sozialen Bereich

Wie nutzt ein Engpass dem System? (Und wie dem Berater?)

(Referent/Referentin: Dr. Klaus Schenck )

Die vielleicht überraschende These lautet: „Der Engpass eines Systems ist zugleich der Wirkungsvollste Punkt für jegliche Performance-Verbesserung des Systems!"

Dies ist die logische Schlussfolgerung aus der „Theory of Constraints (ToC)" von Eli Goldratt, einer zutiefst systemischen Denkweise aus den 1980er Jahren, die bei vielen Systemikern bisher noch weitgehend unbekannt geblieben ist. Sie sagt, dass jedes zweckorientierte System (also jede Organisation, jedes Unternehmen) zu jedem Zeitpunkt einen „Engpass (EP)" enthält, der seine Gesamtleistung begrenzt. Jede Veränderungsbemühung, die diesen Engpass unverändert lässt, also ihn (und sei es versehentlich ...) weder besser nutzt noch erweitert, ist dann im Hinblick auf die Leistung des Systems nutzlos – also komplette Verschwendung. Umgekehrt lässt sich Veränderungsaufwand mit Wissen um den EP gezielt und wirkungsvoll fokussieren.

Dazu, wie man solche Engpässe systematisch finden und nutzen kann, möchte dieser Workshop eine Einführung anbieten.

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Klaus Schenck
Dr. Klaus Schenck

Weitere Informationen

  • unterstützt freiberuflich seit 2004 Unternehmen, Teams und Einzelpersonen Veränderungs- und Krisensituationen als Systemischer Berater, Prozessbegleiter, Moderator, Managementtrainer, Heilpraktiker und Autor
  • Er war zuvor Taxifahrer, Fotograf, Molekularbiologe in der Krebsforschung, sowie Produkt- und Innvoationsmanager in der Medizinprodukteindustrie.
  • Heute ist er auch als Dozent für Management- und Beratungsthemen an verschiedenen Hochschulen sowie als Referent in systemischen Curricula in Weiterbildungsinstituten wie dem Helm-Stierlin-Institut, dem Odenwaldinstitut oder dem WISL aktiv.
  • Seine Lieblingsthemen sind „Nutzen von Metaphern in der Beratung", „Systemische Vielfalt", „Konflikt-Lösungen", „dynamische Moderation" sowie die Vernetzung von persönlicher und Organisationsebene z.B. im Krisen- und im Projektmanagement.
  • Mit der ToC beschäftigt er sich seit über zehn Jahren.
  • Mehr zum Autor bei: https://sites.google.com/site/klausschenck.

Wie schaffen die das? Erfahrung aus Coaching, Supervision und Fortbildung für FlüchtlingsunterstützerInnen

(Referent/Referentin: Michaela Herchenhan , Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers )

Erfahrungen aus der Arbeit mit Flüchtlingen und Flüchtlingsunterstützern

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Michaela Herchenhan
Michaela Herchenhan

Weitere Informationen

Dipl.-Pädagogin, Systemische Familientherapeutin, Systemische Supervisorin, Lehrtherapeutin für Systemische Beratung, Therapie, Supervision DGSF, familienpolitische Sprecherin der DGSF, Leiterin des Wenger

Mühle Centrums Bayern, Praxis für Familie und System, Fort -  und  Weiterbildungen, Supervisionen und Organisationsentwicklungen in der Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schule und NGO`s.

 

Speaker / Referent

Jochen Schweitzer-Rothers
Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers
Jochen Schweitzer, Prof. Dr., Dipl. Psych., geb. 1954, Leiter Sektion medizinische Organisationspsychologie im Institut für Medizinische Psychologie der Universität Heidelberg. Mitgründer und Lehrtherapeut des Helm Stierlin Institut Heidelberg. Ehemaliger DGSF Vorsitzender (2007-2013), seither gesellschaftspolitischer Sprecher der DGSF. Systemischer Therapeut, Coach, Organisationsberater.

Weitere Informationen

 Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen; Lösung betrieblicher Dilemmasituationen; Wirksamkeitsforschung systemische Therapie.

Wohin entwickelt sich die systemische Therapie?

(Referent/Referentin: Reinert Hanswille )

Durch die wissenschaftliche Anerkennung der Systemischen Therapie und die mögliche bevorstehende sozialrechtliche Anerkennung, gesundheitspolitische Diskussionen, psychologische und neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse entstehen neue Herausforderungen an die Systemische Therapie. Die Auseinandersetzung mit Störungsbildern, Diagnosen und Diagnostik, die zunehmende Tendenz die Effektivität der therapeutischen Handlung zu überprüfen, der Druck therapeutische Prozesse zu verkürzen etc. führen zu Veränderungen und Herausforderungen, welche die systemische Therapie annehmen muß. An vielen  Stellen wird die Diskussion  geführt, ob damit die systemische Idee verraten wird oder es eine notwendige Herausforderung ist um im Gesundheitswesen eine anerkannte Position zu erhalten.

Ist die fehlende Diskussion und die Auseinandersetzung mit Störungsbildern in der systemischen Therapie ein Kennzeichen dafür, das die Klienten in der Regel nur mit „einfachen" Kommunikationsproblemen in die systemische Therapie kommen und dann schnell alle KJ-Symptome zu einem Problem auf der Elternebene reduziert werden? Oder sind wir, die Systemiker einfach überfordert unser Theoriegebilde auf die konkreten Probleme und das Leiden der Menschen zu übertragen? Oder fehlt vielen, die sich vehemente dagegen wehren, sich mit Diagnosen und Störungen zu beschäftigen, einfach das theoretische Wissen über Störungsbilder? Oder scheuen wir uns vor der Auseinandersetzung mit anderen Verfahren, die über Jahre ein differenziertes Störungswissen entwickelt haben?  Oder wollen wir uns mit den Menschen die unter komplexen psychischen Erkrankungen leiden nicht beschäftigen? Oder denken wir, wir brauchen uns nicht mit Störungsbildern beschäftigen, weil wir ja ressourcenorientiert arbeiten? Oder halten wir die Systemische Therapie deshalb für wirksam weil sie sich  nicht mit Störungsbildern beschäftigt, weil Störungen ja nur eine Sichtweise der Wirklichkeit sind?

Auf der anderen Seite entstehen neue Konzept der Systemischen Therapie ( der wir größtenteils die wissenschaftliche Anerkennung verdanken) wie ABFT, EFT, MFT, MBFT etc. die interessante neue Wege zeigen und eine Bereicherungen für die systemische Praxis darstellen.

Brauchen wir eine Umorientierung in der systemischen Therapie? Steht nach der Kybernetik 2. Ordnung eine neue Wende an? Ist es an der Zeit, dass sich die systemische Welt von einigen alten Zöpfen trennen muß, um eine Zukunft zu haben und in der Diskussion mit den anderen Psychotherapierichtungen Gehör zu finden?

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 16:00 Uhr

Speaker / Referent

Reinert Hanswille
Reinert Hanswille

Weitere Informationen

  • Diplom Pädagoge
  • KJPPsychTH
  • Systemischer Therapeut und Supervisor
  • Lehrtherapeut und Lehrsupervisor DGSF und  SG
  • Weiterbildungen in zahlreichen anderen psychotherapeutischen Verfahren
  • Anerkannter Supervisor der Psychotherapeutenkammer NRW und Weiterbildungsberechtigt  durch die Kammer NRW
  • Spezielle Psychotraumatologie GeGPT und EMDRIA
  • Institutsleiter des ifs Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung. Das ifs war bundesweit die erste Ausbildungsstätte die eine Psychotherapieausbildung im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie  anbieten konnte. Inzwischen sind 4 Ausbildungsgänge gestartet. Psychotherapie mit Familien Kindern und Jugendlichen. Spezialisiert auf Traumafolgestörungen und Stressverarbeitungsstörungen.
  • Autor mehrere Bücher und Zeitschriftenartikel zur Systemischen Traumatherapie und anderen Fragestellungen des Systemischen Arbeitens. Zuletzt erschien das Handbuch Systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie 2015 bei Vandenhoeck und Ruprecht.

Über die Alltagstauglichkeit Systemischer Theorien

(Referent/Referentin: Gisela Keil , Dr. phil. Georg Singe )

In diesem Workshop werden ausgehend von den Grundsätzen Systemischer Therapie (z.B. Allparteilichkeit, Neutralität und Neugierde) Chancen und Grenzen des Ansatzes im Hinblick auf unterschiedliche Arbeitsfelder betrachtet. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Systemische Ansatz in verschiedenen Handlungsfeldern tatsächlich alltagstauglich ist. Alltagstauglichkeit wird in der Regel an der Nützlichkeit und Wirksamkeit festgemacht. Was ist, wenn Systemische Ansätze der Beratung und Therapie nicht oder wenig nützlich sind? So verleiten widersprüchliche Rahmenbedingungen, Selbstorganisationsprozesse und die Eigenlogik sozialer Systeme dazu, auch einmal nicht systemisch zu denken und zu handeln. In manchen Fällen führt dies dazu, dass z.B. eine Organisation sich für das systemisch geschulte Denken und Handeln des Mitarbeiters nicht interessiert. Die Organisation reagiert nicht selten in ihrer nicht systemischen Alltagsroutine irritiert auf systemische Ansätze mit der Folge, dass diese abgewehrt werden oder sich keine Chance der Ankopplung bietet. Diese Grenzen bedürfen der Selbstreflexion beim Einzelnen, den Teilsystemen und der gesamten Organisation.

Im Mittelpunkt des Workshops wird eine Aufstellung stehen, in der die TeilnehmerInnen sich in verschiedenen Rollen positionieren können, innere Widersprüche der Selbststeuerungsprozesse sozialer Systeme sichtbar werden und kreative Ideen zur Steuerung und Umgang mit den Widersprüchen von Alltagswelt und Systemischen Denken und Handeln entwickelt werden.

Der Workshop richtet sich an Fortgeschrittene.

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Gisela Keil
Gisela Keil
Dipl.-Sozialarbeiterin. Mehrdimensionale Organisationsberatung/MDO (M.A.)

Weitere Informationen

  • Dipl.-Sozialarbeiterin
  • Mehrdimensionale Organisationsberatung/MDO (M.A.)
  • Dozentin an der Kath. Hochschule Köln
  • Dozentin im Masterstudiengang Supervision KatHO NRW/ Lehrsupervisorin Masterstudiengang MDO Uni Kassel
  • Familientherapeutin/Lehrtherapeutin (DGSF)
  • Supervisorin/Lehrsupervisorin (DGSF/DGSv)

Speaker / Referent

Georg Singe
Dr. phil. Georg Singe

Weitere Informationen

  • Dipl. Theologe und Dipl.- Sozialarbeiter
  • Dozent an der Universität Vechta
  • Familientherapeut/Lehrtherapeut (DGSF)
  • Supervisor/Lehrsupervisor (DGSF/DGSv)

You never walk alone - Systemisches Arbeiten mit inneren Anteilen

(Referent/Referentin: Walter Rösch )

Das Konzept der inneren Vielstimmigkeit, wohl so alt wie das Nachdenken der Menschen über sich selbst, zeigt sich in der heutigen Beratungs- und Therapielandschaft als breite Palette verschiedener Teile-Modelle. Die Ausgestaltung dessen, wie „innere Anteile" jeweils definiert werden und wie damit gearbeitet wird, variiert dabei sehr stark.

Im Workshop wird vorgestellt, wie mit Hilfe einer systemischen Form der Teile-Arbeit Probleme verstanden und individuelle Entwicklungsprozesse gefördert werden können. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird gezeigt und geübt, wie „innere Beteiligte" identifiziert und mit Symbolen externalisiert werden. Der These folgend, dass Erleben und Verhalten als Ergebnis einer inneren Konstellation verstanden werden kann, erkunden wir die Beziehungsgestaltungen der Anteile zueinander. Um diese darzustellen und mit Veränderungen zu experimentieren, wird eine Form der Skulpturarbeit mit inneren Anteilen gezeigt, bei der systematisch Perspektivwechsel genutzt und Dialoge inszeniert werden können.

Unterlagen / Präsentation zum Workshop (PDF)

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Walter Rösch
Walter Rösch

Weitere Informationen

  • Diplom-Psychologe
  • Psychologischer Psychotherapeut (VT)
  • Systemischer Berater und Therapeut sowie Lehrender Therapeut (DGSF u. SG)
  • Systemischer Supervisor und Lehrender Supervisor (SG)
  • Lehrender Coach (DGSF u. SG)
  • NLP-Lehrtrainer (DVNLP)
  • Langjährige leitende Tätigkeit in einer Fachklinik
  • Seit 1998 selbstständig in eigener psychotherapeutischer Praxis
  • Supervisor, Coach und Organisationsberater in verschiedenen psychosozialen Berufsfeldern
  • Geschäftsführender Vorsitzender und Lehrtherapeut des Kölner Vereins für Systemische Beratung e.V.

Schwerpunkte: Systemische Psychotherapie, Integration von körper- und erlebensorientierten Methoden und Verfahren, Therapie von Menschen mit Abhängigkeitsthemen, Lehrtätigkeit bei verschiedenen systemischen Weiterbildungsinstituten

Zentrale Erfolgsgeheimnisse Virginia Satirs

(Referent/Referentin: Dr. Maria Bosch , Katharina Beyer-Herth )

Was steckt hinter dem Ansatz der entwicklungs-orientierten Familientherapie?

Ist Virginia Satir auf hypnotische und magische Fähigkeiten zu reduzieren?

Gibt es Geheimnisse hinter ihrem Wirken?  Wie wurde ihre Methode und ihr therapeutisches Vorgehen überhaupt verstanden und was wurde darüber

wie vermittelt?

Termin: Donnerstag (22.09.2016), 14:00 Uhr

Speaker / Referent

Maria Bosch
Dr. Maria Bosch
brachte 1968 die entwicklungs-orientierte Familientherapie als Schülerin von Virginia Satir von Amerika in den deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen

Ab 1983 war sie Mitbegründerin des wichtigen Dachverbandes DFS und im Vorstand. Dieser fusionierte im Jahr 2000 mit der DAF zum inzwischen größten Dachverband für systemische Therapie und Familientherapie in Deutschland: der DGSF. In Würdigung und Erinnerung an die Leistungen von Dr. Bosch schuf die DGSF auf seiner großen Jahrestagung  2003  einen nach ihr benannten Preis, den sie seither jährlich an begabte  Nachwuchskräfte ausgibt, den Maria-Bosch-Preis. www.dgsf.de.  

Dr. Maria Bosch leitet seit 1985 das gemeinnützig arbeitende Institut  FAMILIENTHERAPIE ZENTRAL in Weinheim, in dem sie als Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin tätig ist.Sie ist Übersetzerin und Autorin zahlreicher Fachbeiträge und Bücher.

Speaker / Referent

Katharina Beyer-Herth
Katharina Beyer-Herth
Systemische Therapeutin, Familientherapeutin DGSF Systemische Kinder- und Jugendtherapie Mediatorin BMeV Lehrtherapeutin bei FAMILIENTHERAPIE ZENTRAL INSTITUT Dr. Maria Bosch Freie Praxistätigkeit mit dem Schwerpunkt Familientherapie 10 Jahre ambulante Jugendhilfe Seminare, Trainings,Workshops